Kongress on demand: Christoph M. Achammer

"Green Deal, Green Finance, Green Building - aber wie?"

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"Green Deal, Green Finance, Green Building - aber wie?" Keynote von Christoph M. Achammer, ATP architekten ingenieure, aufgenommen am 20. Oktober 2020 beim 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU.
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Kongress on demand: Klaus Reisinger Kongress on demand: Klaus Reisinger

Kongress on demand: Klaus Reisinger

Eine bahnbrechende Studie veröffentlichte die AG Klimaneutrale Gebäude unter Leitung von Klaus Reisinger (iC consulenten) am 20. Oktober beim 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU. Der wichtigste Hebel, um eine Klimaneutralität beim Gebäudebau bis 2040 zu erreichen, liegt bei der Mobilität.
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Kongress on demand: Wolfgang Pekny Kongress on demand: Wolfgang Pekny

Kongress on demand: Wolfgang Pekny

Wolfgang Pekny, anerkannter Spezialist für den ökologischen Fußabdruck und „Fair Future“, hielt am 20. Oktober die eröffnende Keynote mit dem Titel "Globalverstand – ein neues Bild der Welt. Raumschiff Erde, Footprint und die Grundlagen einer zukunftsfähigen Gesellschaft“
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Fotogalerie: Das was der 10. Kongress der IG Lebenszyklus Bau Fotogalerie: Das was der 10. Kongress der IG Lebenszyklus Bau

Fotogalerie: Das was der 10. Kongress der IG Lebenszyklus Bau

Rund 150 Teilnehmer*innen trafen sich am Kongressort des SV-Dachverbands im 3. Wiener Bezirk sowie via Live-Streaming. Fokus war diesmal der Green Deal der Europäischen Union und seine Auswirkungen auf die Bau- und Immobilienbranche in Österreich.
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Kongress on demand: Klaus Reisinger

Eine bahnbrechende Studie veröffentlichte die AG Klimaneutrale Gebäude unter Leitung von Klaus Reisinger (iC consulenten) am 20. Oktober beim 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU. Der wichtigste Hebel, um eine Klimaneutralität beim Gebäudebau bis 2040 zu erreichen, liegt bei der Mobilität. Warum das so ist, erfahren Sie im Vortrag von Klaus Reisinger (iC consulenten).

 

Die vollständige Studie der Arbeitsgruppe Klimaneutrale Gebäude finden Sie HIER.

Kongress on demand: Klaus Reisinger (iC consulenten)

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Klaus Reisinger (iC consulenten) über die Ergebnisse der brandaktuellen Studie der Arbeitsgruppe Klimaneutrale Gebäude: Mobilität als entscheidender Hebel auf dem Weg zur Klimaneutralität.
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Kongress on demand: Christoph M. Achammer

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Wolfgang Pekny, anerkannter Spezialist für den ökologischen Fußabdruck und „Fair Future“, hielt am 20. Oktober die eröffnende Keynote mit dem Titel "Globalverstand – ein neues Bild der Welt. Raumschiff Erde, Footprint und die Grundlagen einer zukunftsfähigen Gesellschaft“
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Rund 150 Teilnehmer*innen trafen sich am Kongressort des SV-Dachverbands im 3. Wiener Bezirk sowie via Live-Streaming. Fokus war diesmal der Green Deal der Europäischen Union und seine Auswirkungen auf die Bau- und Immobilienbranche in Österreich.
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Kongress on demand: Wolfgang Pekny

Die gesamte Keynote von Wolfgang Pekny zum Nachsehen- und hören.

Kongress on demand: Wolfgang Pekny (Footprint)

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Wolfgang Pekny von Footprint spricht über "Globalverstand - ein neues Bild der Welt. Raumschiff Erde, Footprint und und die Grundlagen einer zukunftsfähigen Gesellschaft".

Wolfgang Pekny ist Chemiker und Biologe per Ausbildung und politischer Aktivist aus Überzeugung. Er kann auf mehr als 40 Jahre Erfahrung beim Verwirklichen zivilgesellschaftlicher Anliegen – etwa beim Atomkraftwerk Zwentendorf, der Hainburger Au, Gewässerschutz-Kampagnen, Gentechnik-Volksbegehren – zurückblicken. Von 1987 bis 2008 war er weltweit für Greenpeace in führenden Positionen tätig. Er vertrat die Initiative Zivilgesellschaft 10 Jahre lang als Obmann. 2007 gründete er die NGO Plattform Footprint; 2009 die Unterlassens-Beratung footprint-consult e.U. Der anerkannte Spezialist für den Ökologischen Fußabdruck und „Fair Future“, Ökobilanzierungen, Biodiversität, Global Commons, Völkerrecht und das Wirkgeflecht Zivilgesellschaft und Politik unterrichtet auch an der BOKU und am FH Technikum Wien.

Aufgenommen am 20. Oktober am 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU im SV-Dachverband, Wien
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"Green Deal, Green Finance, Green Building - aber wie?" Verfolgen Sie die Keynote von Christoph M. Achammer, ATP architekten ingenieure, aufgenommen am 20. Oktober 2020 beim 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU.
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Kongress on demand: Klaus Reisinger

Eine bahnbrechende Studie veröffentlichte die AG Klimaneutrale Gebäude unter Leitung von Klaus Reisinger (iC consulenten) am 20. Oktober beim 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU. Der wichtigste Hebel, um eine Klimaneutralität beim Gebäudebau bis 2040 zu erreichen, liegt bei der Mobilität.
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Rund 150 Teilnehmer*innen trafen sich am Kongressort des SV-Dachverbands im 3. Wiener Bezirk sowie via Live-Streaming. Fokus war diesmal der Green Deal der Europäischen Union und seine Auswirkungen auf die Bau- und Immobilienbranche in Österreich.
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"Green Deal, Green Finance, Green Building - aber wie?" Verfolgen Sie die Keynote von Christoph M. Achammer, ATP architekten ingenieure, aufgenommen am 20. Oktober 2020 beim 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU.
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Kongress on demand: Klaus Reisinger Kongress on demand: Klaus Reisinger

Kongress on demand: Klaus Reisinger

Eine bahnbrechende Studie veröffentlichte die AG Klimaneutrale Gebäude unter Leitung von Klaus Reisinger (iC consulenten) am 20. Oktober beim 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU. Der wichtigste Hebel, um eine Klimaneutralität beim Gebäudebau bis 2040 zu erreichen, liegt bei der Mobilität.
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Kongress on demand: Wolfgang Pekny

Wolfgang Pekny, anerkannter Spezialist für den ökologischen Fußabdruck und „Fair Future“, hielt am 20. Oktober die eröffnende Keynote mit dem Titel "Globalverstand – ein neues Bild der Welt. Raumschiff Erde, Footprint und die Grundlagen einer zukunftsfähigen Gesellschaft“
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BIM Panel-Diskussion: Was ist der Mehrwert für Errichter und Betreiber?

Die IG LEBENSZYKLUS BAU war am 2. Oktober eingeladen, die Abschlussdiskussion des 3. BIM-Forums von Business Circle zu moderieren. Unter der Leitung von Sven P. Jakobson von der IG LEBENSZYKLUS BAU diskutierten Florian Danner, M.O.O.CON, Christopher Poput, DI Wilhelm Sedlak GmbH, Erich Kotroczo, SIDE und Norbert Erlach, Architekt, denk-x.net –durchaus kontrovers – über aktuelle Fragestellungen rund um die Integration von BIM Prozessen im Lebenszyklus von Gebäuden.

 

Christopher Poput, bei der DI Wilhelm Sedlak GmbH für BIM Kalkulation verantwortlich, sieht den Mehrwert für Errichter im Moment vor allem in der Kalkulationsphase, in der „Sicherheit betreffend Mengen, Massen und Kosten“, was einen „Vorteil in der Angebotsphase“ bedeutet. In der Zukunft erwartet er sich durch die Einbindung von BIM vor allem Verbesserungen in der Qualitätskontrolle und Dokumentation auf der Baustelle: „BIM ermöglicht endlich eine Single Source of Truth, statt dem aktuellen Vertragskonvolut.“

 

Aktuell stellt sich für alle Diskutierenden oft die Frage, wer die Kosten für die Implementierung von BIM tragen soll. „Gerade für KMUs bedeutet BIM ein größeres Investment, und die große Mehrzahl der Projekte wird noch ohne BIM geplant, vor allem im Wohnbau“ gibt Florian Danner, Prozess- und Strategieberater von M.O.O.CON, zu bedenken. Dieses Verhältnis würde sich bei Großprojekten und Bürogebäuden aber schon verändern, und der Wohnbausektor werde unweigerlich nachziehen. „In Zukunft wird es umgekehrt sein, und der Großteil der Projekte wird mit BIM geplant werden.“ Man dürfe hier den Anschluss nicht verpassen.

 

Sind BIM Daten sicher und langfristig nutzbar?

 

Oft gehörte Bedenken, was die Datensicherheit von BIM-gestützten Projekten angeht, und ob Baufirmen die Kompetenz haben, damit sicher umzugehen, möchte das Panel nicht gelten lassen; Florian Danner bezeichnet das sogar als „Ausrede“: „Dieselben Daten sind im Moment oft auf USB-Sticks oder werden in E-Mails verschickt. Das ist viel unsicherer, als sie gesammelt an einem Ort zu haben.“ BIM-Experte Erich Kotroczo vergleicht die Situation mit Online-Banking: “Auch die meisten Banken waren keine Experten, was z.B. Datensicherheit bei Banking via App angeht, und jetzt verwenden es alle. Außerdem weiß ich aus eigener Erfahrung in der Praxis, dass wir bei über 60 BIM Projekten nie ein tatsächliches Problem mit Datensicherheit hatten.“

 

Architekt Norbert Erlach sieht das Problem weniger bei der Sicherung als bei der langfristigen Nutzung der gesammelten Daten: „Nur fünf Prozent der bei Planung und Errichtung erfassten Daten werden im Facility Management gebraucht, ein noch viel kleinerer Teil für das Recycling – also etwa, dass man beim Gebäudeabbruch weiß, wo welches Material verbaut wurde. Wissen wir, ob diese Information in Jahrzenten noch gefunden und genutzt werden kann? Ich habe noch erlebt, dass Bauprojekte auf Floppy Discs gespeichert wurden, diese Daten wird niemand mehr lesen. Es braucht hier also auch Datenmanagement und Datenpflege.“

 

„Das Ziel ist, dass mit der richtigen Anwendung mehr als fünf Prozent für Facility Management nutzbar und genutzt werden,“ hält Erich Kotroczo entgegen. Dies und andere BIM-Vorteile sind aber nur möglich, wenn, so Florian Danner, „die Technologie richtig genutzt, früh in Prozesse integriert und über den gesamten Lebenszyklus eingeplant wird.“ Das scheitert im Moment auch an der Struktur der Branche, so Norbert Erlach: „Wer plant und wer nutzt, klafft auseinander – Stichwort Auftraggeber-Qualität.“

 

Dem stimmt auch Florian Danner zu: „Das Interesse von Entscheidern in der Planungs- und Bauphase – also etwa Investoren, Gremien – am Lebenszyklus ist zu gering, denn sie erleben die Nutzungsphase oft nicht mehr mit. Der Nutzen für den Nachfolger – also den Betreiber, den späteren Besitzer – ist egal, wenn es mich im Moment etwas kostet. Also investieren in BIM oft nur Idealisten, oder Großprojekte, bei denen Bauherr und Eigentümer deckungsgleich sind.“

 

Wo stehen BIM – und die Baubranche – in 10 Jahren?

 

Das Panel ist sich einig, dass BIM Nutzung leider nicht automatisch „grüne“ Gebäude bedeutet. „Technisch wäre es möglich, jedes Projekt von Anfang an auf Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit zu prüfen, und auch während des Lebenszyklus dahingehend zu optimieren,“ so Erich Kotroczo. „Leider ist das im Moment nicht der Fokus, aber eigentlich schaffen haben wir hiermit das perfekte System dafür.“

 

In seiner Zukunftsvision möchte er über den Einsatz von BIM und künstlicher Intelligenz, die sich auf Daten daraus stützt, die Menschen aus der Gefahrenzone Baustelle bringen: „Für mich hat überall dort, wo man einen Helm zum Arbeiten tragen muss, der Mensch nichts verloren.“ Christopher Poput erwartet, mit BIM effizient und sicherer zu bauen: “Wir wollen mehr wissen und besser bewerten – und, dass in 10 Jahren alle mit BIM arbeiten können.“

 

Norbert Erlach wünscht sich „Entwerfen über KI und Data Driven Design statt Architect Superstars, und, dass die Baustelle in die Halle wandert“. Für Florian Danner wird BIM in 10 Jahren schlicht „angekommen sein.“

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„Spiel die Stadt“ – das war der IG LEBENSZYKLUS BAU Spieleabend

In die Rolle von Stadtentwicklern schlüpften die Mitspielenden am 26. August im Veranstaltungspavilion FABRIK, in der aspern Seestadt. Bei „Spiel die Stadt“, dem Stadtentwicklungs-Spiel der IG LEBENSZYKLUS BAU, wird ein neuer Stadtteil geplant und erschaffen. Gemeinsam wurde das neue Spiel ausprobiert, im Gastgarten entspannt und die Seestadt erkundet.

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NEU: Die App der IG Lebenszyklus Bau

Installieren Sie jetzt die IG Lebenszyklus Library App auf Ihrem Handy per Klick auf den Button:

 

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Für Klimaschutz und Arbeitsplätze: Gebäudetechniker*innen braucht das Land

Bundesministerium für Klimaschutz – Petitionsübergabe und Präsentation der Initiative „ Gebäudetechnikerinnen braucht das Land “

 

Gebäudetechniker übernehmen zentrale Aufgabenbereiche in Bauprojekten. Sie sind u. a. zuständig für die Heizungs- und Kältetechnik, Lüftung, Sanitärinstallationen, Versorgungstechnik oder Elektroinstallationen. Sie sind die Spezialisten für Klimaschutz und Digitalisierung.

