Webinar-Reihe 2018: Digitale Bauprozesse

In der Webinar-Reihe „Digitale Bauprozesse“, welche wir zusammen mit dem Lindecampus organiseren, werden Grundlagen, Planung, Finanzierung & Betrieb von Bauprojekten in einer digitalen Wirtschaft anhand von Best-Practice-Fällen aus dem Hoch- und Infrastrukturbau behandelt. Termine jeweils von 15:30 bis 17:00 Uhr

 

Modul I: Vergaberechtsnovelle 2018, Neuer TERMIN: 5. September 2018

Modul II: Die Betonung der frühen Projektphasen, 5. Juni 2018

Modul III: Wirksame kaufmännische Bauherrenvertretung, 13. Juni 2018

Modul IV: Aktive Gestaltung der Projektkultur, 19. Juni 2018

Modul V: Lebenszyklusorientierter Infrastrukturbau, 27. Juni 2018

 

Die Module sind einzeln buchbar, bei Buchung der kompletten Webinar-Reihe erhalten Sie einen günstigen Kombipreis!

Details zur Teilnahme und Anmeldung finden Sie im Folder:

 

>> Download Folder zur Webinar-Reihe <<

 


Details zu den Modulen

 

Bauen Sie in nur jeweils 90 Minuten Ihr Grundwissen zur effzienten Planung, Errichtung, Finanzierung und Bewirtschaftung Ihrer Bauwerke auf! Sie erhalten vorab einen Zugangslink zum virtuellen Meetingraum sowie die Vortragsunterlagen zugeschickt. Zum Startzeitpunkt klicken Sie auf den Link um dem Live-Vortrag der Referenten zu folgen. Fragen können Sie jederzeit mündlich oder schriftlich per Chatfunktion stellen. Die 5 Module sind einzeln buchbar. Bei Buchung der gesamten Webinarreihe „Digitale Bauprozesse“ erhalten Sie einen günsti- gen Kombipreis!

 


Modul I: Neuer TERMIN: 5. September 2018

 

Vergaberechtsnovelle 2018 Planen, Bauen und Begleiten unter neuen Parametern

 

➤ Gesetzliche Begriffsdefinitionen, Beschränkung der Leistungsweitergabe, Benennungs- und Prüfplichten sowie Meldeverpflichtungen
➤ Auftragswertberechnung bei Bauprojekten (zB Mitberücksichtigung von Management- und Kontrollleistungen?)
➤ Neue Verfahrensarten bzw. (quasi) Regelverfahren – Verhandlungsverfahren mit vorheriger Bekanntmachung; Innovationspartnerschaft
➤ Wettbewerbswidrige Absprachen, Täuschung, Interessenkonflikt, allfällige Möglichkeit der Selbstreinigung
➤ Bin ich leistungsfähig? Schranken für wirtschaftliche und technische Eignungserfordernisse; europäische Eigenerklärung
➤ Zuschlagskriterien neu? „Echtes“ Bestbieterprinzip – „horizontales“ Bestbieterprinzip; technische Spezifikationen; Lebenszykluskosten – Kostenmodell
➤ Nachträgliche Vertragsänderungen (zB geringfügige Änderungen, erforderliche zusätzliche Leistungen, unvorhersehbare Änderungen)

 

Referent: RA Dr. Stephan Heid, Heid Schiefer Rechtsanwälte

 


Modul II: Dienstag, 5. Juni 2018, 15:30 bis 17:00 Uhr

 

Die Betonung der frühen Projektphasen

 

Best Practice: ÖAMTC, Österreichische Post, Smart Campus

 

➤ Strategie & Initiierung: Was noch vor der Planung passieren muss
➤ Integrale Planung als Voraussetzung für digitale Gebäudemodelle
➤ Absicherung der Bestellqualität
➤ Projektmanagement im Lebenszyklus
➤ Digitaler Bezug im Planungs-, Errichtungs- und Betriebsprozess

 

Referent: Mag. Karl Friedl, M.O.O.CON

 


Modul III: Mittwoch, 13. Juni 2018, 15:30 bis 17:00 Uhr

 

Wirksame kaufmännische Bauherrenvertretung

 

Best Practice: Post am Rochus, Tabakfabrik Linz

 

➤ Was ist die kaufmännische Bauherrenvertretung und wo ist sie verankert?
➤ Kaufmännischer Bauherrenvertreter als „Chief Financial Of cer (CFO) des Projektes“
➤ Abrenzung zu anderen Leistungsbildern
➤ Ziele der kaufmännischen Bauherrenvertretung

 

Referent: Mag. Erich Thewanger, KPMG Advisory GmbH


Modul IV: Dienstag, 19. Juni 2018, 15:30 bis 17:00 Uhr

 

Aktive Gestaltung der Projektkultur

 

Best Practice: Wimmer Medien Linz, Hotel Marriott

 

➤ Woran kränkelt es in vielen Projektabwicklungen?
➤ Die Berechenbarkeit von Bauprojekten
➤ Die Logik sozialer Systeme
➤ Der Zusammenhang von Projektkultur und Projekterfolg
➤ So können Sie die Kultur aktiv gestalten

 

