"Nachhaltigkeit braucht Lebenszyklus.
Lebenszyklus braucht Prozessinnovation."
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AG Neue Leistungsmodelle für die Gebäudetechnikplanung

Arbeitsgruppen-Leitung

Margot Grim-Schlink
e7

Ziele

 

Um die Energiewende zu stemmen werden Haustechnikkonzepte benötigt, die vorhandene erneuerbare Energieressourcen verwenden und dennoch wirtschaftlich sind. Für solche Konzepte sind die drei wesentlichen Hürden die geltende Normung, das Leistungsbild und das dazugehörige Honorarmodell: 

 

  • Das Honorarmodell basiert auf den zu errichtenden Baukosten. Das heißt, je größer eine Anlage, desto mehr Geld für den Auftrag. Das heißt jedoch auch im Umkehrschluss, dass Planer*innen ein reduziertes Honorar bekommen, wenn sie beim Sparen helfen, obwohl sie einen Mehraufwand für eine wesentlich detailliertere Planung haben.
  • Die geltenden Normen sind so konzipiert, dass die Gebäude auch bei widrigsten Umständen gut konditioniert sind. Diese Rahmenbedingungen finden aber äußerst selten statt. In der Normung gibt es aber auch Spielraum um die Rahmenbedingungen realistischer anzusetzen. Das bedeutet aber auch Mehraufwand für die Planer*innen, der aus verschiedenen Gründen nicht immer getätigt wird.
  • Das derzeitige Leistungsbild bzw. Leistungsmodell für die Haustechnikplanung ist die Grundlage der beauftragten Planungsleistung. Hier sind im Wesentlichen bereits alle relevanten Leistungen formuliert, um ein Haustechnikkonzept gut umzusetzen. Viele der Leistungen sind jedoch unpräzise formuliert, sodass diese sehr unterschiedlich ausgelegt werden können bzw. die Auftraggeber*innen nicht wissen, was sie dafür bekommen. Auch gilt es zu diskutieren, ob bestimmte Leistungen in der richtigen Leistungsphase angesiedelt sind oder ob etwas Wesentliches fehlt.

Aufgaben

 

Die drei wesentlichen Hürden – die geltende Normung, das Leistungsbild und das dazugehörige Honorarmodell – sollen mit einer Überarbeitung des Leistungsbilds entschärft werden. Wir streben eine Konkretisierung des Leistungsbildes an. Was muss in den einzelnen Planungsphasen durchgeführt werden, damit ein innovatives Energiekonzept entsteht, das auch bedarfsgerecht dimensioniert ist? Hier sollen die relevanten Leistungen eindeutiger definiert werden.

Und wir wollen auch für die Auftraggeber*innen Informationen bereitstellen, welche Ergebnisse sie sich von diesen Leistungen erwarten dürfen. Damit sollen Auftraggeber*innen auch ins Boot geholt werden, diese Zusatzleistungen auch zu beauftragen. Das neue Leistungsbild soll Planer*innen auch mehr in die Verantwortung für den Betrieb nehmen, ihnen aber auch Anreize schaffen, diese Verantwortung auch gerne zu übernehmen. 

 

Als Ergebnis wird es eine Überarbeitung des vorhandenen Leistungsmodells geben, das jene Leistungen konkretisiert, die notwendig sind um ein innovatives, zukunftsfähiges und wirtschaftliches Energiekonzept zu planen. Weiters wird es einen „Sideletter“ geben, in welchem dargestellt wird, welche Ergebnisse die Auftraggeber*innen von den relevantesten Leistungen erwarten dürfen und welchen Mehrnutzen diese für sie haben.

Mitglieder & Unternehmen

 

  • An der Arbeitsgruppe arbeiten mit: 
  • Margot Grim-Schlink, e7
  • Anita Preisler, e7
  •  Georg Brandauer, ALLPLAN
  • Herbert Hetzel, Beyond Carbon Energy
  • Klaus Kogler, CES
  • Christoph Passecker, Haustechnik Planungsgesellschaft
  • Andreas Mittendorfer, SES SPAR EUROPEAN SHOPPING CENTERS
  • Christoph Urschler, TBH Ingenieur
  • Christian Steininger, Vasko&Partner

 

Um sich für eine Arbeitsgruppe anzumelden, wenden Sie sich bitte an: office@ig-lebenszyklus.at
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