 

In der Öffentlichkeit fehlt es an Wissen über die vielfältigen Kompetenzen und die zentrale Rolle der Gebäudetechnik in der Planung und Umsetzung von Bauprojekten. Dabei ist der Beruf des Gebäudetechnikers höchst attraktiv und zugleich zukunfts- und krisenfest: Wer Gebäudetechniker wird, hat einen Job auf Lebzeit und darüber hinaus ist dieser mit weltweiten Karrieremöglichkeiten verbunden“, so Klaus Reisinger, Vorstand der IG Lebenszyklus Bau, iC consulenten ZT GmbH, der die Initiative und die Petition gemeinsam mit Roman Weigl, Fachverbandsobmannstellvertreter der Ingenieurbüros der WKO, Wolfgang Stumpf, Donau-Universität Krems und Gunther Herbsthofer, Verband der technischen Gebäudeausrüster, ins Leben rief. Die Petition „Gebäudetechniker*innen braucht das Land“ wurde von rund 40 nationalen und internationalen Unternehmen mit über 4.000 Mitarbeitern unterzeichnet.

 

Wie ein Schiff ohne Matrosen, so muss man sich den Notstand und Fachkräftemangel an Gebäudetechnikern in Österreich aktuell leider vorstellen“, betont Gunther Herbsthofer, Vorsitzender des Verbands der technischen Gebäudeausrüster. Dabei ist die Gebäudetechnik eine der zentralen und weichenstellenden Branchen für effektiven Klimaschutz und Garant für ein gesundes Klima, ohne das wir nicht leben und arbeiten können. In einer Zeit rückläufiger Lehrlingszahlen explodiert zugleich die Nachfrage nach hervorragend ausgebildeten und engagierten Gebäudetechnikern. Fachkräfte sind nötig, um die Klimavorgaben der Regierung umzusetzen. Die Nachfrage ist so hoch, dass Aufträge bereits abgelehnt werden müssen.

 

Trotz des großen Bedarfs an Fachkräften mangelt es in weiten Teilen Österreichs an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten“, so Roman Weigl, Fachverbandsobmannstellvertreter der Ingenieurbüros der WKO. Das stellt Wirtschaft, Politik und Gesellschaft vor große Probleme. Der aktuelle Notstand an Gebäudetechnikern liegt in der mangelnden technischen Grundausbildung in den Pflichtschulen begründet und setzt sich fort mit einem viel zu geringen Ausbildungsangebot vor allem im Westen und Süden Österreichs. Gegenwärtig gibt es fast ausschließlich Angebote für Gebäudetechnik HTLs im Osten der Republik. Das muss sich dringend ändern: Um den Bedarf an Fachkräften zu decken, ist ein dichteres, regionales Angebot in allen Bundesländern erforderlich. Dieses Angebot muss auch die universitäre Ausbildung umfassen, um so den komplexen Ansprüchen aus der Praxis gerecht zu werden als auch notwendige wissenschaftliche Forschungen in diesem Bereich voranzutreiben. „Um den Klimaschutz in unserem Land voranzutreiben, ist die Vermittlung eines klimaschützenden und umweltbewussten technischen Wissens der Gebäudetechniker dringend erforderlich, was in einer Weiterentwicklung und einen Ausbau des Aus- und Weiterbildungsangebotes im Bereich Gebäudetechnik münden sollte“, so Jürgen Schneider, Sektionschef im Ministerium für Klimaschutz.

 

Wolfgang Stumpf von der Donau-Universität Krems appelliert an die klimabewussten Jugendlichen unseres Landes, ihr Ja zum Klimaschutz mit einem praktischen Beitrag ihrer Berufswahl zu unterstreichen. Auch der Anteil der Frauen an Fach- und Führungskräften in technischen Berufen wie der Gebäudetechnik soll mittels Kampagnen und früher Weichenstellungen in den Pflichtschulen während der kommenden Jahre erhöht werden.

 

Mit acht konkreten Forderungen, die in der heute übergebenen Petition festgehalten sind, tritt die Initiative „Gebäudetechniker*innen braucht das Land“ an die Politik heran. Ziel ist es, budgetäre und parlamentarische Verhandlungen zur Überwindung des Fachkräftemangels in Österreich einzuleiten:

 

  • Stärkung des Images von Gebäudetechnikern
  • Mehr Technikunterricht in der Pflichtschule
  • Aufwertung des Lehrberufes: Installations- und Gebäudetechniker
  • Aufwertung und bessere regionale Verteilung der Gebäudetechnik HTLs
  • Stärkung des Bereichs Gebäudetechnik im Rahmen der universitären Ausbildung
  • Weiterentwicklung des Aus- und Weiterbildungsangebots im Bereich Gebäudetechnik
  • Unterstützung von Frauen, die sich für die Gebäudetechnik begeistern
  • Stärkung der Rolle der Gebäudetechniker*innen in Projekten
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1,5 Mio. Euro Förderzuschlag für Innovationslabor „Digital findet Stadt“

Das Klimaschutzministerium fördert im Rahmen des Programms „Stadt der Zukunft“ das Innovationslabor „Digital findet Stadt“ mit 1,5 Millionen Euro. Dabei wird die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Bau- und Planungsunternehmen bei gleichzeitiger Erhöhung der Nachhaltigkeit verbessert.

 

Digitale Technologien und Anwendungen schaffen die einzigartige Möglichkeit ressourcenschonender und energieeffizienter bei Neubauten und Gebäuden zu sein. Wir steigern damit die Langlebigkeit von Bauten und unterstützen heimische Unternehmen zusätzlich wettbewerbsfähig und innovativ zu bleiben“, sagt Klimaschutzministern Leonore Gewessler.

 

Mit „Digital findet Stadt“ werden österreichweit die relevantesten Branchenvertretungen und Initiativen aus den Bereichen Planen, Bauen und Betreiben zusammengebracht und miteinander vernetzt. Alle Innovationsaktivitäten im Bereich Digitalisierung der Bau- und Immobilienbranche sollen gebündelt und Synergieeffekte geschaffen werden. Über maßgeschneiderte Leistungsportfolios sollen Innovationen in den zwei zentralen Innovationsfeldern – Open BIM (Building Information Modeling) und Smart Buildings unterstützt werden. Erste Projekte sind bereits am Start. Mit 109 Interessenskundgebungen kann auf ein breites Netzwerk aufgebaut und bestmöglich branchenübergreifend repräsentiert werden.

 

Rund 90 Prozent der Player in der Bau- und Immobilienbranche sind KMUs. Unser Ziel ist, diese in ihrer Wettbewerbsfähigkeit rund um die Digitalisierung zu stärken. Dafür nutzen wir die Schwarmintelligenz vieler kleiner und mittlerer Unternehmen. Die Beteiligung der diesbezüglich renommiertesten Forschungsinstitutionen in Österreich, zum Beispiel AIT Austrian Institute of Technology, TU Wien, TU Graz und Universität Innsbruck, gewährleistet zudem eine breite Abstimmung aller F&E Aktivitäten,“ betont Karl Friedl, Sprecher der IG Lebenszyklus Bau, der das Projekt federführend mit Steffen Robbi vom AIT Austrian Institute of Technology konzipiert hat.

 

Das Innovationslabor „Digital findet Stadt“ wurde von einer internationalen Jury als herausragend bewertet und hat die Förderzusage der FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH) im Ausmaß von 1,5 Mio. Euro erhalten. Maßgeblich konzipiert wurde das Innovationslabor von der IG Lebenszyklus Bau und dem AIT Austrian Institute of Technology GmbH. In der zu gründenden Gesellschaft sind der Verband der Ziviltechniker- und Ingenieurbetriebe (VZI), Facility Management Austria (FMA) und Smart Construction Austria vertreten. Somit sind alle Lebenszyklusphasen eines Gebäudes vertreten. Die Leistungen des Innovationslabors stehen allen österreichischen Akteuren offen. Die Laufzeit des Innovationslabors beträgt mindestens fünf Jahre.

 

Die Arbeitsbereiche des Innovationslabors reichen von der Schaffung digitaler Infrastruktur über Innovationsbegleitung von Open BIM-Pilotprojekten und Forschungs- und Entwicklungsvorhaben bis zu zielgerichteten Weiterbildungsmaßnahmen und Knowhow-Transfer, sowie Beratung von geplanten Förderprojekten. Die Interessen der Unternehmen werden durch die Gesellschafter, mit IG Lebenszyklus Bau, Austrian Institute of Technology GmbH (AIT), Verband der Ziviltechniker- und Ingenieurbetriebe (VZI), Facility Management Austria (FMA) und Smart Construction Austria vertreten. Interessensbekundungen zur Zusammenarbeit liegen bereits von konkreten Projektvorhaben (Open BIM-Pilotprojekte und F&E-Projekte), relevanten Forschungseinrichtungen, Wirtschaftsförderungsinstituten der Bundesländer, Behördenvertreter, Standardisierungsstellen und bestehenden nationale und internationalen Initiativen ähnlicher Ausrichtung vor.

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LEBENSZYKLUS UND GREEN DEAL

Nachbericht der Mitglieder- und Interessenten-Veranstaltung am 4. Juni 2020

 

Erfolge des ersten Halbjahres sowie aktuelle Projekte der IG LEBENSZYKLUS BAU wurden am 4. Juni im Rahmen einer Online-Konferenz vorgestellt. Auch die Arbeitsgruppen präsentierten erste Zwischenergebnisse vor rund 40 Teilnehmern.

 

Wichtige Schritte in diesem Jahr waren die Gewinnung von zahlreichen neuen Mitgliedern, die Übergabe der Petition „Gebäudetechniker*innen braucht das Land!“ an das Bundesministerium für Klimaschutz sowie die sowie die Planung des 10. Kongresses der IG zum Thema „Green Deal“ im Oktober. Ein weiteres Projekt ist die Entwicklung der IG LEBENSZYKLUS BAU Library App, mit der ab Ende des Monats ein leinfacher Zugang zu Publikationen, Modellen und Videos der IG ermöglicht wird.

 

Karl Friedl, Initiator und Vorstand der IG LEBENSZYKLUS BAU, stellte das Innovationslabor „Digital findet Stadt“ vor. Diese Plattform für digitale Innovation der Bau- und Immobilienwirtschaft wurde von der IG LEBENSZYKLUS BAU gemeinsam mit dem Austrian Institute of Technology (AIT) entwickelt. Sie will Digitalisierungs-Know-How in Österreich – mit Fokus auf Open BIM und Smart Buildings – bündeln und vor allem KMUs bei der Umsetzung dieser Innovationen unterstützen, sowie Forschung zum Thema vorantreiben. Offizieller Projektstart ist August 2020.

 

IG-Vorstand Erich Thewanger hielt eine passionierte Keynote zum Thema „Herausforderung, Nachhaltigkeit, Standorteinschätzung, Green Deal, Green Finance & Co“, die auch Stoff für Diskussion bot.

Zuletzt präsentierten die Leiter*innen der Arbeitsgruppen vorläufige Ergebnisse. Für Auflockerung des dichten Programms sorgte etwa Thomas Hellweg, Leiter der AG Soziale Vernetzung: In einem von der AG entworfenen, kooperativen Spiel planen die Spieler gemeinsam das „Stadtquartier der Zukunft“. Marc Guido Höhne und Wolfgang Kradischnig von der AG Hybrides Projektmanagement fragten u.a. die Meinung der Teilnehmer zu ihrem Arbeitsschwerpunkt ab.

 

Klaus Reisinger gab einen Sneak Peak in Forschungsergebnisse der AG Klimaneutrale Gebäude, die den CO2 – Fußabdruck von einem Gebäude – Errichtung, Betrieb, Lage des Gebäudes – vergleicht. Ob ein Altbau in der Stadt oder ein Passivhaus in der Umgebung besser für’s Klima ist, wird beim 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU im Herbst verraten.

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Bauträger-Forum 2020

Die Arbeitsgruppen: Themen, Ideen, Fragen

 

Welche Erfahrungen haben Sie in ihren eigenen Bauprojekten mit einem Mix aus klassischem Bauprojektmanagement und agilen Methoden bereits gemacht?

 

Haben Sie ein Projekt, das Sie – egal ob es erst startet oder ob es sich in Planung oder Ausführung befindet – gerne zur Verfügung stellen möchten? 

 

Bei komplexen Projekten gibt es kein wichtigeres Thema als ein agiles und intelligentes Projektmanagement.“ Dirk Jäger (Bundesimmobiliengesellschaft)

 

 „Je komplexer und vielschichtiger ein Projekt, beispielsweise in der Stadtentwicklung, ist, desto wichtiger wird das Thema eines agilen und interdisziplinären Projektmanagements. Peter Ulm (Allora Immobilien)

 

„Die ständige Evaluierung von Projekten, Strukturen und ein agiles Projektmanagement sind essentiell für den Erfolg eines Bauprojekts. Ebenso wichtig ist hier ein hoher Grad an Digitalisierung. Insbesondere jetzt, in Zeiten der Corona-Pandemie, sehen wir deutlich, dass viele praktisch über Nacht etablierten Digitalisierungsschübe auch nach Corona erhalten bleiben werden. Wir planen derzeit verschiedene Home-Office Modellen, an einem neuen Gleichgewicht zwischen alt und jetzt.“ Michael Baert (IFA),

 

„Was werden wir nach Corona von New Work übernehmen? Die Planungen dazu bei der Stadt Wien laufen auf Hochtouren. Beispielsweise wird es für die Mitarbeiter*innen der Stadt Wien in vielen Bereichen neue Arbeitsmodelle geben, und das schon ab Juni 2020. Zwanzig bis dreißig Prozent Home Office pro Woche sind eine reale und sinnvolle Möglichkeit. In zwei bis fünf Jahren werden sich dann Arbeitsmodelle und ihre Strukturen grundlegend ändern.“ Thomas Madreiter (Stadt Wien)

 

 

Haben Investitionen in oder Reduktionen von Infrastruktur eine nachhaltigere Anreizwirkung für eine Mobilitätswende?

 

„Wenn man neue Stadtteile oder Stadtquartiere plant, müssen wir ausprobieren, wie wir auch in Knappheitsverhältnissen steuern und wirken können. Das Mehr oder Weniger ist insbesondere in der Stadtentwicklung nicht eindeutig zu beantworten. Wichtig ist: Es muss immer ein sinnvoller Mix aus „Push“ und „Pull“ sein. Nur wenn hier eine gute Balance erreicht wird, können Bau- und Entwicklungsprojekte erfolgreich sein.“ Thomas Madreiter (Stadt Wien)

 

 

Wie können Bauträger durch Bereitstellung energieflexibler Gebäude einen Beitrag zur Energiewende leisten?