Referent: DI Wolfgang Kradischnig, DELTA Holding GmbH

 


Modul V: Mittwoch, 27. Juni 2018, 15:30 bis 17:00 Uhr

 

Lebenszyklusorientierter Infrastrukturbau

 

Best Practice: Neubau Druckschacht Kaunertal, TIWAG AG, Straßenbahn Harter Plateau Linz AG

 

➤ Worauf muss der Fokus gerichtet werden, um ein Projekt im Infrastrukturbau zum Erfolg zu führen?
➤ Wie finde ich die für mein Infrastukturprojekt wichtigsten Erfolgsfaktoren?
➤ Welche Rolle spielt dabei die Projektkultur als Bindeglied zwischen Prozessen und Organisationen?
➤ Wie sind die drei Säulen Prozesse, Kultur und Organisation zu gestalten? Was sind Unterschiede zum Hochbau?
➤ Was ist zu tun, um die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung zum Erreichen einer Win-Win-Win-Situation, sowohl für die Kunden als auch für alle Projektbeteiligten, zu nutzen?

 

Referent: DI Dr. Walter Purrer, Initiative Kulturwandel Bau

 

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"Green Deal, Green Finance, Green Building - aber wie?" Verfolgen Sie die Keynote von Christoph M. Achammer, ATP architekten ingenieure, aufgenommen am 20. Oktober 2020 beim 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU.
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Eine bahnbrechende Studie veröffentlichte die AG Klimaneutrale Gebäude unter Leitung von Klaus Reisinger (iC consulenten) am 20. Oktober beim 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU. Der wichtigste Hebel, um eine Klimaneutralität beim Gebäudebau bis 2040 zu erreichen, liegt bei der Mobilität.
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Wolfgang Pekny, anerkannter Spezialist für den ökologischen Fußabdruck und „Fair Future“, hielt am 20. Oktober die eröffnende Keynote mit dem Titel "Globalverstand – ein neues Bild der Welt. Raumschiff Erde, Footprint und die Grundlagen einer zukunftsfähigen Gesellschaft“
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Revitalisierung e80^3

Nominiert für den Lebenszyklus-Award 2016: Revitalisierung e80^3 – Johann-Böhmstrasse, Kapfenberg (STMK)

 

Mit der Sanierung der Wohnhausanlage „Johann Böhm Sanierung 34 / 36“ in Kapfenberg wurde erstmals in Österreich ein Mehrfamilienhaus aus den 1960er Jahren mit einem eigens entwickelten, vorgefertigten Fassadensystem in ein Plus Energie Gebäude umgewandelt. Zusätzlich wurden sämtliche Wohnungen gemäß den neuesten Standards des geförderten Wohnbaues angepasst. Schon der Name – e80^3 – fasst die wesentlichen Zeile des Projektes zusammen: 

 

e80^3 steht für: 

 

  • 80% Energieeffizienz (Reduktion des Energiebedarfs)
  • 80% Anteil erneuerbare Energie am Gesamtverbrauch
  • 80% Reduktion der CO2 Emissionen 

 


Credit: Luttenberger

 

Ein interdisziplinäres Team aus Architekten, Fachplanern, Firmen und universitären Forschungsstellen war an der Entwicklung und Umsetzung beteiligt. Das Forschungsprojekt fand unter der wissenschaftlichen Leitung der AEE INTEC und der architektonischen Gestaltung von Nussmüller Architekten statt. Als Bauherren traten die Gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Ennstal und die Stadt Kapfenberg auf. Der Umbau der Wohnanlage ist ein Demonstrationsprojekt aus der Programmlinie „Haus der Zukunft Plus“ mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie, der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft AWS, der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik ÖGUT, sowie vom Land Steiermark und der Stadt Kapfenberg. Von klima:aktiv wurde das Projekt mit Gold zertifiziert – 943 von 1000 Punkten. Johann Böhm gilt als die erste Plusenergiesanierung eines Wohnbaues in Österreich. 

 

Details zum Projekt:

 

Bauherr: Gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Ennstal und die Stadt Kapfenberg 

 

Brutto-Grundfläche (BFG):  2.845 m² 

 

Nutzfläche (NF): ca. 2.276 m²

 

Planungsbeginn: 2011

 

Baubeginn: 2012

 

Fertigstellung: 2014

 

Baukosten (Nettoherstellungkosten): rd. 3,4 Mio. Euro

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Neubau Plus Energiegebäude

Nominiert für den Lebenszyklus-Award 2016: Neubau Plus Energiegebäude Windkraft Simonsfeld Ernstbrunn (NÖ)

 

Die Firma Windkraft Simonsfeld AG plant, errichtet und betreibt Windkraftanlagen. Im Jahr 2011 entschied sich die Windkraft Simonsfeld AG für die wachsende Organisation eine neue Firmenzentrale zu bauen. Dabei standen entlang der Unternehmensziele folgende Projektziele im Vordergrund: Schaffung einer modernen, dem Bedarf angepassten Arbeitswelt für die Mitarbeiterinnen (soziale Ziele), Errichtung eines nachhaltigen Demonstrationsobjektes: das Gebäude soll mehr Energie produzieren als es verbraucht (kulturelle Ziele), nachhaltiger Umgang mit Ressourcen in Planung-Errichtung-Betrieb auch aus finanzieller Sicht (wirtschaftliche Ziele). Mit dem durch einen Wettbewerb als Sieger hervorgehenden Generalplaner Arch. Georg Reinberg wurde ein Plus Energie Gebäude geplant und errichtet, welches seit 2014 für rund 60 Mitarbeiter ein Büro- und Betriebslagergebäude bietet. 

