NACHHALTIGKEIT BRAUCHT LEBENSZYKLUS.
LEBENSZYKLUS BRAUCHT PROZESSINNOVATION
inspiriert von erfolgreichen Bauherren

LebensGUT Miteinander

Die bestehende Liegenschaft „Edelhof“ in Rohrbach an der Gölsen besteht aus einem 16 ha großen Grundstück mit 7 ha Grünland, 8 ha Wald und 1 ha verbaute Fläche. Die vorhandenen Gebäude gliedern sich in Hauptgebäude, Wirtschaftsgebäude, Scheunen und Freiflächen und sind nicht denkmalgeschützt. Der Verein LebensGUT Miteinander hat den Edelhof – auf dem bis Juli 2014 noch geistliche Schwestern wohnten und ein Kinderwohnheim vorhanden war – von einer Kongregation erworben, die mit Sommer 2014 nach Wien übersiedelte. Am Edelhof soll vom Verein LebensGUT Miteinander eine Investition in die Zukunft der Region erfolgen. Im Endausbau soll ein großzügiges Konzept mit Schule, Kindertagesbetreuungseinrichtung am Bauernhof, biologischer und sozialer Landwirtschaft, Praxisgemeinschaft, Seminarzentrum und Tagesbetreuung für ältere Menschen entstehen. Die Naturverbindung mit praktischem Lernen für Jung & Alt und die bedürfnis- und interessenorientierte Betreuung der Menschen stehen im Vordergrund.

 

Organisation & Risikobewältigung

 

  • Detaillierte Bestandsaufnahme des Gesamtgebäudes
  • Prüfung der Realisierbarkeit des vom AG definierten „Bedarfs (Flächen, Qualitäten) mit den vorhandenen Ka- pazitäten (Bestandsgebäude) unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Masterplanform
  • „Ausarbeitung von Varianten (mit Chancen & Risiken) im Masterplan
  • „Integrale Planung inkl. Einbeziehung der ausführenden Firmen in der Projektumsetzung
  • „Umsetzung in finanzierbaren Bauetappen

 

Aspekte der Nachhaltigkeit

 

  • Soziale Nachhaltigkeit (siehe Rahmenbedingungen)
  • Gegenüberstellung Kanal vs. Kläranlage „Vergleich der Heizsysteme Infrarot/Photovoltaik vs. Hackschnitzelheizung
  • „Variantenuntersuchungen von ökologischen Baustoffen vs. herkömmlichen Produkten
  • Berücksichtigung der zukünftigen Ausbaubarkeit von weiteren Flächen und Nutzungsflexibilität

 

Prozessabwicklungsmodell

 

Als Prozessabwicklungsmodell wurde die Einzelgewerksvergabe gewählt. Die Planung wurde in Teilpaketen vergeben. Vorteile des Modells für den Auftraggeber:

 

  • „Einbindung von regionalen Unternehmen (in weiterer Folge auch in die Betriebsführung) 
  • Kostentransparenz der einzelnen Gewerke

 

Download: Best Practice Präsentation (PDF)

zurück

Das könnte Sie auch interessieren...

Kongress on demand: Christoph M. Achammer Kongress on demand: Christoph M. Achammer

Kongress on demand: Christoph M. Achammer

"Green Deal, Green Finance, Green Building - aber wie?" Verfolgen Sie die Keynote von Christoph M. Achammer, ATP architekten ingenieure, aufgenommen am 20. Oktober 2020 beim 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU.
mehr

Kongress on demand: Klaus Reisinger Kongress on demand: Klaus Reisinger

Kongress on demand: Klaus Reisinger

Eine bahnbrechende Studie veröffentlichte die AG Klimaneutrale Gebäude unter Leitung von Klaus Reisinger (iC consulenten) am 20. Oktober beim 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU. Der wichtigste Hebel, um eine Klimaneutralität beim Gebäudebau bis 2040 zu erreichen, liegt bei der Mobilität.
mehr

Kongress on demand: Wolfgang Pekny Kongress on demand: Wolfgang Pekny

Kongress on demand: Wolfgang Pekny

Wolfgang Pekny, anerkannter Spezialist für den ökologischen Fußabdruck und „Fair Future“, hielt am 20. Oktober die eröffnende Keynote mit dem Titel "Globalverstand – ein neues Bild der Welt. Raumschiff Erde, Footprint und die Grundlagen einer zukunftsfähigen Gesellschaft“
mehr