 

„Energie kann man nicht ohne den Kunden denken. Energie ist ein zentrales gesellschaftliches Thema. Das beginnt bei Überlegungen von „Smart Home“ bis zur Frage des Kunden: „Wie intensiv möchte ich mich mit meiner Stromrechnung auseinandersetzen?“ Wichtig ist, dass das Thema Energieflexibilität einen Mehrwert für den Kunden schafft. Wenn ja, dann macht dieses Thema für mich einen Sinn und sollte groß und standortorientiert gedacht werden.“ Walter Hammertinger Value ONE)

 

Große Fotovoltaikanlagen machen derzeit nur einen Sinn, wenn wir den Strom

selbst nutzen können. Darüberhinaus wird es schwierig. Das Thema der Energieflexibilität ist ein komplexes Thema, wenn es darum geht, Strom über die Grundstücksgrenze hinaus zu liefern.

 Dirk Jäger, (Bundesimmobiliengesellschaft)

 

„Energieflexibilität wird langsam aber sicher als Thema „markttauglich“. Das Thema kommt beim Kunden an.“ Walter Hammertinger Value ONE)

 

„Die Regierung möchte bis 2030 Fotovoltaikanlagen in Österreich in der Größe von 100 Quadratkilometern bauen. Das ist eine enorme Herausforderung und wird nur dann funktionieren, wenn diese Anlagen auf bereits bestehenden Gebäuden weitestmöglich installiert werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass es für Energieerzeugungsgemeinschaften Lösungen geben kann, die zum Wohl aller dienen können.“ Bertold Lindner (Heid & Partner)

 

„Es gibt einen hohen Bedarf an intelligenten technischen Schaltungen und Regelungen. Hier benötigen wir neue Regelungstechniken und eine stetige Wartung dieser neuen Anlagen.“ Dirk Jäger (Bundesimmobiliengesellschaft)

 

 

Wie würden Maßnahmen Ihr Geschäft beeinflussen, die Grundstücke aus der Position von spekulativen Commodities herausnehmen? Zum Beispiel könnten Grundstücke ab sofort nur mit einer Wertsteigerung von 50% der Inflationsrate weiterverkauft werden.

 

Würden Sie hundertprozentige Bodenwertabgaben zur Abschöpfung von Widmungs- und BPlangewinnen unterstützen?

 

Eine Einschränkung beim Verkauf von Grundstücken ist eine Möglichkeit der Steuerung. Bei der Abschöpfung der Bodenwertabgabe ist es die Frage, wo sie anfällt. Eine Verteilungsgerechtigkeit der Bodenabgabe muss gefunden werden. Aber es ist bestimmt das tauglichste Instrument, um das knappe Gut „Boden“nicht verwertbar, aber nutzbar zu machen. Peter Ulm (Allora Immobilien)

 

Wir sehen den Spekulationsgewinn am Grundstück nicht als treibende Kraft für eine Projektentwicklung. Die meisten Spekulationsprofiteure sind keine Projektentwickler.“ Christoph M. Achammer (ATP)

 

Die Unsicherheit muss im Preis abgebildet sein, den man für ein Grundstück zahlt. Das Risiko muss immer kommuniziert werden .“ Thomas Madreiter (Stadt Wien)

 

Grund und Boden sind grundsätzliche Ressourcen, die nicht vermehrbar sind. Wir müssen den spekulativen Teil dem Grundstück nehmen. Wertschöpfung muss der öffentlichen Hand zugutekommen. Christoph M. Achammer (ATP)

 

 

Welche recyclingfähigen Baustoffe bzw. wiederverwendbaren Bauteile setzen Sie bereits ein?

 

Was hindert Sie daran, ausgebaute (gebrauchte) Bauteile in Ihren Bauvorhaben weiter zu verwenden, bzw. Recyclingbaustoffe einzusetzen und wie groß sehen Sie jeweils das Potenzial dafür?

 

„„In der Mariannengasse in Wien läuft zurzeit das größte Re-Use-Projekt europaweit. Hier haben wir damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Gute Produktdatenbanken mit Produktinformationen zum Thema sind hier sehr wichtig.“ Dirk Jäger (Bundesimmobiliengesellschaft)

 

„Der Materialverbrauch eines West-Europäers wie aktuell ist so in der Zukunft nicht mehr fortführbar. Wenn wir im Klimaschutz erfolgreich sein wollen, dann muss es auch staatlich verordnete Rahmenbedingungen und ordnungspolitische Vorgaben geben. Die Zeit drängt! Eine weitere Prokrastination ist nicht mehr möglich.“ Thomas Madreiter (Stadt Wien)

 

„Die Wiederverwendbarkeit von Baumaterial ist für uns private Bauträger ein sehr wichtiger Punkt und gewinnt stetig an Bedeutung Peter Ulm (Allora Immobilien)

 

 

Welche Maßnahmen der öffentlichen Hand sind aus Ihrer Sicht notwendig, damit eine Projektentwicklung auf industriellen/gewerblichen Brachflächen wirtschaftlich attraktiv wird?

 

„Die Projektentwicklung auf industriellen und gewerblichen Brachflächen ist für private Bauträger ein sehr schwieriges Thema, da hier nur eingeschränkte Verwertungschancen möglich sind, da das Risiko einfach zu hoch ist.“           Peter Ulm (Allora Immobilien)

 

„Bei einer Projektentwicklung auf leicht kontaminierten Brachflächen stellt sich unausweichlich die Frage nach der Übernahme der Haftung. Nur ein Dritter, also eine Versicherung, kann hier Haftungsaufgaben übernehmen.“ Thomas Madreiter (Stadt Wien)

 

Nicht nur das Risiko und die eingeschränkten Verwertungschancen spielen hier eine Rolle. Auch sind oft ungünstige Grundstückslagen von Einfluss. Das ist ein sehr vielschichtiges Thema und hier gibt es viele beeinflussende Koordinaten, was eine jeweilige Einzelfallprüfung erfordert.“ Michael Baert (IFA)

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Kongress on demand: Christoph M. Achammer

"Green Deal, Green Finance, Green Building - aber wie?" Verfolgen Sie die Keynote von Christoph M. Achammer, ATP architekten ingenieure, aufgenommen am 20. Oktober 2020 beim 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU.
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Eine bahnbrechende Studie veröffentlichte die AG Klimaneutrale Gebäude unter Leitung von Klaus Reisinger (iC consulenten) am 20. Oktober beim 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU. Der wichtigste Hebel, um eine Klimaneutralität beim Gebäudebau bis 2040 zu erreichen, liegt bei der Mobilität.
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Kongress on demand: Wolfgang Pekny Kongress on demand: Wolfgang Pekny

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Wolfgang Pekny, anerkannter Spezialist für den ökologischen Fußabdruck und „Fair Future“, hielt am 20. Oktober die eröffnende Keynote mit dem Titel "Globalverstand – ein neues Bild der Welt. Raumschiff Erde, Footprint und die Grundlagen einer zukunftsfähigen Gesellschaft“
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Innovative Denkansätze und Lösungen der Kreislaufwirtschaft

Wir freuen uns das Umweltbundesamt als Mitgliedsinstitution der IG Lebenszyklus Bau begrüßen zu dürfen. Das Umweltbundesamt ist Österreichs führende Expert*innenorganisation für Umwelt und zählt zu den führenden Umweltberatern Europas. Das Thema Kreislaufwirtschaft ist ein Arbeitsschwerpunkt. Gemeinsam mit Bund, Ländern und der Wirtschaft beschäftigen sich die Expert*innen mit den Themen Materialverbrauch, Stand der Technik, nachhaltiges Bauen und Monitoring der Kreislaufwirtschaft.

 

Dr. Brigitte Karigl leitet im Umweltbundesamt den Bereich Kreislaufwirtschaft. Als Expertin für das Thema Abfall beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit Abfallbehandlung, Abfallvermeidung und Recycling.

 

Interview mit Dr. Brigitte Karigl, Umweltbundesamt

 

Die Bauwirtschaft verantwortet mehr als zwei Drittel des Abfallaufkommens in Österreich – wo sehen Sie dringenden Handlungsbedarf?

 

Die Daten über den Materialverbrauch der letzten Jahre zeigen, dass der Bausektor eine Schlüsselrolle in der Kreislaufwirtschaft hat. Es geht darum, welche Mengen und Arten von Rohstoffen verbaut werden und wie sie in der End-of-Life Phase von Gebäuden sinnvoll genutzt werden. Rohstoffe werden immer knapper und daher teurer und auch die Behandlung der Abfälle ist mit beträchtlichen Kosten verbunden. Aus Umwelt- und Kostensicht ist es daher sinnvoll, Ressourcen zu schonen und das Abfallaufkommen zu reduzieren. In den letzten Jahren wurden große Fortschritte beim Recycling von Baurestmassen und bei der Wiederverwendung von Bauteilen gemacht. Die neuen Herausforderungen liegen in der Planung, im Bau und im Betrieb von Bauwerken. Wir müssen darüber nachdenken, wie Gebäude kreislauforientiert geplant werden können, wie ihre Nutzungsdauer zu verlängern ist und welche Technologien uns für die Verwertung der Baumaterialien am Ende der Nutzungsdauer zur Verfügung stehen.

 

Als Leiterin der AG Kreislaufwirtschaft verantworten Sie ein besonders wichtiges Thema im Arbeitsprogramm der IG Lebenszyklus Bau – welche Aspekte werden Sie besonders hervorheben?

 

Ich freue mich sehr, gemeinsam mit den Mitgliedern der Arbeitsgruppe das Thema Kreislaufwirtschaft voranzubringen. Wir werden uns in erster Linie auf die Planungsphase konzentrieren, da sich bereits hier entscheidet, wie Gebäude nachhaltig genutzt werden können. Gemeinsam werden wir Grundsätze für eine kreislauforientierte Planung weiterentwickeln. Für uns ist es wichtig, dass diese Grundsätze gut angewendet werden können. Die konkrete Ausgestaltung werden wir in der Arbeitsgruppe erarbeiten. Design for Recycling, Design for Reuse und der Einsatz von Sekundärrohstoffen werden wichtige Themen sein.

 

3 Stichworte: was sind die Zukunftsthemen, die die Bau- und Immobilienbranche in den nächsten Jahren bewegen werden?

 

Boden bzw. verfügbare Flächen und Rohstoffe werden immer knapper. Sand gibt es leider nicht mehr wie Sand am Meer. Diese Entwicklungen werden die Baubranche in Zukunft noch stärker beschäftigen. Auch der Klimawandel ist in der Baubranche angekommen. Die Frage, wie man in Zukunft baut, wird immer wichtiger. Wie kann man bei hohen Temperaturen möglichst angenehm leben, auch ohne Klimaanlagen? Wie kann man das Niederschlagswasser aus Starkregen sinnvoll nutzen? Das sind zentrale Fragen, für die innovative Denkansätze und Lösungen erforderlich sind. Und nicht zuletzt die gesellschaftlichen Entwicklungen werden die Bau- und Immobilienbranche beschäftigen. Die Bevölkerung wächst, Wohnraum wird knapp und die Baukosten steigen. Für diese Herausforderungen gibt es kreislaufwirtschaftliche Denkansätze, wie Flächen und Infrastruktur gemeinschaftlich zu nutzen. In diese Richtung sollten wir gemeinsam denken.

Lebenszyklus im Blick: Dr. Brigitte Karigl, Umweltbundesamt

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Im Rahmen der Serie "Lebenszyklus im Blick" melden sich die Mitglieder der IG Lebenszyklus Bau regelmässig zu aktuellen Themen rund ums Planen, Bauen, Betreiben und Finanzieren von Bauprojekten zu Wort. Weitere Informationen zur IG Lebenszyklus Bau unter ig-lebenszyklus.at.webpreview.at
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Komplexe Projekte erfordern einen zukunftsorientierten und innovativen Approach.

Wir freuen uns PHH Rechtsanwälte als Mitgliedsunternehmen der IG Lebenszyklus Bau begrüßen zu dürfen. Seit der Gründung 2001 ist die Wiener Kanzlei stetig gewachsen und wurde international mehrfach ausgezeichnet. PHH Rechtsanwälte zählt seit vielen Jahren zu den Top-Kanzleien für Wirtschaftsrecht und Wirtschaftsstrafrecht in Österreich.

 

 

Interview mit Annika Wolf, PHH Rechtsanwälte

 

Als Rechtsanwältin haben Sie bereits viele Jahre Erfahrung mit lebenszyklusorientierten Projekten – weshalb ist Ihnen dieser Ansatz besonders wichtig?

Ich habe etliche lebenszyklusorientierte Projekte begleitet und kenne daher die Motivation dahinter. An solchen Projekten sind viele Personen und Parteien beteiligt und jeder hat eine andere Aufgabe und Verantwortung. Bei lebenszyklusorientierten Projekten ist jedoch nicht jeder nur für seinen Bereich zuständig, sondern die einzelnen Bereiche gehen Hand in Hand ineinander über. Vor allem große und komplexe Projekte erfordern einen zukunftsorientierten und innovativen Approach.

 

Was war Ihre Motivation, der IG Lebenszyklus Bau beizutreten?

Schon vor dem Beitritt als Mitglied habe ich an vielen Veranstaltungen des IG Lebenszyklus Bau teilgenommen. Der Spirit und die innovativen Gedanken und Vorhaben der Teilnehmer*innen haben in mir die Lust geweckt, auch Teil dieser Gruppe zu sein.

 

Drei Stichworte: Was sind die Zukunftsthemen, die die Bau- und Immobilienbranche in den nächsten Jahren bewegen werden?

„Digitalisierung und Innovation“ und „Nachhaltigkeit“ werden einen noch viel größeren Stellenwert einnehmen als sie es bereits tun. Um diese Themen wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten kein Weg vorbeiführen.

 

Lebenszyklus im Blick: Annika Wolf, PHH Rechtsanwälte

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Corona-Pandemie forciert integrales und digitales Arbeiten

 

Die IG Lebenszyklus Bau sieht die  Corona-Krise als Testfall für New-Work-Modelle und bietet neue Sichtweisen auch auf das Thema Ressourcen in einer Branche, die Innovationen gegenüber bisher eher zurückhaltend gegenüberstand. „Die jetzige Situation stellt für viele unserer Mitgliedsunternehmen ohne Zweifel eine große Herausforderung dar. Aber: Die staatlich verordneten Maßnahmen forcieren das integrale und digitale Arbeiten in unserer Branche gerade massiv. Wir haben jetzt die einmalige Chance, das digitale, integrale und partnerschaftliche Arbeiten in unserer Branche zum Wohle aller Beteiligten und der gebauten Umwelt nachhaltig zu implementieren“, betont Prof. Christoph M. Achammer, IG Lebenszyklus Bau, ATP architekten ingenieure.