 


Credit: Helge Bauer

 

Die klassischen Themen der Nachhaltigkeit, kombiniert mit dem Ziel einer hohen Planungssicherheit und eines kontinuierliches Qualitätscontrollings, fordert in den frühen Projektphasen  einen interdisziplinären Zugang. Für das Plusenergiegebäude Windkraft Simonsfeld lösten sich Projektteammitglieder von dem sequenziellen Arbeiten, um gemeinsam mit einem umsichtigen Auftraggeber die integrale Koordination entlang der gesamten Prozesskette zu übernehmen – von einem Architekturwettbewerb über die Planung und Errichtung bis hin zum Betrieb. 

 

Details zum Projekt:

 

Bauherr: Windkraft Simonsfeld AG 

 

Grundstücksgröße: 8.462 m2

 

Nettonutzfläche: Büro: 895 m²

 

Lager: 513 m² (plus 152 überdachte Freifläche)

 

Insgesamt: 1408 m² (1560 inkl. Lagerbereich überdacht)

 

Generalplanerwettbewerb Auslobung: 2011

 

Baubeginn: Q1/ 2013

 

Fertigstellung: Q1/ 2014

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Neubau Firmenzentrale Garant.Haus

Nominiert für den Lebenszyklus-Award 2016: Neubau Firmenzentrale Garant.Haus, Pöchlarn (NÖ)

 

Mit seiner neuen Firmenzentrale in Pöchlarn ist Österreichs bekannter Mischfutterproduzent fit für die Zukunft. Das neue Garant.Haus, das am 10. September 2014 in Anwesenheit von Wirtschaft und Politik feierlich eröffnet wurde, zeugt von einem modernen Verständnis von Corporate Architecture. Es wurde als Ort des Schaffens und der Begegnung konzipiert und soll in diesem Sinne der Fa. Garant den nächsten Jahrzehnten dienen.

 


Credit: Helge Bauer

 

Das neue Garant.Haus bietet nicht nur Platz für die Verwaltung sondern wurde zukunftsorientiert mit vielen Funktionen geplant: Der Bürobereich ‐ das Herzstück des Garant.Hauses – verfolgt ein modernes Bürokonzept und wurde mit modernster Technik ausgestattet. 

Offene Bereiche, mit Aufenthaltszonen in der Mitte sollen die Kommunikation und die Zusammenarbeit der MitarbeiterInnen fördern. Für die Versorgung der MitarbeiterInnen zwischendurch ist in jedem Geschoss eine kleine Teeküche angeordnet die auch zur informellen Kommunikation dient. 

 

Details zum Projekt:

 

Bauherr: Garant Tiernahrung GmbH 

 

Brutto-Grundfläche (BFG):  2.250 m² 

 

Nutzfläche (NF): ca. 1.940 m²

 

Planungsbeginn: 03/2012

 

Fertigstellung: 09/2014

 

Errichtungskosten: 6,58 Mio. Euro

 

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Revitalisierung BBRZ

Nominiert für den Lebenszyklus-Award 2016: Revitalisierung BBRZ, Linz (OÖ)

 

Die BBRZ Reha GmbH stand 2009 vor der Aufgabe, das Zentralgebäude in der Grillparzerstraße zu sanieren. Dabei sollten die Organisationseinheiten entsprechend ihrer aktuellen Struktur unter Berücksichtigung aller vorhandenen Immobilien neu verteilt werden. Es galt die Kernprozesse zu optimieren und Synergieeffekte zu nutzen.

 


Credit: BBRZ Reha Gesellschaft mbH

 

Nach der Gebäudebewertung und der Erstellung des Nutzerbedarfsprogramms, wurde im SOLL/ IST Abgleich festgestellt welche Maßnahmen gesetzt werden müssen. Die BBRZ Reha GmbH hat sich dafür entschieden das Hochhaus in der Grillparzerstr. 50 als zentrales Schulungs- und Verwaltungsgebäude für den Ausbildungsbetrieb im Zuge einer Revitalisierung neu zu erfinden.

 

Als sehr sozial und öffentlich geprägter Betrieb war es Andreas Pühringer als Projektleiter sehr wichtig transparente Prozesse zu vereinbaren und eine Projektkultur des „Miteinanders“ zu gestalten. Hinsichtlich der Verantwortung gegenüber Öffentlichkeit war die Einhaltung des Budgets obligat und entsprechend unter Berücksichtigung von Varianten zu planen.

 

Die BBRZ Reha GmbH hat für die Erfüllung der gesteckten Ziele eine Projektorganisation aus internen und externen Spezialisten aufgebaut die von der Projektidee 2009 bis zum Einzug in die neue Fläche 2013 durchgehend ergebnisverantwortlich war.

 

Details zum Projekt:

 

Bauherr: BBRZ Reha Gesellschaft mbH

 

Brutto-Grundfläche (BFG): ca. 16.000 m² (konditioniert)

 

Nutzfläche (NF): ca. 15.000 m²

 

Planungsbeginn: 2009

 

Baubeginn: 2011

 

Fertigstellung: 2013

 

Errichtungskosten: 28,5 Mio. Euro

 

 

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Neubau Schachinger Logistik

Nominiert für den Lebenszyklus-Award 2016: Neubau Schachinger Logistik Leuchtturm 1, Hörsching (OÖ)

 

Am Standort Hörsching des Logistikunternehmens Schachinger Logistik wurde eine temperaturgeführte Nullenergie-Holzlagerhalle in Passivhausqualität (10,3 kWh/m²a) errichtet. Unter der Projektbezeichnung „Leuchtturm 1“ (LT1) wurden von Beginn an ökologische und soziale Aspekte berücksichtigt und die MitarbeiterInnen von Anfang an in die Prozesse eingebunden.

 


Credit: Schachinger Logistik

 

Bereits in der Planung wurden drei Zertifizierungen (DGNB, Green Building, klimaaktiv) angewandt. Dabei konnte ohne große Mehrkosten (im Vergleich zum konventionellen Bau) eine hohe ökologische (Bedarfsgesteuerte LED-Beleuchtung, hocheffiziente Grundwasserwärmepumpe, hohe Luftdichte, 600kWp-PV-Anlage) und soziale Qualität (überdurchschnittlich viel Tageslicht, freundliche Farben, …) erreicht werden. 

Eine hohe regionale Wertschöpfung wurde durch den Einsatz von heimischen Fachkräften und die Nutzung von regionalem Holz erreicht. Trotz sehr kurzer Bauzeit wurde der Zeitplan eingehalten und die Bauabnahme verlief ohne Beanstandungen. 

 

Details zum Projekt:

 

Bauherr: Schachinger Logistik Schachinger Immobilien und Dienstleistungen GmbH und Co KG 

 

Grundstücksgröße: 12.159  m2

 

Nettonutzfläche: 11.827 m²

 

Fertigstellung: 2013

 

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Neubau Volksschule Mariagrün

Nominiert für den Lebenszyklus-Award 2016: Neubau Volksschule Mariagrün, Graz (STMK)

 

Aufgrund der stark ansteigenden Bevölkerungszahl von Graz besteht Bedarf an zusätzlichen Schulbauten.

Nach Erstellung eines übergeordneten Schulstandortkonzeptes wurde auch beschlossen, am Standort Schönbrunngasse eine 8- klassige Volksschule neu zu errichten.

 


Credit: Markus Kaiser

In Zusammenarbeit zwischen dem damaligen Stadtschulamt als Besteller, der GBG als Bauherr und Errichter und der Stadtbaudirektion Referat Hochbau wurden für diesen ersten reinen Volksschulneubau in Graz seit ca. 30 Jahren folgende Schwerpunkte festgelegt:

 

  • Die Schule wird als offene Schule im sogenannten Clustersystem errichtet.
  • Die Nutzer (Schüler, Lehrer und Eltern) sind in den gesamten Prozess einzubinden.
  • Die Schule soll als Holzbau errichtet werden.
  • Die Schule soll als zertifiziertes Passivhaus errichtet werden.
  • Es soll eine bauökologische Betreuung geben
  • Als Element der Qualitätssicherung der Baukultur wird ein europaweit offener Architekturwettbewerb durchgeführt.

 

Nach Durchführung des Wettbewerbes, bei dem ca. 170 Projekte eingereicht wurden, wurde neben den siegreichen Architekten, dem Architekturwerk Berktold – Kalb aus Vorarlberg, ein integrales Fachplanerteam zusammengestellt und mit der Planung begonnen. Mit intensiver Zusammenarbeit aller Beteiligten in allen Phasen wurde die Schule 2014 fertig gestellt und mit Schulbeginn in Betrieb genommen. Neben dem Schwerpunkt der Bauökologie (Passivhaus und baubiologische Begleitung) ist die Volksschule Mariagrün in Graz eine der ersten Schulen in Österreich, die das Prinzip des offenen Lernens im Sinne des Bauwerkes als dritter Pädagoge konsequent umsetzt. Das Gebäude wurde von klima.aktiv zertifiziert und hat mit 921 von 1000 möglichen Punkten den Gold- Status erreicht.

 

Details zum Projekt:

 

Bauherr: GBG Gebäude- und Baumanagement Graz GmbH 

 

Brutto-Grundfläche (BFG): 2.542,90 m² 

 

Nutzfläche (NF): 2.113,75 m²

 

Wettbewerbsabschluss: 02/2011

 

Planungsbeginn: 07/2011

 

Baubeginn: 10/2012

 

Fertigstellung: 08/2014

 

Errichtungskosten: 8,0 Mio. EUR exkl. USt.