 

Digital pur

 

Die Arbeitsgruppen der IG Lebenszyklus Bau haben sich der Situation angepasst und arbeiten jetzt zu 100 Prozent digital und online. Veranstaltungen wie die Mitglieder- und Interessentenversammlung am 4. Juni  werden auf voll digital umgestellt und als Videokonferenz abgehalten. Für andere Veranstaltungen in der Zukunft werden bereits digitale Formatmöglichkeiten getestet und ausgewertet. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

 

Green Deal der EU als Impulsgeber

 

Die IG Lebenszyklus Bau hat heute eine Mitteilung an die Medien unseres Landes geschickt, um den immanenten Zusammenhang zwischen Klimaschutz und Corona-Krise zu betonen und die sich daraus entwickelnden neuen digitalen und integralen Arbeitskulturen aufzuzeigen. Des Weiteren wird die Arbeitsplanung der Arbeitsgruppen der IG Lebenszyklus Bau 2020 vorgestellt, die unter dem Impulsgeber des Green Deal der EU, des nachhaltigen Klimaschutzes und der Digitalisierung im Bereich der Gebäude-, Raum- und Stadtplanung steht. Für den 10. Kongress der IG Lebenszyklus Bau am 20. Oktober 2020 in Wien wird gerade intensiv am Programm gearbeitet, das wir hoffentlich bald veröffentlichen werden.

Die vollständige aktuelle Pressemitteilung der IG Lebenszyklus Bau zur Corona-Pandemie und den sich daraus ergebenden Chancen und Möglichkeiten sowie zum Arbeitsprogramm 2020 fiinden Sie HIER.

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Eine bahnbrechende Studie veröffentlichte die AG Klimaneutrale Gebäude unter Leitung von Klaus Reisinger (iC consulenten) am 20. Oktober beim 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU. Der wichtigste Hebel, um eine Klimaneutralität beim Gebäudebau bis 2040 zu erreichen, liegt bei der Mobilität.
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Botschafter für richtige Denkanstöße

Wir freuen uns Drees & Sommer Österreich seit 2019 als Mitgliedsunternehmen der IG Lebenszyklus Bau begrüßen zu dürfen. Drees & Sommer ist der innovative Partner für Beraten, Planen und Betreiben. Als führendes europäisches Beratungs-, Planungs- und Projektmanagementunternehmen begleitet Drees & Sommer private und öffentliche Bauherren sowie Investoren seit 50 Jahren in allen Fragen rund um Immobilien und Infrastruktur – analog und digital. Durch zukunftsweisende Beratung bietet das Unternehmen Lösungen für erfolgreiche Gebäude, renditestarke Portfolios, leistungsfähige Infrastruktur und lebenswerte Städte an. In interdisziplinären Teams unterstützen rund 3.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an weltweit 43 Standorten Auftraggeber unterschiedlichster Branchen. Alle Leistungen erbringt das partnergeführte Unternehmen unter der Prämisse, Ökonomie und Ökologie zu vereinen. Diese ganzheitliche Herangehensweise heißt bei Drees & Sommer „the blue way“.

 

 

Interview mit Marc-Guido Höhne, Drees & Sommer, Österreich

 

Worin sehen Sie die meisten Überschneidungen im Arbeitsprogramm der IG Lebenszyklus Bau und der Motivation von Drees & Sommer?
Alle Arbeitsgruppen behandeln weitestgehend Themenbereiche, die auch Drees & Sommer bereits seit geraumer Zeit umtreiben bzw. welche wir bereits begonnen haben voranzutreiben. Dazu zählen insbesondere CO² Neutralität von Immobilien, neue Kreislaufwirtschaft, BIM und LEAN Methoden. In diesem Zusammenhang sind wir daher sehr zuversichtlich, aus unserer Erfahrung heraus den ein oder anderen Impuls in den Arbeitsgruppen der IGL setzen zu können, insbesondere in Bezug auf sämtliche Themen rund um das hybride Projektmanagement. Weiters sind wir natürlich ebenso daran interessiert innerhalb der Arbeitsgruppen die Inputs der anderen Beteiligten aufzunehmen um diese gemeinsam weiter zu entwickeln.

 

Sie engagieren sich für die AG Hybrides Projektmanagement – was möchten Sie zu diesem Thema unbedingt einbringen?
Die Immobilienwirtschaft und die Bauindustrie haben sich in den letzten Jahrzehnten eher dadurch ausgezeichnet, dass sich Produktivität und Effizienz eher ins Negative entwickelt haben. Im Vergleich zu anderen Branchen (z.B Industrie und Agrarwirtschaft) haben wir hier einen massiven Aufholbedarf. Wir bei Drees & Sommer beschäftigen uns seit beinahe 10 Jahren mit der Einführung von leanen und agilen Arbeitsmethoden in der Immobilienwirtschaft und halten es für unbedingt erforderlich, hier eine Veränderung der Mindsets aller Beteiligten herbeizuführen. Der Erfolg aus über 400 mit diesen Methoden abgewickelten Projekten zeigt, dass hier wesentliche Verbesserungen in Bezug auf Produktivität und Effizient möglich sind. Es bedarf aber eines gemeinsamen Verständnisses und Mitwirkens auf breiter Ebene, um die Immobilienwirtschaft hier wesentlich nach vorne zu bringen. Wir verstehen uns als Botschafter, um hier die richtigen Denkanstöße zu geben und anhand von best practice Beispiele zu untermauern.

 

3 Stichworte: was sind die Zukunftsthemen, die die Bau- und Immobilienbranche in den nächsten Jahren bewegen werden?

BIM; Neue Kreislaufwirtschaft bzw. Cradle2Cradle und die Implementierung von agilen und lean Methoden in unsere bestehenden Arbeitsprozesse.

Lebenszyklus im Blick: Marc-Guido Höhne, Drees & Sommer Österreich

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Change of Mindset

Wir freuen uns UBM Development Österreich seit 2019 als Mitgliedsunternehmen der IG Lebenszyklus Bau begrüßen zu dürfen. Geschäftsführer Gerald Beck engagiert sich 2020 in der Arbeitsgruppe Verknappung von Grund und Boden. Für das Unternehmen ist es ein großes Anliegen, Produkte im Hotel-, Büro- und Wohnbau so nachhaltig wie möglich gestalten, weshalb soziale und ökologische Aspekte bei jeder Entscheidung mitgedacht werden. Dass Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielt, beweist UBM mit einer 2017 eigens eingerichteten Gruppen-Stabsstelle für Green-Building sowie 15 Nachhaltigkeitszertifizierungen in den vergangenen Jahren. Wir haben Gerald Beck gefragt, welche Themen ihm besonders am Herzen liegen:

 

Zusammen mit Christoph M. Achammer und Walter Hammertinger verantworten Sie die AG Verknappung – welches Thema liegt Ihnen diesbezüglich besonders am Herzen?

 

Es freut mich, gemeinsam mit zwei Profis der Immobilienbranche dieses Thema zu bearbeiten. Im Rahmen der Arbeitsgruppe werden spannende Diskussionen stattfinden. Verknappung ist in der Wertschöpfungskette der Immobilien überall spürbar, insbesondere Grund & Boden ist nicht vermehrbar und daher ein guter Startpunkt für einen „change of mindset“.

 

Welche diesbezüglichen Regulierungen sollten Ihrer Meinung nach sofort in Kraft treten?

 

Es gibt mittlerweile Vorschriften, die renaturierte Ersatzflächen für neu zu bebauende Flächen einfordern – ein ausbaubares Modell; allerdings sollte auch die Verbesserung des CO2 Effekts bei brown field developments belohnt werden – das ist beispielsweise noch nirgendwo vorhanden. Ich bin ein großer Freund von Anreizsystemen – darüber muss nachgedacht werden.

 

3 Stichworte: was sind die Zukunftsthemen, die die Bau- und Immobilienbranche in den nächsten Jahren bewegen werden?

 

  1. Nachnutzung: nicht nur von Immobilien, auch von Bauelementen – von Grund & Boden sowieso…
  2. Digitalisierung: IoT und Big Data werden uns mehr in Anspruch nehmen, als wir uns das heute vorstellen können
  3. Kommunikation: ein entscheidender Erfolgsfaktor – nicht nur in der technischen, sondern insbesondere in der zwischenmenschlichen Dimension

Lebenszyklus im Blick: Gerald Beck, UBM Development Österreich

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Das Jahresprogramm 2020

Aufbauend auf dem in den vergangenen Jahren entwickelten K.O.P.T-Modell hat die IG Lebenszyklus Bau 2019 die Wirkung der Umweltfaktoren Mobilität, Vernetzung und Verknappung auf lebenszyklusorientiertes Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden zum zentralen Thema gemacht. Im Rahmen der Mitglieder- und Interessentenversammlung wurde das Jahresprogramm 2020 vorgestellt und die neuen Mitgliedsunternehmen berichteten, wie sie sich inhaltlich einbringen möchten. In insgesamt neun Arbeitsgruppen werden die Kernthemen des Vereins im kommenden Jahr vorangetrieben. Karl Friedl, Sprecher der IG Lebenszyklus Bau, führte durch den Abend und nahm gleich zu Beginn vorweg: „Das Gebäude ist als Systemgrenze deutlich zu klein, wenn wir was bewegen wollen!“

 

Vorgestellt wurde zudem das geplante Innovationslabor, für welches die IG Lebenszyklus Bau im Rahmen des DBS-Clubs einreicht (Details unten). Wir freuen uns des Weiteren über zahlreiche Unterstützer der Initiative „Gebäudetechniker*Innen braucht das Land“, welche Ende Februar 2020 im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung der Politik übergeben wird. Unterstützen Sie die Initiative durch Übersendung Ihres Logos oder/und Unterzeichnung der Petition (Details hier).

 

➤ Arbeitsprogramm 2020 (pdf)

Schwerpunktthemen & Arbeitsgruppen 2020

 

Neben der Weiterentwicklung des K.O.P.T.-Modells (Kultur, Organisation, Prozesse, Technologie) werden 2020 insgesamt neun Arbeitsgruppen an der Übersetzung der bislang durch die IG Lebenszyklus Bau erarbeiteten Inhalte auf das Umfeld des Gebäudes arbeiten. Unter den Schwerpunktthemen Mobilität, Vernetzung & Verknappung wird es folgende Arbeitsgruppen geben:

 

  •  AG Hybrides Projektmanagement (K.O.P.T.-Modell)
  • AG Chancen und Herausforderungen für die Raum- und Infrastrukturentwicklung der Zukunft
  • AG Technische Vernetzung
  • AG Legal Set-Up von lokalen Energienetzen
  • AG Soziale Vernetzung
  • AG Grund & Boden
  • AG Kreislaufwirtschaft
  • AG In-Wertsetzung von Brachliegenschaften
  • AG Klimaneutrale Gebäude

 

Bei Interesse an einer Teilnahme an einer der Arbeitsgruppen, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle: office@ig-lebenszyklus.at

Mitgliederzuwachs 

 

Bislang haben sich bereits zehn weitere Unternehmen entschieden, die IG Lebenszyklus Bau im kommenden Jahr zu unterstützen und sich inhaltlich miteinzubringen. Wir freuen uns folgende Unternehmen als neue Mitglieder begrüßen zu dürfen: Bernegger GmbH, Bundesaltlastensanierungsgesellschaft m.b.H., Drees & Sommer, PHH Rechtsanwälte, UBM Development, Umweltbundesamt, neoom group, BIM SPOT, Ing. Hans Bodner Baugesellschaft mbH & Co KG und Sozialbau AG.

 

Im Rahmen der Mitglieder- und Interessentenveranstaltung stellten sich einige davon mit einem kurzen Statement persönlich vor. 

 

Martin Schuster (Bundesaltlastensanierungsgesellschaft)

„Wenn die Verursacher von Umweltschäden bei durch Schadstoffe verunreinigten Flächen nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden können, führen wir die Sanierungsmaßnahmen durch. Als Experten für Altlastensanierung und Brachflächenrecycling sehen wir viele inhaltliche Überschneidungen mit der neuen Ausrichtung der IG Lebenszyklus Bau.“

 

Brigitte Karigl (Umweltbundesamt)

„Durch Aushubmaterialien sowie Bau-und Abbruchabfälle verantwortet die Bauwirtschaft mehr als zwei Drittel des Abfallaufkommens in Österreich. Daraus ergibt sich ein großer Handlungsbedarf in Sachen Recycling und Kreislaufwirtschaft in der Branche.“

 

Stefan Haslinger (neoom group GmbH)

„Wir interessieren uns vor allem für die Frage, wie man Energie intelligent verteilt und bieten darauf eine kundenfreundliche Antwort mit einer intelligenten Kombination aus Soft- und Hardware: Mit unserem IoE (Internet of Energy) Gateway schaffen wir eine offene, herstellerunabhängige Energieplattform und verbinden beliebig viele Geräte, unabhängig vom Standort, miteinander. Dabei wird sehr oft auch Energie aus PV-Anlagen mit unseren skalierbaren Stromspeichern für Zeiten ohne Sonne genutzt und zu einem virtuellen Kraftwerk verbunden.“

 

Gerald Beck (UBM Development)

„Wie lange wollen wir noch endliche Ressourcen verbrauchen? Wenn wir diese Frage angehen wollen, spielen Grund und Boden eine große Rolle. Es ist uns schon lange ein Anliegen, unsere Produkte im Hotel-, Büro- und Wohnbau so nachhaltig wie möglich gestalten, daher möchten wir bei diesem wichtigen Thema unseren Beitrag leisten.“

 

Annika Wolf (PHH Rechtsanwälte)

„Als Rechtsanwältin habe ich über Jahre unterschiedlichste lebenszyklusorientierte Projekte betreut. Dieser Ansatz macht nicht nur aus gesellschaftlicher Perspektive Sinn, sondern nützt den einzelnen Stakeholdern wie Ausführende, Betrieb, Investoren und Banken bei der Risikominimierung.“

 

Marc Guido Höhne (Drees & Sommer)

„Unser Unternehmen begleitet ganzheitlich private und öffentliche Bauherren in allen Phasen der Entstehung einer Immobilie, angefangen von der ersten Idee bis in den Betrieb. Wir fühlen uns vor diesem Hintergrund bei der IG Lebenszyklus besonders zuhause: Mit großen Überschneidungen in Sachen Mindset und Herangehensweise freuen wir uns, vor allem beim Thema hybrides Projektmanagement zusammenzuarbeiten und neue Denkweisen zu begründen.“

 

Helmut Lugmayr (Bernegger GmbH)

„Wir sind in den Bereichen Rohstoffindustrie, Bauwirtschaft und Umwelttechnik tätig und sehen bei der IG Lebenszyklus Bau viele Anknüpfungspunkte, vor allem im Bereich Brachflächenrecycling.“

Innovationslabor: Digitales Planen, Bauen und Betreiben

 

Das im Rahmen des DBS-Clubs geplante Innovationslabor will BIM-basierte Innovationsvorhaben aus Planung, Errichtung, Betrieb und Rückbau sowie Smarte Technologien und die zugehörigen Prozesse, Modelle, Tools etc. unabhängig im Echtbetrieb oder in echtbetriebsnahen Situationen praktisch erproben und weiterentwickeln. Ziel ist der Nachweis der durchgängigen digitalen Prozesskette im Bauwesen anhand konkreter BIM basierter Bauprojekte, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen durch einen umfassenden Innovationsprozess für Digitale Lösungen im Bausektor sowie der Abbau von Barrieren zwischen Branchen und Gewerken und Erleichterung des Zugangs zu Expertise durch aktiven Wissens- und Erfahrungsaustausch.