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Neubau Wohnprojekt

Nominiert für den Lebenszyklus-Award 2016: Neubau Wohnprojekt, 1020 Wien

 

Unter dem Arbeitstitel „Wohnen mit uns“ entstand in direkter Lage zum Bednar Park in Wien ein Wohnheim mit 40 Wohneinheiten, Gewerbeflächen und gemeinschaftlichen Räumen. Im Zentrum des Projektes: eine selbstverwaltete Gemeinschaft – die Wohngruppe Wohnprojekt Wien- und die Idee, Nachhaltigkeit in der Stadt weiter zu denken und zu leben.

 


Credit: Herta Hurnaus

 

Das Wohnprojekt Wien bringt verschiedene Generationen, Sprachen, Kulturen und Berufe unter einem Dach zusammen und versteht sich als Modelvorhaben für eine neue Art zu leben in Wien: herzlich, jenseits von Dogmen und offen für Neues. Die Gruppe umfasst 67 Erwachsene und 25 Kinder. Der Verein wurde 2009 von Heinz Feldmann initiiert. Zusammen mit einzueins Architektur wurde über Raum und Kommunikation der Kontakt zum gemeinnützigen Bauträger Schwarzatal hergestellt. 

 

Diese Kooperations-Konstellation mit unterschiedlichen Kompetenzen, aber auch mit dem entsprechenden Freiraum der verschiedenen Parten blieb bis zur Fertigstellung bestehen. Die Rolle von einzueins Architektur bestand, neben der Planung im Allgemeinen, darin, den weiten Freiraum zur Partizipation mit klar abgesteckten Rahmenbedingungen zu schaffen. Der Verein „Wohnprojekt Wien“ organisiert sich von Anfang an basisdemokratisch mit Hilfe der Soziokratie, die wesentliche zu einer schnellen Entscheidungsfindung mit starkem Rückhalt bei allen Mitgliedern beiträgt.

 

Details zum Projekt

 

Bauherr: Verein „Wohnprojekt Wien“ & gemeinnütziger Bauträger Schwarzatal (eingereicht durch: Einszueins Architektur)

 

Brutto-Grundfläche (BFG):  5.300 m² 

 

Nutzfläche (NF): ca. 4.480 m² (oberirdisch)

 

Planungsbeginn: Frühjahr 2010

 

Baubeginn: Frühjahr 2012

 

Fertigstellung: Dezember 2013

 

Errichtungskosten: 6,5 Mio. Euro

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Revitalisierungsprojekt ÖVAG

Rahmenbedingungen für das Projekt

 

Mitte 2010 wurde im 9. Wiener Gemeindebezirk das Revitalisierungsprojekt der Österreichischen Volksbanken-AG eröffnet. Das Grätzel Maria Theresienstraße, Liechtensteinstraße, Kolingasse und Peregringasse war ursprünglich mit 4 Gründerzeit- häusern bebaut. Da die ÖVAG zwischenzeitig alle 4 Gebäude als Bürohaus nutzte, stellte sich im Jahr 2004 angesichts der funktionalen Defizite des Bestandes, der teilweisen schlechten Bausubstanz, der Überalterung der haustechnischen Einrichtungen und des Erfordernisses zusätzlicher Büroflächen die Frage, wie mit den Gebäuden umgegangen werden soll. 

 

 

 

Maßnahmen & Fact Sheet

 

• Generalsanierung P3 mit Geschossanpassung und Zubau
• Generalsanierung P1,L2,L4 in den Büroflächen
• Neuerrichtung technische Gebäudeausstattung
• Optimierung der Sonderflächen / Sicherheitskonzept im EG/1.OG • Modernisierung VB-Wien

• Optimierung der Büroflächen (flexible Kombibüros u. Zellenbüros mit geschossweisen Serviceknoten)

 

Standort: A-1090 Wien, Kolingasse 14-16
Eckdaten Gebäudekomplex: ÖVAG: Bruttogeschoßfläche 25.000 m2; 140 PKW-Stellplätze in eigener Tiefgarage; 600 Arbeitsplätze
Bauherrenberater: M.O.O.CON GmbH | Generalplaner: Prof. Carsten Roth
Bauherr: 3V-Immobilien Errichtungs-GmbH | Baufirma: Arge STRABAG AG und Lieb-Bau- Weiz GesmbH & CoKG | Örtliche Bauaufsicht: Vasko+Partner Ingenieure, ZT GesmbH 

 

Prozessabwicklungsmodell

 

Nach einer fundierten Machbarkeitsstudie und Lebenszykluskostenprognose war klar, dass die ÖVAG im 9. Bezirk bleibt und die Revitalisierung und Weiterentwicklung des uneinheitlichen Gebäudekomplexes in Angriff nimmt.

Gemeinsam mit der Stadt Wien wurde daher ein Architektenwettbewerb, mit dem Ziel an dem markanten Bauplatz, der im Kerngebiet des UNESCO Weltkulturerbes liegt, ein funktionales, modernes Bürohaus unter Berücksichtigung des historischen Kontexts zu planen, ausgelobt.

 

Im Gebäudeinneren entstand ein einheitliches Bauwerk mit klaren funktionalen Strukturen. Über zwei Aufschließungskerne zwischen dem Altbauteil und dem Neubauteil gelangt man in die Bürobereiche. 