 

Bei Zuschlag durch die Förderstelle wird im Rahmen des Innovationslabors eine eigene Betreibergesellschaft den Aufbau und die Bereitstellung von realen Entwicklungs- und Demonstrationsumgebungen vorantreiben und durchführen. Die Einreichung für den Antrag zum Innovationslabor erfolgt über die IG Lebenszyklus Bau.

 

Alle Details hier herunterladen (pdf)

 

 

Termine 2020

 

1. Mitglieder- und Interessentenversammlung

2., Praterstraße 1 / Space 28

4. Juni 2020, 17:00-19:00 Uhr

jetzt anmelden!

 

10. Kongress der IG Lebenszyklus Bau

Ort offen

20. Oktober 2020, ab 12.00 Uhr

 

2. Mitglieder- und Interessentenversammlung

2., Praterstraße 1 / Space 28

10. Dezember 2020, 17:00-19:00 Uhr

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Kongress on demand: Christoph M. Achammer Kongress on demand: Christoph M. Achammer

Kongress on demand: Christoph M. Achammer

"Green Deal, Green Finance, Green Building - aber wie?" Verfolgen Sie die Keynote von Christoph M. Achammer, ATP architekten ingenieure, aufgenommen am 20. Oktober 2020 beim 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU.
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Kongress on demand: Klaus Reisinger Kongress on demand: Klaus Reisinger

Kongress on demand: Klaus Reisinger

Eine bahnbrechende Studie veröffentlichte die AG Klimaneutrale Gebäude unter Leitung von Klaus Reisinger (iC consulenten) am 20. Oktober beim 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU. Der wichtigste Hebel, um eine Klimaneutralität beim Gebäudebau bis 2040 zu erreichen, liegt bei der Mobilität.
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Kongress on demand: Wolfgang Pekny Kongress on demand: Wolfgang Pekny

Kongress on demand: Wolfgang Pekny

Wolfgang Pekny, anerkannter Spezialist für den ökologischen Fußabdruck und „Fair Future“, hielt am 20. Oktober die eröffnende Keynote mit dem Titel "Globalverstand – ein neues Bild der Welt. Raumschiff Erde, Footprint und die Grundlagen einer zukunftsfähigen Gesellschaft“
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Vom Gebäude zum Raum

IG Lebenszyklus Bau erweitert Perspektive auf das Umfeld nachhaltiger Bau- und Immobilienprojekte

 

Ökologische, soziokulturelle und ökonomische Veränderungsprozesse sowie die Digitalisierung und Automatisierung vieler Arbeitsabläufe machen die integrale Betrachtung von Gebäude- und Quartiersentwicklung heute zu einer Notwendigkeit. So der Tenor beim 9. Jahreskongress der IG Lebenszyklus Bau, die Anfang 2019 eine intensive Auseinandersetzung mit den Umweltfaktoren Mobilität, Vernetzung und Verknappung und deren Wechselwirkung auf das einzelne Gebäude eingeläutet hat. Mit den ersten Ergebnissen in Form von vier Publikationen und einem Videoprojekt präsentierte der Verband in der Wirtschaftskammer Wien neue Impulse und Leitlinien für die effektive Bewältigung anstehender Herausforderungen bei der lebenszyklusorientierten Planung, Errichtung, Finanzierung und Bewirtschaftung von Gebäuden und deren Umfeld.

 

➤ Hier geht’s zur Bildergalerie

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➤ Hier geht es zu unseren Publikationen 2019

 

 

„Wir haben gut daran getan, das Gebäude zu verlassen und in den Raum zu gehen“, zeigte sich Vorstandsmitglied Christoph M. Achammer, ATP architekten ingenieure, angesichts des facettenreichen Kongressprogramms und der Ergebnisse des Arbeitsjahres 2019 überzeugt. Die Auseinandersetzung mit interdisziplinären Perspektiven auf Phänomene wie soziale Vernetzung hielt er dabei für ebenso notwendig, wie das kritische Hinterfragen unzeitgemäßer Regulierungen und prozesshemmender Partikularinteressen.

Die Verbandsperspektive um die Horizonte Mobilität, Vernetzung und Verknappung zu erweitern, bezeichnete auch IG Lebenszyklus-Sprecher Karl Friedl (M.O.O.CON) als richtige Entscheidung: Zusätzlich zur Vertiefung des K.O.P.T.-Modells (Kultur, Organisation, Prozess, Technologie) als Basis erfolgreicher Arbeit am Einzelobjekt sei eine Übersetzung auf das Gebäudeumfeld gefragt. Mit dem DBS-Club (www.dbs-club.at) und dem vom Verband derzeit geplanten Innovationslabor werden die gewonnenen Erkenntnisse als Basis für praktische Impulse und Technologien für eine nachhaltige Stadtentwicklung zu verwerten, zeigte er sich überzeugt.

 

Mobilität – ein Thema, das bewegt

 

Mobilitätskonzepte gewinnen in der Bau- und Immobilienwirtschaft zunehmend an Einfluss: Denn Veränderungen im Verkehrsnutzungsverhalten (wie E-Mobility, autonomes Fahren und Sharing-Modelle) stellen Infrastruktur-, Gebäude- und Quartierentwicklung vor große Herausforderungen und rücken Nachhaltigkeitsaspekte und effiziente Raumnutzung in den Fokus.

 

Mit dem neuen Diskussionspapier „Nachhaltiges Bauen braucht Mobilität“ ist eine Bündelung der für Immobilienplanung und -entwicklung wesentlichen mobilitätsbezogenen Fragen gelungen, erläuterte AG-Leiter Stefan Rufera, KPMG. Das auf Basis intensiver Gespräche mit Expertinnen und Experten aus dem Kontinuum Mobilität – Raum – Gebäude erarbeitete Meinungsbild unterstreiche u.a. die Bedeutung übergeordneter Raumkonzepte und die Notwendigkeit flexibler Gebäudegestaltung, resümierte er.

 

Vernetzung – ein facettenreiches Phänomen

 

Dem Phänomen Vernetzung näherte sich die IG Lebenszyklus Bau im vergangenen Arbeitsjahr sowohl aus technologischer als auch sozialer Perspektive. Daraus entstanden ist der Praxisleitfaden „Schritt für Schritt zum gebäudeübergreifenden Energiesystem“, der neben technischen Voraussetzungen auch die Rollen der beteiligten Stakeholder und die Bedeutung zentraler Koordination in den Fokus nimmt, sowie ein Videoprojekt, das den Facettenreichtum sozialer Austausch- und Vernetzungsprozesse auf Grundlage von Expertenmeinungen sichtbar macht.

 

Was den Leitfaden anbelange, skizziere man erstmals eine integrale Herangehensweise an die Entwicklung lokaler Energienetze, erläuterte AG-Leiterin Margot Grim-Schlink, e7 energy innovation & engineering. Zwar sei die praktische Umsetzung der dargestellten Schritte noch eher Ausnahme als Regel, doch sprechen günstige Rahmenbedingungen und zahlreiche Vorteile für ein konzertiertes Vorgehen. Den Nutzen von Kooperation unterstrich auch IG Lebenszyklus-Vorstand Klaus Reisinger (iC consultenten), der soziale Vernetzung eng mit Fragen der Lebensqualität verbunden sah. Dass weiterer fachübergreifender Austausch über das Thema stattfinden müsse, stand für ihn außer Frage: Die IG Lebenszyklus Bau werde dabei eine Vorreiterrolle einnehmen.

 

Verknappung – eine gewichtige Grundsatzfrage

 

Als ressourcenintensivste Industrie ist die Bauwirtschaft auch zur intensiven Beschäftigung mit Verknappungsfragen aufgerufen. Die einschlägige Arbeitsgruppe der IG Lebenszyklus Bau befasste sich im Arbeitsjahr 2019 daher vertieft mit Flächenverbrauch und möglichen Optimierungsmaßnahmen. Schon der Umstand, dass Wien jährlich um Eisenstadt wachse, müsse Anlass geben, ganzheitlich zu denken, forderte Walter Hammertinger, Value One: Eigentums- und Nutzungsgrenzen gelte es in diesem Kontext ebenso zu thematisieren wie multifunktionale Nutzungen, Aktivierung von Brachen, Entwicklungen in die Höhe und antiquierte Regularien.

 

Praxis-Werkzeuge für bessere Entscheidungen

 

Das K.O.P.T.-Modell als Prozessgrundlage erfolgreicher Bau- und Immobilienprojekte verliert auch vor dem Hintergrund der Perspektiverweiterung nicht an Relevanz: Mit dem ergänzenden Praxisleitfaden „Hybrides Projektmanagement“ erhält das Theoriemodell mit den vier Säulen Kultur, Organisation, Prozesse und Technologien sogar Erweiterung und Vertiefung: „Wir haben Methoden des klassischen und agilen Projektmanagements zu einem standardisierten Prozess zusammengeführt. Damit schaffen wir einen praxisorientierten Rahmen, der Kreativität wahrt, Komplexität durch partnerschaftliches, vertrauensvolles Handeln reduziert und die Zuverlässigkeit getroffener Entscheidungen erhöht“, erläuterte IG Lebenszyklus Bau-Vorstand Wolfgang Kradischnig, DELTA, die Vorzüge des entwickelten Modells.

 

Nachhaltigkeit darf kein Wettbewerbsnachteil sein

 

Bauunternehmen, die lebenszyklus- und nachhaltigkeitsorientiert arbeiten, soll dadurch kein Wettbewerbsnachteil entstehen. Was die Nachsorgephase anbelangt, würden jedoch Regelungen, die einen Fokus auf Nachhaltigkeit sicherstellen, fehlen, skizzierte Berthold Lindner, Heid & Partner Rechtsanwälte. Das neue Positionspapier „Implementierung von Lebenszyklen in Genehmigungsverfahren“ schlägt vor, Nachnutzungsfragen bereits im Baubewilligungsverfahren zu berücksichtigen – ohne ein weiteres Genehmigungskriterium einzuführen. Habe man bereits in der Planungsphase über etwaige Nachnutzungsoptionen nachgedacht, könnten Umwelt- und Klimabelastungen durch Abbrüche reduziert werden, erläuterte Lindner die Intention des präsentierten Vorschlags.

 

Mitglieder- und Interessentenveranstalung am 11. Dezember 2019

 

Bei der Mitglieder- und Interessentenveranstaltung erfahren Sie, wie es 2020 weitergeht, was unsere neuen Mitgliedsunternehmen einbringen und bei welchen Arbeitsgruppen Sie sich im neuen Jahr beteiligen können.

 

WANN: 11. Dezember 2019, 17:00-19:00 Uhr | anschließend Networking (Beginn pünktlich!)

WO: Design Tower, Praterstraße 1, 2. Stock, Raum 28 Eventroom | 1020 Wien

 

>> Details & Programm

 

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Neuer Kooperationspartner: fm.benchmarking

Als Partner des fm.benchmarking für den deutschsprachigen Markt laden wir Sie herzlich ein, noch bis Ende August 2019 am fm.benchmarking für das kommende Jahr teilzunehmen. Mitglieder der IG Lebenszyklus Bau erhalten den Jahresbericht zudem zum Sonderpreis von 260 EUR (statt 420 EUR). Als Teilnehmer (kostenlos oder PLUS Tarif) erhalten Sie eine individuelle Teilnehmerauswertung Ihrer Gebäude im Vergleich zu aktuellen Kennzahlen.

 

Über fm.benchmarking

 

fm.benchmarking erhebt kontinuierlich Immobiliennutzungskosten und verwaltet dadurch die größte branchenübergreifende Datenbank für Nutzungskosten im deutschsprachigen Raum. Unter der Leitung von Prof. Uwe Rotermund stellt fm.benchmarking als verbandsoffenes Projekt im jährlichen Bericht die wesentlichen Führungs- und Analysekennzahlen der Nutzungs- und Betriebskosten von Gebäuden vor. Die fm.benchmarking Detailberichte stellen eine Ergänzung zu diesem Kompendium dar. Hier werden einzelne Themen vertieft betrachtet. 

 

Das fm.benchmarking bietet die Möglichkeit Kosten-, Verbrauchs- und Flächenkennzahlen von Immobilien zu vergleichen. Eigentümer bzw. Verwalter von Immobilien oder auch FM-Dienstleister können so ihre Kennzahlen beurteilen und ggf. Optimierungspotenziale feststellen.

 

Bei der Analyse spezifischer Kennzahlen kann das fm.benchmarking Team auf eine große Datensammlung von Immobiliennutzungskosten auf Vollkostenbasis zurückgreifen. Der aktuelle fm.benchmarking Datenpool umfasst Daten von mehr als 95 Mio. m² Brutto-Grundfläche (Stand Februar 2019).

 

>> Lesen Sie hier die Aussendung zum fm.benchmarking-Bericht 2019

 

Vorteile für Teilnehmer am fm.benchmarking

 

Als Teilnehmer am fm.benchmarking erhalten Sie eine individuelle Teilnehmerauswertung Ihrer Gebäude im Vergleich zu den fm.benchmarking Kennzahlen des jeweils aktuellen Berichtes als PDF-Dokument zugesandt. Zudem erhalten Sie ein Exemplar des danach erscheinenden fm.benchmarking Berichtes kostenfrei zugesandt (nicht bei der Teilnahme fm.benchmarking Lite). Weitere Vorteile finden Sie hier.