 

Download: Best Practice Präsentation (PDF)

 

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Kongress on demand: Wolfgang Pekny Kongress on demand: Wolfgang Pekny

Kongress on demand: Wolfgang Pekny

Wolfgang Pekny, anerkannter Spezialist für den ökologischen Fußabdruck und „Fair Future“, hielt am 20. Oktober die eröffnende Keynote mit dem Titel "Globalverstand – ein neues Bild der Welt. Raumschiff Erde, Footprint und die Grundlagen einer zukunftsfähigen Gesellschaft“
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Sanierung Neue Mittelschule Birkfeld

Gegenstand des Projekts ist die Sanierung sowie des Um- und Zubaus der Hauptschulgebäude in Birkfeld und Vereinigung zu einer Neuen Mittelschule. Die in bautechnischer und logistischer Hinsicht sehr schwierige Lage des Bestandobjekts, die Notwendigkeit des Um- und Zubaus bei laufenden Betrieb sowie der besondere Zeitdruck waren besondere Herausforderungen, die zu lösen waren.

 

 

Prozessabwicklungsmodell

 

Es wurde ein 2-stufiges Verhandlungsverfahrens nach vorheriger Bekanntmachung gemäß BVergG zur Findung eines Totalunternehmers (Planung und Ausführung) durchgeführt. Die Ausschreibung wurde in Form einer funkIonalen Leistungsbeschreibung, die insbesondere kreaIve Lösungsmöglichkeiten der Bieter hinsichtlich der Planung der Bau- und SIlllegungsphasen auf Basis eines vorgegebenen Mindestraumbedarfs erlaubte, gestaltet. Die Lösungsvorschläge der Bieter wurden durch entsprechende Qualitätskriterien in einem Bestbietersystem bewertet. Das Vergabeverfahren wurde ohne Nachprüfungsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Die BeauSragung erfolgte zu einem Pauschalfestpreis und unter Einhaltung des vorgegebenen Zeitplans für die FerIgstellung.

 

Organisation & Risikobewältigung

 

Das Projekt wurde von einem Team aus Vertretern des AuSraggebers sowie einer technischen und einer rechtlichen Verfahrensbegleitung umgesetzt. Während des Vergabeverfahrens wurde der für die Ausführungsphase vorgesehene externe technische und organisatorische Projektbegleiter hinzugezogen, um die Inhalte der letzten Angebote und Verhandlungen mitzusteuern. Die Risiken wurden in den Verhandlungen gemeinsam mit den Bietern idenIfiziert, bewertet und vertraglich geregelt. Besonderen Wert wurde darauf gelegt, dass die wesentlichen Schwierigkeiten von beiden Seiten offen angesprochen und gelöst wurden, um nicht bloß zu Gunsten eines vermeintlich rascheren und einfacheren Vertragsabschlusses die Probleme und Risikoauswirkungen in die Ausführungs- und Abrechnungsphase zu verschieben.

 

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Kongress on demand: Christoph M. Achammer

"Green Deal, Green Finance, Green Building - aber wie?" Verfolgen Sie die Keynote von Christoph M. Achammer, ATP architekten ingenieure, aufgenommen am 20. Oktober 2020 beim 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU.
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Eine bahnbrechende Studie veröffentlichte die AG Klimaneutrale Gebäude unter Leitung von Klaus Reisinger (iC consulenten) am 20. Oktober beim 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU. Der wichtigste Hebel, um eine Klimaneutralität beim Gebäudebau bis 2040 zu erreichen, liegt bei der Mobilität.
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Generalsanierung Alte Aula

Die „Alte Aula“ ist ein öffentlicher Ort in zentraler Lage in der Wiener Innenstadt. Als versteckter Solitär verbindet der Bau etwas höhenversetzt die Wollzeile und die Bäckerstraße. Der Repräsentationsbau der frühbarocken Jesuitenuniversität Wiens präsentiert sich nach der Generalsanierung als modernes Veranstaltungszentrum für die Akademie der Wissenschaften, mit wertvoller Bausubstanz und zeitgemäßer technischer Infrastruktur.

 

 

Prozessabwicklungsmodell

 

Das Projekt wurde von der Österreichischen Akademie der WissenschaMen mit einem internaFonalen ArchitektenweRbewerb ins Leben gerufen. Der Altbestand wurde der neuen FunkFon angepasst, seine Struktur wieder hergestellt und das ursprüngliche Konzept bewahrt. Das Entwurfsziel war eine schlüssige Verbindung zwischen Alt und Neu – zu einer neuen eigenständigen Einheit. In dem ehrwürdigen Gebäude verbirgt sich eine ausgeklügelte Technik. Der multifunktionale Veranstaltungssaal im zweiten Stock kann mit einer selbstfahrenden Wand auf die Bedürfnisse des Veranstalters angepasst werden.