 

Über den Herausgeber

 

Prof. Uwe Rotermund ist geschäftsführender Gesellschafter der rotermund.ingenieure und öffentlich-bestellter und vereidigter Sachverständiger für Facility Management. Neben 22 Jahren Berufserfahrung als Betreiber, Planer, Berater und seiner Professur für Immobilien-Lebenszyklus-Management u. Facility Management setzt er sich mehrfach für Nachhaltiges Bauen ein. „Der fm.benchmarking Bericht ist für viele Verantwortliche im Facility Management eine wichtige Orientierungshilfe“, so Prof. Uwe Rotermund, Herausgeber des seit 2003 erscheinenden Vergleichswerks.

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Cooporate or Die

„Cooperate or Die“ – Kooperation braucht Mehrwert

 

Wie transparent und offen können und müssen Unternehmen sich heute begegnen? Wie entsteht im Zeitalter der Digitalisierung Innovation? Und was genau ist eigentlich ein Ökosystem? Diese und andere Fragen wurden im Rahmen der ersten DBS Academy unter dem Titel „Cooperate or Die“ in aspern Seestadt diskutiert. Das Ergebnis: Innovation braucht Partnerschaft. Die Herausforderung besteht oft darin, zu entscheiden, wann diese in welcher Form Mehrwert stiftet und wie tief sie in die unternehmenseigenen Prozesse integriert werden kann.

“Komplexe Dinge kann man nicht alleine tun, komplexe Dinge bewerkstelligt man nur in einem guten Ecosystem,“ ist etwa Mark Winkler, Head of Digital Transformation & Business Development, Kapsch BusinessCom, überzeugt und hält es mit Steve Jobs, wenn er sagt: „Man kann die einzelnen Punkte nicht im Vorhinein perfekt planen und kalkulieren, sie verknüpfen sich nach und nach und ergeben so immer mehr Wert und Sinn. Mutige Kooperation bedeutet, mit dem ersten innovativen, wenn auch unvollkommenen Punkt zu beginnen, was aber eine Sogwirkung erzeugt und das nächste Unternehmen bzw. die nächste Industrie hinzuzieht und plötzlich zu einer positive Dynamik führt, die von idealer Kooperation geprägt ist.“

 

Partnerschaften müssten dabei vor allem einen Mehrwert bieten, den ein einzelnes Unternehmen so nicht schaffen kann, betont Gernot Wagner, Geschäftsführer PORR Design & Engineering GmbH, und ergänzt: „Hier muss es nicht unbedingt um Geld gehen, das können auch zufriedene Mitarbeiter sein oder ein guter Chef und eine Arbeitsumgebung, in der ich mich gerne und produktiv betätige.“

 

Als Konzept dafür eigne sich etwa ein „Innovation-Ökosystem“, das multilaterale Verbindungen zwischen Unternehmen aus verschiedensten Branchen ermöglicht, skizziert Maximilian Böger, Projektmanager und Doktorand der Universität St. Gallen. „Das Ökosystem selbst ist nicht die Lösung, sondern ein Konzept, das man nutzen kann. Jedes Ökosystem braucht ein positives Outcome. Manchmal macht es einfach keinen Sinn, mit Partnern zusammen zu arbeiten und das ist dann auch wichtig zu erkennen.“

 

Auch Bernhard Lehner, Vorstand und Co-Founder der startup300 AG, spricht aus Erfahrung, wenn er sagt: „Im Innovationsprozess hinterfragt man Dinge und unterstützt Personen, die bereit sind, aus der Kultur auszubrechen. Wohin diese Reise dann führt, weiß man oft nicht und das kann manchmal vielleicht sogar das Unternehmen zerreißen. Aber genau diese unorthodoxe Art und Weise, diesen Mut, braucht es. Das kann man – kontrolliert – im geschützten Bereich gut machen, aber loslassen ist entscheidend.“

 

Dass das nicht immer geht und stark vom jeweiligen Unternehmen abhängt, weiß Kurt Hofstädter, Director of Digital Strategy der Siemens AG Österreich: „Unternehmen ab einer gewissen Größenordnung brauchen sowohl stabile als auch dynamische Elemente. Die kreativen Spielräume sind bei unserer Größe leider teils sehr gering. Dynamik bekommt man in erster Linie durch Zukäufe und komplettes Fremdarbeiten, aber nicht aus den eigenen Strukturen, das ist extrem schwierig.“

 

Mehr zum firmenübergreifenden Zusammenarbeiten im DBS-Club finden Sie unter www.dbs-club.at


Smart Building Demonstration Lab: Entwicklung, Planung und Demonstration an einem Ort 

 

Mit dem Smart Building Demonstration Lab (SBD-Lab) entsteht eine einzigartige Plattform in aspern Seestadt, in der verschiedene Smart Building Technologien komprimiert an einem Ort getestet und erlebt werden können. Das vom AIT Austrian Institute of Technology federführend konzipierte Lab wurde als Test- und Demonstrationszentrum für die Bedürfnisse von Entwicklern, Bauherren, Investoren, Planern und Betreibern von Gebäuden entwickelt und soll 2020 starten.


Das SBD-Lab wurde konzeptionell finalisiert (www.dbs-club.at/#sbd-lab) und steht nun interessierten Nutzerinnen und Herstellern zur Verfügung. Wir nehmen das Thema Smart Building daher zum Anlass und Ausgangspunkt für den nächsten Digital Vision Workshop am 09. September 2019. Ziel des Workshops: Welchen Mehrwert bietet Digitalisierung und IoT im intelligenten Gebäude der Zukunft und welche Herausforderungen können wir dazu gemeinsam im Rahmen des DBS-Clubs erarbeiten?

 

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Mobilität – Vernetzung – Verknappung

„Lebenszyklus neu gedacht“

Nachbericht zur 1. Mitglieder und Interessentenveranstaltung 2019

 

Im Rahmen der ersten Mitglieder- und Interessentenveranstaltung 2019 wurde die inhaltliche Weiterentwicklung der IG Lebenszyklus Bau, welche seit Anfang des Jahres in Umsetzung ist, umfangreich vorgestellt. Die Arbeitsgruppen präsentierten erste Zwischenergebnisse zu den Schwerpunktthemen des Arbeitsjahres: Mobilität, Vernetzung und Verknappung. „Eine Erkenntnis können wir bereits vorwegnehmen: Sämtliche Werthaltungen, die wir für einzelne Gebäude formuliert haben – nämlich die der interdisziplinären Zusammenarbeit, die des integralen Miteinander – gelten auch für die erweiterte Diskussion der Umwelt und des Umfelds eines Gebäudes. Nur heißen diese Gartenzäune nun Gemeindegrenzen, Grätzelgrenzen und Eigentumsgrenzen – und um diese Grenzen zu überwinden, rufen wir Sie auf, gemeinsam daran zu arbeiten.“ – so Christoph M. Achammer, Vorstand der IG Lebenszyklus Bau.

 

Nach der Präsentation bisheriger Erfolge aus dem ersten Halbjahr wurde ein umfangreicher Ausblick auf die zweite Jahreshälfte gegeben: Neben der Initiative „Haustechniker braucht das Land“ bleibt es auch rund um den DBS-Club spannend – zwei aktuelle Challenges und ein Smart Building Lab werden derzeit von Mitgliedern und Partnern kräftig voran getrieben. Karl Friedl, Initiator und Vorstand der IG Lebenszyklus Bau, berichtet: „Der DBS-Club ist angetreten, um Kooperation in der Immobilienbranche zu fördern bzw. die Branche nach Außen hin zu erweitern. Wenn es um Digitalisierung geht, dann reicht es nicht wenn wir innerhalb einzelner Fachgruppen diskutieren, sondern es geht darum,  dass wir miteinander reden und uns auch nach Außen um Kompetenzen die wir in der digitalen Zusammenarbeit brauchen, erweitern.“ 

 

➤ Hier finden Sie die Präsentation der 1. Mitglieder- und Interessentenversammlung vom 11. Juni 2019

 

Zwischenberichte zu den Schwerpunktthemen 2019

 

Mobilität
Neue Formen der Mobilität bedeuten neue Herausforderungen für Raum- und Gebäudeentwicklung. Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich u.a. mit der Frage, wie Raumplaner auf die Mobilitätstrends reagieren, wie sich neue Realitätsformen auf die Ressource „Raum“ auswirken und wie einzelne Gebiete davon profitieren können. Im Fokus stehen dabei die Auswirklungen von Personen- und Gütermobilität auf die Raum- und Gebäudeentwicklung. Stefan Rufera, KPMG Austria, präsentierte den Zwischenbericht seiner Arbeitsgruppe und stellte fest, dass eine übergeordnete Instanz fehlt, die Regulierungen festlegt.„Wenn es vermehrt in Richtung autonomes Fahren geht, oder jener Individualverkehr zunimmt, der dem öffentlichen Verkehr nahe kommt, verändert das den Stadtraum massiv und bringt auch entlang von Verkehrsadern massive Veränderungen mit sich. Im Rahmen der Arbeitsgruppen führen diese Themen zu spannenden Diskussionen, die sich u.a. auch in Richtung Widmung oder Zusammenarbeit der Kommunen hineinbewegen.“, berichtet Karl Friedl, Vorstand und Initiator der IG Lebenszyklus Bau.

 

Vernetzung
Die von Klaus Reisinger, iC consulenten & Margot Grim, e7, geleitete Arbeitsgruppe wird anhand einer thematischen Zweiteilung – in soziale und technische Vernetzung – organisiert und aufgebaut. Hinsichtlich „Technischer Vernetzung“ will Grim bis Jahresende einen Leitfaden für die wichtigsten Stakeholder (Stadt/Kommune, Stadtentwickler, Bauherr bzw. Bauträger und Betreiber) entwickeln, welche die Rollen der einzelnen Stakeholder darstellt und eine chronologische Abfolge der zentralen Tätigkeiten abbilden soll. Im Zuge der „Sozialen Vernetzung“ wird ein Videoprojekt verfolgt, welches „Soziale Vernetzung für ein nachhaltiges Quartier in einer lebenswerten Stadt“ zum Thema hat.

 

Verknappung
Der Fokus der Arbeitsgruppe liegt auf dem Thema „Grund und Boden“. Christoph M Achammer, ATP architekten ingenieure & Karl Friedl, M.O.O.CON beschäfticgen sich mit der Herausforderung, dass Ballungsräume immer dichter besiedelt werden Grund und Boden jedoch unverändert bleibt. Aus rechtlichem, städtebaulichem und volkswirtschaftlichem Blickwinkel werden dabei Herausforderungen wie Verstädterung aufgegriffen. „Im Rahmen der Arbeitsgruppe sind wir sehr schnell zu dem einzig nicht substituierbaren Gut gekommen, das mit Bauen zusammenhängt – und das ist Grund und Boden. Das Ergebnis ist erstaunlich, denn ein Großteil der Instrumente, die dieser Verknappung von Grund und Boden Einhalt gebieten können, existieren bereits und werden nur nicht angewendet.“, so Achammer. Im Zuge der Mitglieder- und Interessentenversammlung wurden drei Thesen zur Verknappung präsentiert: Entkoppelung der Wertveränderung durch Nutzung (Hortung und Spekulation verhindern), Widmung / Nutzung in Layern (Betrachten des Bauens im Raum) und Aktivierung der Nutzung von Grundstücken (Bestand und unbebaute Liegenschaften). 

Initiative „Haustechniker braucht das Land“

 

Klaus Reisinger berichtet im Rahmen der Versammlung über die Initiative „Haustechniker braucht das Land“, welche er gemeinsam mit der Fachgruppe Technische Büros, dem Fachverband der Technischen Gebäudeausrüster, TU Graz sowie der Donau Uni Krems vorantreibt. In einem gemeinsamen Positionspapier und Forderungskatalog (dzt. in Arbeit) sollen an die Bildungspolitik folgende Forderungen transportiert werden:

 

  • Stärkung des Images der Haustechniker*innen
  • Mehr Technikunterricht in der Volksschule
  • Aufwertung des Lehrberufes „Installateur“
  • Aufwertung und bessere regionale Verteilung der Gebäudetechnik HTL´s
  • Studium der Gebäudetechnik an einer Technischen Universität
  • Unterstützung von Frauen die sich für die Gebäudetechnik begeistern
  • Stärkung der Rolle der Gebäudetechniker*innen in Projekten

 

Bis Herbst 2019 möchte die Initiative ein Positionspapier erarbeiten, welches für weitere Schritte und den Kontakt mit Lobbyisten und Stakeholdern als Grundlage dienen wird.

 

DBS-CLUB: Aktuelle Challenges und Neues zum SBD-Lab

 

Das im Rahmen des DBS-Clubs vom AIT federführend entwickelte Smart Building Demonstration Lab (SBD-Lab) soll das Smart Building für den Nutzer „erlebbar“ machen: Entwickler und Errichter, Nutzer und Betreiber können so erstmals an einem Ort verschiedene Smart Building Technologien testen und erleben. Dabei steht der Mehrwert für den späteren Anwender im Vordergrund. Was kann das Smart Building von heute und morgen wirklich leisten?

 

Im ersten Ausbauschritt wird das SBD-Lab hauptsächlich digital mit seinen Usern interagieren. Über Augmented, Virtuell Reality und andere digitale Präsentationsformen werden Gebäudemodelle wie BIM, reale Messdaten aber auch Simulationen von TGA Anlagen demonstrieren, welchen Mehrwert Sensorik, Vernetzung und intelligente Datenanalyse für den Anwender im Smart Building haben kann. So kann beispielsweise getestet werden, wie sich Lüftungstechnik wirklich bedarfsgesteuert an die Nutzer anpasst, welche völlig neue Anwendungsmöglichkeiten live Bilderkennung von Überwachungssystemen eröffnet, wie mobile Sensorik in Räumen Auskunft über Belegungsdichten und Nutzeranforderungen gibt, wie die Raumdaten dann wiederum verknüpft mit BIM Mehrwert für das Facility Management schaffen und vieles mehr.

 

Die Möglichkeiten vernetzter Sensorik und intelligenter Datenanalyse im Smart Building stehen erst am Anfang. Viele Unternehmen und Menschen sind verunsichert, was die neuen Technologien wirklich leisten und welchen Mehrwert sie stiften können. Das SBD-Lab will diese Fragen beantworten und wird damit das erste firmenübergreifende Projekt seiner Art in Wien und Österreich sein.