 

Organisation und Risikobewältigung

 

Rudolf Prohazka war für die Architektur und die Generalplanung verantwortlich, Generalkonsulent Vasko+Partner für die Tragwerksplanung, Haustechnikplanung und örtliche Bauaufsicht, Projektsteuerung und Planungskoordination. Die Leistung der Planung wie auch die hochqualitative Ausführung ist bei der Revitalisierung in jedem Detail erkennbar. Alt verbindet sich mit neu – ohne den Respekt vor dem Alten zu verlieren oder die Bedeutung der Architektur zu schmälern. Der sensible Umgang mit dem denkmalgeschützten Gebäude unter Berücksichtigung modernster Technik stellt eines der Highlights dieses Projektes dar.

 

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Arbeiterkammer Oberösterreich

Das Gebäude der Arbeiterkammer Oberösterreich in der Linzer Volksgartenstraße 40 ist Ausdruck gelebter Dienstleistungskultur und führt gleichzeitig mustergültig vor, wie man denkmalgeschützt bei hoher Qualität revitalisiert. So entschied sich der Bauherr zur Erarbeitung einer funktionalen Ausschreibung für die Finanzierung, die Planung, die Ausführung und den Betrieb (Totalunternehmer mit Partnering). Die funktionale Ausschreibung wurde mit einem Maximalpreismodell verbunden. Durch diese Vorgehensweise erreichte man mit einem aufwendigen öffentlich-rechtlichen Ausschreibungsverfahren in Partnerschaft mit dem beauftragten Konsortium annähernd den Status eines „privatrechtlich“ agierenden Auftraggebers. 

Das aus den 30er Jahren stammende Bestandsgebäude wurde saniert und durch Neubauten ergänzt. Das 2008 fertig gestellte Gesamtprojekt wurde mit dem österreichischen FM-Award 2010 ausgezeichnet und erhielt als erstes revitalisiertes Gebäude in Österreich auch ein DGNB-Gütesiegel in Silber.

 

 

 

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LebensGUT Miteinander

Die bestehende Liegenschaft „Edelhof“ in Rohrbach an der Gölsen besteht aus einem 16 ha großen Grundstück mit 7 ha Grünland, 8 ha Wald und 1 ha verbaute Fläche. Die vorhandenen Gebäude gliedern sich in Hauptgebäude, Wirtschaftsgebäude, Scheunen und Freiflächen und sind nicht denkmalgeschützt. Der Verein LebensGUT Miteinander hat den Edelhof – auf dem bis Juli 2014 noch geistliche Schwestern wohnten und ein Kinderwohnheim vorhanden war – von einer Kongregation erworben, die mit Sommer 2014 nach Wien übersiedelte. Am Edelhof soll vom Verein LebensGUT Miteinander eine Investition in die Zukunft der Region erfolgen. Im Endausbau soll ein großzügiges Konzept mit Schule, Kindertagesbetreuungseinrichtung am Bauernhof, biologischer und sozialer Landwirtschaft, Praxisgemeinschaft, Seminarzentrum und Tagesbetreuung für ältere Menschen entstehen. Die Naturverbindung mit praktischem Lernen für Jung & Alt und die bedürfnis- und interessenorientierte Betreuung der Menschen stehen im Vordergrund.

 

Organisation & Risikobewältigung

 

  • Detaillierte Bestandsaufnahme des Gesamtgebäudes
  • Prüfung der Realisierbarkeit des vom AG definierten „Bedarfs (Flächen, Qualitäten) mit den vorhandenen Ka- pazitäten (Bestandsgebäude) unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Masterplanform
  • „Ausarbeitung von Varianten (mit Chancen & Risiken) im Masterplan
  • „Integrale Planung inkl. Einbeziehung der ausführenden Firmen in der Projektumsetzung
  • „Umsetzung in finanzierbaren Bauetappen

 

Aspekte der Nachhaltigkeit

 

  • Soziale Nachhaltigkeit (siehe Rahmenbedingungen)
  • Gegenüberstellung Kanal vs. Kläranlage „Vergleich der Heizsysteme Infrarot/Photovoltaik vs. Hackschnitzelheizung
  • „Variantenuntersuchungen von ökologischen Baustoffen vs. herkömmlichen Produkten
  • Berücksichtigung der zukünftigen Ausbaubarkeit von weiteren Flächen und Nutzungsflexibilität

 

Prozessabwicklungsmodell

 

Als Prozessabwicklungsmodell wurde die Einzelgewerksvergabe gewählt. Die Planung wurde in Teilpaketen vergeben. Vorteile des Modells für den Auftraggeber:

 

  • „Einbindung von regionalen Unternehmen (in weiterer Folge auch in die Betriebsführung) 
  • Kostentransparenz der einzelnen Gewerke

 

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BIG MODERN

BIG MODERN Bruck / Mur

 

Energieeffiziente und nachhaltige Sanierung für Bundesbauten

 

Der Bund hat sich verpflichtet eine Vorreiterrolle in Bezug auf Energieeffizienz und CO2 Einsparung einzunehmen. Die BIG, als einer der größter Immobilieneigentümer Österreichs, hat sich daher am Forschungsprojekt „Haus der Zukunft Plus“ des bmvit und der FFG mit dem Projekt BIG MODERN beteiligt, um Standards für energieeffiziente und nachhaltige Sanierungen zu entwickeln und diese bei allen künftigen Sanierungsprojekten anbieten zu können. Im Zuge des Programms wurden 2 Demo-Gebäude saniert: Das Amtsgebäude in Bruck an der Mur und die Fakultät für Technische Wissenschaften in Innsbruck. Seit Jänner 2013 hat die BIG ihre Büroimmobilien und Entwicklungsliegenschaften in der Tochtergesellschaft ARE Austrian Real Estate GmbH gebündelt. Das Portfolio umfasst rund 600 Objekte mit rund 1,8 Millionen Quadratmetern.