 

Dabei ist das Lab nicht als abgeschlossener Raum zu verstehen, sondern als Informationshub und Knotenpunkt in der Seestadt Aspern. Denn viele der Technologien, Gebäudemodelle und Sensorik, die wir im Lab digital demonstrieren, werden sich wiederfinden in realen Bauprojekten der Seestadt – wo sie dann auch live erlebt werden können. Die Fertigstellung ist Anfang – Mitte 2020 geplant, wir freuen uns auf zahlreiche Interessensbekundungen bis 9. September 2019 an office@dbs-club.at

 

Neben dem SBD-Lab arbeiten Mitglieder und Partner des DBS-Clubs derzeit an zwei Challenges:

 

Challenge 1: Digital Building Dashboard über den Gebäudelebenszyklus

Wie können die in Planung generierten Daten von einem BIM Modell in Form eines Dashboards benutzerfreundlich für Auftraggeber und Planer zugänglich gemacht werden? Entwicklung konkreter Anforderungsprofile potentieller Nutzer, eines technischen Umsetzungspfades und die Eingrenzung eines möglichen Demoprojektes.

 

Challenge 2: BIM4FIM – Die Konsolidierung von Daten aus Planung und Betrieb als Enabler für neue Geschäfts- und Betreibermodelle

Welche Informationen und Daten werden von einer AIA benötigt, um künftig möglichst großen Nutzen für den Objektbetreiber im späteren laufenden Betrieb zu schaffen? UND Wie kann eine reale Umsetzung eines Pilotprojekts / Forschungsprojekts initiiert und weiter verfolgt werden?

 

Alle Informationen gibt es auf: www.dbs-club.at

 

Start-Up Pitches: Innovative Jungunternehmer präsentierten ihre Angebote

 

Gegen Ende der Veranstaltung durften vier Start-Ups ihre innovativen Ideen und Unternehmen im Rahmen eines kurzen Pitches mit anschließendem Q&A vorstellen. Mit dabei waren Olympus Sky, HOUSEBOOK, Terabee und MO Point.

 

➤ Alle Präsentationen finden Sie im Mitgliederbereich.

 

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Durchdachte Lichtlösungen für mehr Nachhaltigkeit

Wir freuen uns, XAL seit Anfang 2019 als neues Mitglied der IG Lebenszyklus Bau begrüßen zu dürfen. Als führender Hersteller von hochwertigen Leuchten und Lichtsystemen für Shop-, Büro-, Hotel- und Wohnraumbeleuchtung, hat sich das Unternehmen seit seiner Gründung 1989 zu einem globalem Unternehmen mit rund 1.300 Mitarbeitern, eigenen Forschungs-, Produktions- und Vertriebsstätten an 30 internationalen Standorten entwickelt. Thomas Hellweg, der die IG Lebenszyklus Bau bereits seit einigen Jahren begleitet und unterstützt, teilt seine Erfahrungen im Rahmen der Arbeitsgruppe „Vernetzung“ und beantwortete uns einige Fragen zu Potenzial und Mehrwert von durchdachten Lichtlösungen.

 

XAL ist führender Hersteller von hochwertigen Leuchten und Lichtsystemen und bereits seit 30 Jahren ein international erfolgreiches Unternehmen. Worin sehen Sie das größte Potenzial im Einsatz von durchdachten Lichtlösungen?

 

Die wichtigste Antwort auf diese Frage lautet: Wo Licht gebraucht wird, soll es im richtigen Maß vorhanden sein und leuchten, und wo keines gebraucht wird, soll kein Licht eingeschaltet sein und damit keine Energie verbraucht werden. Licht soll bewegungs- und belegungsabhängig ein Gebäude innen und außen automatisiert und normgerecht beleuchten, also mit der geplant berechneten und dann auch ausgeführten Lichtintensität, d.h. Lichtstärke. Für sicherheitsrelevante Bereiche oder Gebäudeteile, die außerhalb der Betriebszeiten passiv erkennbar sein müssen empfehlen sich Dimmungen über Szenarien; auch dies ist leicht und einfach technisch umsetzbar. Durchdacht ist in diesem Sinne eine sinnvolle Kombination von energieeffizienten Komponenten (Leuchten und Steuerungseinheiten) mit einem klugen Mittelmaß an Steuerungslogiken. Zu viel Optionen und Komplexität sowie Sensorik und eine Systemintegration in alle Richtungen ist oft kontraproduktiv.

 

Ein Trend, der in den vergangenen Jahren im Beleuchtungsbereich an Bedeutung gewinnt ist das Thema „Human Centric Lighting. Das soll meinen, dass die Beleuchtung sich an menschliche Prozesse über den Tages- und auch Jahreszeitenverlauf hinweg anpasst und verändert. Die Lichtintensität, die Farbtemperatur der Beleuchtung (warm bis kalt), und die Veränderlichkeit der Zonierung von Licht bei der Ausgestaltung von Räumen bzw. Gebäudeflächen sind hierbei die wichtigsten Stellschrauben. So lassen sich funktional, technische Prozesse und Arbeitsabläufe effizienter gestalten, wie auch sozial und gesundheitsrelevante menschliche Interaktionen positiv stimulieren. Technisch sind die Systeme mit etablierter LED Technologie jetzt verfügbar.

 

Was ist Ihre Empfehlung für maximalem Mehrwert im Gebäudelebenszyklus?

 

Den maximalen Mehrwert hat ein Gebäude, wenn es eine klare Entscheidung gibt, welche Funktionen der technische Gebäudeteil Licht erfüllen soll und welchen nicht. Und das soll in der früheren Planungsphase festgelegt werden. Demnach kann vernünftig budgetiert, spezifiziert und entsprechend ausgeführt werden. Es passiert oft der Fehler, dass vieles offen gelassen wird. Dann sehe ich aus meiner Erfahrung zwei Extremfälle an nicht nachhaltig umgesetzten Projekten. Erstere haben technisch sehr aufwendige Lösungen, die alle Optionen bieten, diese aber bei Weitem nicht nutzen, und Zweitere enden aus Kostengründen bei der Budget-Minimum Lösung. Wer billig kauft, kauft teuer. Diese Weisheit zeigt sich ganz schnell, wenn in diesem Fall der Kostenfaktor Wartung und Betrieb abgebildet und ausgewertet wird.

 

Was erwarten Sie von der Mitgliedschaft bei der IG Lebenszyklus Bau?

 

Ich erwarte mir Erkenntnisse und Sichtweisen von Bauherren, Planern und Immobilienträgern. Welche Anforderungen haben diese an die technische Gebäudeausstattung und wie erfüllen sich diese in der Realität? Welche Rolle spielen die Lebenszykluskosten und wie arbeitet man daran, diese transparent zu machen und zu optimieren? Ich möchte auch einen Dialog über die innovativen technischen Möglichkeiten führen, die in meinem Industriebereich jetzt möglich sind. Die Digitalisierung und Datenvernetzung lässt hier neue Funktionen für Benutzer und Betreiber von Gebäuden zu.

 

Welche Aspekte und Erfahrungen möchten Sie in unser Netzwerk miteinbringen?

 

Die LED Technologie hat meinen Industriebereich verändert. Unsere technischen Lösungen wurden alle viel langlebiger und technisch vielseitiger. Ich möchte bei den Mitgliedertreffen zeigen und einbringen, wie langfristig beständige Unternehmen in meiner Branche mit eigener Produktentwicklung, Qualitätssicherung und Wertschöpfungskette ein strategisch besserer Partner im Bauwesen sind. Wenn man im Lebenszyklus eines Gebäudes denkt, denkt man vor allem auch im Bereich Facility Management. Die Servicierbarkeit und Tauschbarkeit von Komponenten spielen hier eine wesentliche Rolle. Technische Leuchten werden konstruiert und ausgelegt auf Plattform- und Modulbauweisen, um technische upgrades leicht und effizient möglich zu machen. Meiner Meinung nach werden auch Stoffströme in den Produkten und die Rückführung (Recycling) aus den Produkten älterer Generationen sehr bald an Bedeutung gewinnen; so, dass es sich im Ausschreibungs- und LV Wesen als Leistungskriterium erhebt. Zu den technischen Inputs werde ich auch Beiträge liefern, die den gestalterischen Aspekt der Beleuchtung in Diskussion bringen. Wo und warum sorge ich mit der Gestaltung von Licht für eine Arbeitsumgebung, die sich vom Einheitsbrei abhebt und für Atmosphäre sorgt; und warum setzen Unternehmen mit einem starken Konnex zu Mitarbeiterzufriedenheit, Loyalität, Kreativität, Innovationsgeist, Proaktivität und Eigenverantwortung genau hier an und liefern Best Practice Beispiele.

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DBS-Club geht mit frischen Ideen in die digitale Zukunft

Mehr als 80 Unternehmen aus allen Bereichen des Gebäudelebenszyklus fanden sich am 18. Februar in aspern Die Seestadt Wiens ein, um gemeinsam aktuelle Herausforderungen im Gebäudelebenszyklus zu definieren und jene Themen zu skizzieren, die mit digitalen Lösungen adressierbar sind.

 

Unter Beteiligung zahlreicher Start-Ups und externer Technologieexperten wurden erste digitale Lösungsansätze entwickelt. Drei Challenges gehen nun in Phase 2 des DBS-Clubs – die Einreichung für einen gemeinsamen Co-Creation Workshop bei der Wirtschaftsagentur Wien.

 

Hier geht’s zur Bildergalerie

 

 

Folgende Challenges werden vom DBS-Club bei der Wirtschaftsagentur Wien eingereicht:

 

Challenge 1: Toolkit zur Erhebung von NutzerInnen-Bedarfsprofilen inkl. Lösungsvermittlung seitens Planern, Errichtern und Betreibern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Challenge 2: Kooperative Zusammenarbeit von Bauprojektteams in der digitalen Welt / Digital Building Dashboard über den Gebäudelebenszyklus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Challenge 3: BIM4FIM – Die Konsolidierung von Daten aus Planung und Betrieb als Enabler für neue Geschäfts- und Betreibermodelle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Interessenten können sich noch bis Dienstag, 26. Februar, 9:00 Uhr unter office@dbs-club.at melden. 

 

Wie profitieren Sie als Unternehmen vom DBS-Club?

 

➤ Im Verbund mit anderen Unternehmen entwickeln Sie Ideen, Projekte und Produkte für gemeinsame Herausforderungen – das gemeinsame Vorgehen ist für das einzelne Unternehmen kostengünstiger und im Ergebnis umfangreicher

 

➤ Der DBS-Club übernimmt dabei sämtliche Kommunikations- und Koordinationsleistungen zwischen den Phasen der Produktentwicklung: Wir sorgen dafür, dass im Vision Workshop die für Sie relevanten Ideen generiert werden, dass die entwickelten Konzepte bei der Wirtschaftsagentur eingereicht, und im Anschluss bestmöglich für eine Projekt- und Produktentwicklung beim Austrian Institute of Technology vorbereitet werden. Hier entscheiden Sie im Verbund mit Ihren Partnerunternehmen, ob Sie eine Lösung – unterstützt durch potenzielle Förderungen – umsetzen möchten.

 

➤ Profitieren Sie zudem vom regelmäßigen Know-how-Transfer und Inspiration zwischen Ihnen und verwandten Branchen sowie internationalen Playern: Im Rahmen der DBS-Academy sorgen wir für kontinuierlichen Austausch und Wissensvermittlung zu den Brennpunkten der Digitalisierung.

 

Für Start-Ups bietet der gemeinsame Arbeitsprozess die Möglichkeit, mit Unternehmen aus dem gesamten Gebäudelebenszyklus konkrete Produkte zu entwickeln und so den Grundstein für eine längerfristige Kooperation zu legen.

 

Weitere Informationen und Anmeldung zum DBS-Club unter www.dbs-club.at. 
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Vom Wohnbau zum Städtebau: Mobilität, Vernetzung und Verknappung

Als Antwort auf die fortschreitende digitale Transformation startet die IG LEBENSZYKLUS BAU mit neuen Konzepten und einer klaren Positionierung gestärkt ins neue Jahr. Neben der forcierten Implementierung digitaler Technologien als Ergänzung zu den bestehenden Säulen Kultur, Organisation und Prozess, konzentriert sich der Verein zukünftig verstärkt auf das Umfeld des lebenszyklusorientierten Gebäudes und dessen ökologische und soziokulturelle Rahmenbedingungen.

 

Anlässlich dieser Weiterentwicklung lud die IG LEBENSZYKLUS BAU am 22. Jänner 2019 zu einem exklusiven Bauträger Forum ein. Gemeinsam mit Thomas Madreiter, Planungsdirektor der Stadt Wien, der u.a. die Wichtigkeit des systemischen Umfelds für die Zukunft des Städtebaus hervorhob, diskutierten 17 hochkarätige Vertreter öffentlicher Wohnbauträger und Developer zu den drei Themenschwerpunkten Mobilität, Vernetzung und Verknappung.

 

So wurden Themen wie Infrastrukturentwicklung, Mobilitätstrends, Nachverdichtung, Energie und Daten sowie CO2 Bilanzen und Ressourcenmanagement aus Bauträgersicht beleuchtet und auf ihr Innovationspotential abgeklopft. Die drei in wechselseitigem Zusammenhang stehenden Themenschwerpunkte spannen zudem den Rahmen für die diesjährigen Arbeitsgruppen des Vereins auf.

 

➤ Hier geht es zur Bildergalerie.

➤ Hier finden Sie weitere Informationen zu den Arbeitsgruppen 2019 (Anmeldung)

Lesen Sie im Folgenden die wichtigsten Aussagen des Dialogs, dessen Ergebnisse in die Arbeitsgruppen 2019 einfließen werden:

 

 

 

Mindmap Mobilität. Quelle: IG Lebenszyklus BAU
Mindmap Mobilität. Quelle: IG Lebenszyklus BAU

 

Beim Thema Mobilität zeichnen sich klare Trends ab: Während die zurückgelegten Transportkilometer potenziell zunehmen werden, so verändert sich der Mobilitätsbegriff selber. Unter dem Stichwort `Mobility as a service´ ist das eigene Auto immer weniger gefragt – Sharing Modellen, autonom und elektrisch fahrenden Autos, gehört die Zukunft. Daraus ergeben sich für die Personen- und Gütermobilität ganz neue Geschäftsmodelle und -konzepte und somit auch ganz neue Wertschöpfungsketten mit neuen Spielern und neuen Ökosystemen.“

Erich Thewanger (KPMG)

 

 

 

 

 

Zukunft ist ein auszuhandelnder Prozess und es gilt somit im Gesamtzusammenhang den gesellschaftspolitischen Wollensprozess nicht außer Augen zu lassen. Zukunft ist was wir gestalten; das gilt besonders für Mobilität.