 

 

Prozessabwicklungsmodell

 

Bei diesem Gebäude wurden bereits vor dem Wettbewerb zusätzliche Experten beauftragt um konkrete Zielkriterien für den Wettbewerb formulieren zu können. Für das Planerfindungsverfahren wurde ein 2-Stufiger Wettbewerb gewählt, ein Verhandlungsverfahren mit vorheriger Bekannt-machung für die Vergabe von GP- Leistungen für Zubau/Umbau/Sanierung. In der ersten Stufe (offen) wurden geeignete Planungsteams über Referenzen gesucht. In der zweiten Stufe wurden 5 Büros zur Planung eingeladen. Als Gewinner sind Pittino & Ordner hervorgegangen. Allen Teilnehmern wurde bekannt gegeben, dass zusätzlich zur konventionelle Planung, LCCA, Gebäudesimulationen und technische Machbarkeitsanalysen durch weitere Experten (e7 und GEA) eingebracht werden, die das Planungsteam unterstützen und begleiten werden.

 

Organisation und Risikobewältigung

 

Grundlage des Entwurfs- und Optimierungsprozesses war ein integraler Planungsansatz. Die konventionelle Planung wurde um zusätzliche Expertisen erweitert:

 

  • Experten für Energieeffizienz und
  • Experten für die Machbarkeit technischer Innovationen – Lifecyclecosts
  • Gebäudesimulationen (Thermisch und Tageslicht)

 

Bei diesem Projekt wurden Lebenszykluskosten zu Vorentwurfsvarianten analysiert. Als Ergebnis wurde die thermische Hülle des Gebäudes optimiert. Die daraus resultierenden Einsparungen bei der Heizwärme konnten verwendet werden um eine Kühlung der Verhandlungssäle zu ermöglichen. Das hat zwar die Errichtungskosten gering erhöht, die Lebenszykluskosten in dieser Betrachtung sind aber nahezu gleich geblieben.

 

BIG MODERN / Uni Innsbruck

 

Energieeffiziente und nachhaltige Sanierung für Bundesbauten

 

Der Bund hat sich verpflichtet eine Vorreiterrolle in Bezug auf Energieeffizienz und CO2 Einsparung einzunehmen. Die BIG als einer der größter Immobilieneigentümer Österreichs, hat sich daher am Forschungsprojekt „Haus der Zukunft Plus“ des bmvit und der FFG mit dem Projekt BIGMODERN beteiligt, um Standards für energieeffiziente und nachhaltige Sanierungen zu entwickeln und diese bei allen künf- tigen Sanierungsprojekten anbieten zu können. Im Zuge des Pro- gramms wurden 2 Demo-Gebäude saniert: Das Amtsgebäude in Bruck a. d. Mur und die Fakultät für Technische Wissenschaften in Innsbruck.

 

 

Prozessabwicklungsmodell

 

In Innsbruck wurde ein internationaler, offener, Realisierungswettbewerb gewählt mit dem Ziel einen Generalplaner zu finden. Die Aufgabenstellung war auf den gesamten Uni-Campus bezogen. Die Systemgrenze „BIG MODERN“ musste aus wirtschaftlichen Gründen auf die Fakultät für technische Wissenschaften beschränkt werden. Sieger des Wettbewerbs war das Büro Achhammer-Tritthart und Partner (ATP). Das ATP Planerteam wurde nach dem Wettbewerb durch zusätzliche Experten (e7 und GEA) ergänzt. Dabei wurden Lebenszykluskostenanalysen, zusätzliche Simulationen, technische Machbarkeitsanalysen in den Planungsprozess integriert. Dieser Ansatz sollte Aufschluss darüber bringen wie sich die Planung dadurch verändert und in welchem Ausmaß zusätzliche Kosten (Baukosten und Honorare) entstehen.

 

Organisation und Risikobewältigung

 

Grundlage der Planungsoptimierung: Integrales Planungsteam analog zum Demo-Gebäude Bruck / Mur. Die Abschätzung von Lebenszykluskosten verschiedener gebäudetechnischer Varianten hat zu einer technisch innovativen Lösung geführt: Die Belüftung des Gebäudes wird über die Kombination aus Fensterlüftung mit einer mechanischen Kernbelüftung und modernster Gebäude- leittechnik sichergestellt. Dazu wurde eigens ein Fensterprototyp, – ein Fassaden- bündiges Senkklappfenster mit 4 Scheiben und integriertem Sonnenschutz, der auch bei Föhnsturm die Verschattung sicherstellt. Zwischen den Gangbereichen und den Büros wurde ein Prototyp einer Überströmöffnung konzipiert der einerseits den Luftaustausch sicherstellt und andererseits den Schallschutzanforderungen gerecht wird.

 

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