Thomas Madreiter (Stadt Wien)

 

 

 

 

 

 

 

„Wenn wir lebenswerte Städte wollen, brauchen wir kluge, am Bedarf orientierte Regulierungen – auch von Seiten der Bauträger. Denn niemand, weder die Bauträger noch die Nutzer, profitieren z.B. von leerstehenden Garagen. Es gibt also einen klaren Auftrag an die Politik: Lebensqualität fördern und Kosten entlasten.“

Klaus Wolfinger (Wolfinger Consulting)

 

 

 

 

 

 

„Potenziell wird unser Mobilitätsaufkommen steigen. Nun stellt sich die Frage, was wir daraus machen? Vergeuden wir wertvolle Zeit am Steuer oder nutzen wir die Zeit im Zug, um zu arbeiten?“

Karl Friedl (M.O.O.CON)

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wir befinden uns in einem Kulturwandel der Arbeitswelt, in der Mobilität und Digitalisierung eine große Rolle spielen und sich wechselseitig bedingen. Mobilität bedeutet durch die Digitalisierung auch, dass ich nicht unbedingt jeden Tag ins Büro muss – unsere Arbeitsplätze werden flexibler.“ 

Ferdinand Harnoncourt-Unverzagt (BIG)

 

 

 

 

 

 

 

„Wir haben ein Dilemma zwischen dem Ziel, Mobilität zu verringern und Lebensqualität zu steigern und das nennt sich Convenience. Während Sharing-Modelle das große Potential haben, die Ressourceneffizienz zu steigern, so werden durch die große Verfügbarkeit wieder unnötige Kilometer verfahren. Gesellschaftspolitisch werden wir uns möglicherweise von unserem Conveniencedenken wegbewegen müssen.“ 

Peter Ulm (6B47)

 

 

 

 

 

 

„Verringerte Mobilität bedeutet nicht nur eine Ressourcenminderung, sondern kann auch gleichzeitig eine Erhöhung der Lebensqualität bedeuten. Vor allem dann, wenn wir von geringeren Transportzeiten sprechen.“

Michael Baert (IFA)

 

 

 

 

 

 

 

 

„Das Land schrumpft nicht, weil die Stadt wächst, sondern die Stadt wächst, weil das Land schrumpft. Am Land ist das Chancenpotenzial deutlich geringer – dagegen müssen wir arbeiten. Das bedeutet, dass Bauformen am Land urbaner werden müssen, denn die Gesellschaft wird urbaner.“ 

Thomas Madreiter (Stadt Wien)

 

 

 

 

 

 

 

„Sprechen wir doch von Dichte, anstatt Stadt und Land so zu pauschalisieren – es gibt ja genauso weniger dicht besiedelte Städte. Dichte und Mobilität hängen zusammen: Ist die Dichte gering, steigt die Mobilität. Wenn Dörfer verwaisen, weil sie nicht urban genug sind und Geschäfte, Ärzte und Postämter nicht vorhanden sind, dann steigt das Mobilitätsvorkommen. Wenn die Dichte gering ist, ist es auch schwierig, öffentlichen Verkehr effizient und für alle nutzbar zu gestalten. Für qualitätsvolle Stadtentwicklung ist die Dichte ein maßgeblicher Faktor.“

Josef Ostermayer (SOZIALBAU)

 

 

 

 

 

Wir bewegen uns in dem Spannungsfeld zwischen Mobilität und einer möglichst hohen gesellschaftlichen Kohäsion. Daraus ergibt sich die Frage: Wie reduziere ich die Mobilität auf ein Minimum und garantiere dennoch einen hohen gesellschaftlichen Zusammenhalt?“

Erich Thewanger (KPMG)

 

 

 

 

 

 

 

In einem kurzen Impuls leiteten Margot Grim (e7 Energie Markt Analyse) und Klaus Reisinger (iC consulenten ZT) das Thema Vernetzung ein:

 

 

Mindmap Vernetzung. Quelle: IG Lebenszyklus Bau
Mindmap Vernetzung. Quelle: IG Lebenszyklus Bau

 

 

„Vernetzung durch Energiesysteme bedeutet, besonders in Bereichen zwischen sehr dicht und sehr leicht bebautem Raum, Synergien zu nutzen und z.B. gebäudeübergreifende Energiesysteme aus lokalen, erneuerbaren Energieträgern zu implementieren. So kommunizieren die Gebäude miteinander. Eine konkrete Herausforderung ist es, Alternativen zu Gas und Fernwärme zu finden und gleichzeitig auf Prozessebene zu klären, wer den Auftrag hat, dies auch umzusetzen.“

Margot Grim (e7 Energie Markt Analyse)

 

 

 

 

 

„Die Dichte ist bei Mobilität, Vernetzung und Verknappung ein maßgeblicher Faktor. Eine hohe Dichte, wie sie meist in der Stadt zu finden ist, ist genauso in punkto Energieversorgung effizienter. Wichtig ist auch, dass wir das Thema Vernetzung ganzheitlich und im Rahmen der drei Säulen der Nachhaltigkeit betrachten. Das bedeutet auf ökonomischer Ebene, dass wir effizient heizen und kühlen müssen – und das natürlich ökologisch durch nachhaltige Ressourcennutzung. Genauso muss jedoch die soziale Komponente berücksichtigt werden, Energiesysteme müssen so gestaltet werden, dass sich der Nutzer auch wohlfühlt.“

Klaus Reisinger (iC consulenten ZT)

 

 

 

 

 

„Vernetzung hat viel mit Mobilität zu tun und soll Verknappung entgegenwirken. Um wirklich effizient zu sein, müssen wir das Thema in ein holistisches Ganzes einbetten. Es braucht ein optimales systemisches Umfeld, damit einzelne Maßnahmen Sinn machen – sonst nützen selbst die besten singulären technischen Lösungen wenig. Bei Smart City geht es etwa nicht um die Umsetzung des jeweils letzten Forschungsstands, sondern darum praktikable Lösungen in die Anwendung zu bringen. Es geht – bildhaft gesprochen – um die Balance zwischen Standbein und Spielbein.“

Thomas Madreiter (Stadt Wien)

 

 

 

 

 

„Ein Grund für die stockende Implementierung übergeordneter Energienetze sind fehlende Geschäftsmodelle. Hier muss die Stadt Wien muss ihre Rolle als Koordinator für die Vernetzung wahrnehmen – denn das, können private Stakeholder nicht leisten.“

Margot Grim (e7 Energie Markt Analyse)

 

 

 

 

 

 

 

Eine ganzheitliche Sichtweise bedeutet nicht nur, dass wir unseren Fokus vom einzelnen Gebäude auf ganze Stadtteile ausweiten müssen, sondern auch die Bedürfnisse der Bewohner berücksichtigen müssen – denn auch die müssen von Veränderungen profitieren. Wenn wir also Fotovoltaiksysteme implementieren, könnte man das gleich mit dem Bau eines Balkons verbinden – so profitieren alle. Wir sollten aber auch von sozialer Vernetzung sprechen, die sich mit liegenschaftsübergreifenden Gemeinschaftsflächen forcieren lässt.“

Josef Ostermayer (SOZIALBAU)

 

 

 

 

 

„Wir müssen bei den Investitionen auch immer den Mieter mitdenken, denn wenn der nicht mit mitzieht, bringen die innovativsten energiebezogenen Eingriffe nichts – das gilt für die technische Gebäudeausrüstung genauso, wie für innovative Tarifmodelle.“

Thomas Madreiter (Stadt Wien)

 

 

 

 

 

 

 

Bei der Vernetzung geht es ja auch um die Verwendung realer Gebäudedaten. Wie sehr vernetzen wir unsere Gebäude? Wie komme ich von den Daten zu einer intelligenten Gebäudenutzung? Und wie lernen wir aus den Daten?“ 

Daniel Grossmann (MINEWERK)

 

 

 

 

 

 

 

Die Nutzung von Gebäudedaten ist noch sehr gering, wir bewegen uns da zwischen 0-3 Prozent. Auch die Verbindung von Maschinen- und Gebäudedaten ist noch nicht gelöst. Derzeit wird die gebäudeübergreifende Vernetzung massiv verhindert, weil das Quartierdenken bei den verschiedenen Stakeholdern noch nicht angekommen ist.“

Christoph M. Achammer (ATP architekten ingenieure)

 

 

 

 

 

 

„In Sachen Energieversorgung und gebäudeübergreifende Messdaten stehen liberale Rahmenbedingungen der Implementierung integraler Konzepte im Weg. Während der Status quo im Sinne einer Gewinnmaximierung jedes Gebäude einzeln betrachtet, so wäre ein Quartierdenken effizienter und nachhaltiger. Davon sind wir Lichtjahre entfernt.“

Klaus Reisinger (iC consulenten ZT)

 

 

 

 

 

 

„Wobei – beim Bauen in Baulücken ist es bereits Praxis, sich mit angrenzenden Eigentümern zu vernetzen. Was das Thema Daten betrifft – während die Messtechnik explodiert, werden die Messdaten selber bis dato kaum genutzt.“

Michael Baert (IFA)

 

 

 

 

 

 

 

In einem kurzen Impuls leitet Vorstandsmitglied Christoph M. Achammer (ATP architekten ingenieure) zum Thema Verknappung über:

 

 

Mindmap Verknappung. Quelle: IG Lebenszyklus Bau
Mindmap Verknappung. Quelle: IG Lebenszyklus Bau

 

 

„Zurzeit herrscht ein Ungleichgewicht: Wir haben Energie zum Abwinken, während Grund und Boden ein rares Gut ist. Gleichzeitig begünstigen politische Prozesse Widmungsgewinne und Eigentum, während Arbeit hoch besteuert wird – das kann nicht im öffentlichen Interesse sein. Warum drehen wir das nicht um? Wenn wir Energie besteuern und Widmungsgewinne neutralisieren, wäre das ein riesen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Verteilungsgerechtigkeit.“

Christoph M. Achammer (ATP architekten ingenieure)

 

 

 

 

 

 

„Die Zersiedelung ist in Österreich ein massives Problem – das ist weder nachhaltig noch effizient. In Deutschland läuft das anders. Daher braucht es ein Regulativ in der Flächenwidmung. Hier gäbe es den Vorschlag der der ökologischen Besteuerung. Man müsste jedoch bedenken, dass die Industrie beweglich ist und wir daher dem Risiko der Absiedelung ausgesetzt sind.“

Berthold Lindner (Heid & Partner Rechtsanwälte)

 

 

 

 

 

 

„Gut, aber nur die ressourcenfressende Industrie würde abwandern. Wenn wir Energie statt Menschen und Arbeitskraft besteuern würden, zögen wir intelligente Menschen an und würden ineffiziente Industrien auslagern – damit können wir leben. Zurzeit zahlt niemand für Energie, wir zahlen ausschließlich die Infrastruktur zur Verteilung der Energie. Das müssen wir ändern!“

Erich Thewanger (KPMG)

 

 

 

 

 

 

„Wir können uns keinen schlampigen Umgang mit Grund und Boden leisten! Eine sinnvolle Lösung ist die sozial sensible Nachverdichtung. Smart dahingehend, dass wir vernetzt denken und aktiv die Bevölkerungsbeteiligung forcieren – dann lässt sich die Stadt mit Mehrwert für alle weiter entwickeln. Solange die Lebensqualität im Vordergrund steht, ist ein strategisches Nachverdichten positiv zu sehen.“

Thomas Madreiter (Stadt Wien)

 

 

 

 

 

 

Genau das tun wir bereits! Wir betreuen öffentliche Parks mit unseren Projekten, wir bauen Erdgeschosszonen und Parkplätze mit E-Ladestationen.“

Josef Ostermayer (SOZIALBAU)

 

 

 

 

 

 

 

 

„Auch wir wollen Lebensräume statt Schlafräume schaffen, das ist ein klares Bekenntnis und unsere sozialpolitische Verantwortung. Statt monokultureller Silos versuchten wir uns an multifunktionalen Einheiten – das ist durchaus eine Kraftanstrengung.“

Peter Ulm (6B47)

 

 

 

 

 

 

 

„Die Politik hat hier eindeutig die Koordinierungsfunktion zwischen verschiedenen Grundstücken, Bauträgern und Bebauungsarten einzunehmen.“

Michael Baert (IFA)

 

 

 

 

 

 

 

 

„Der Zusammenschluss von Entwicklern wäre eine andere Möglichkeit. Durch große Volumina werden Abstimmungen erst möglich und zweckmäßig. Es braucht also entweder den Input der Stadt oder einen Zusammenschluss der Entwickler, die ein ganzes Gebiet betreiben, um Missverständnisse zu verringern und Synergien zu bündeln.“

Andreas Reittinger (VOLKSWOHNUNGSWERK)

 

 

 

 

 

 

„Bis jetzt haben wir viel über Neubauten gesprochen – spannend wäre aber auch eine Überlegung bzgl. des Bestands.“

Erich Thewanger (KPMG)

 

 

 

 

 

 

 

 

„Auch beim Bestand gilt eine sinnvolle Nachverdichtung mit Qualitätsvorteilen für den öffentlichen Raum und den Nutzer anzustreben. Augenmerk muss hier auf dem Dialog liegen, in dem Kommunen und Entwickler auf Augenhöhe miteinander arbeiten. Idealerweise sollten die Basisparameter von der Stadt bereits vorgegeben werden. Es braucht auf Stadt- und auf Entwicklerseite Ressourcen, um das qualifiziert diskutieren zu können. Hier geht es um eine Balance zwischen Verhandlung und Verbindlichkeiten.“ 

Klaus Wolfinger (Wolfinger Consulting)

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„Lebenszyklus neu gedacht“: Unser Arbeitsjahr 2019

Im Rahmen der 2. Mitglieder- und Interessentenveranstaltung der IG Lebenszyklus Bau wurde die kontinuierliche Weiterentwicklung der Inhalte der IG Lebenszyklus Bau – Vom Gebäude zu dessen Umfeld – für das kommende Jahr präsentiert.

 

Mehr als 50 Teilnehmer besuchten die Veranstaltung am 11. Dezember 2018 in den Räumlichkeiten von weXelerate. Neben einer kurzen Einleitung und Präsentation der Jahresergebnisse 2018 wurde die neuen Schwerpunktthemen anhand einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion eingeleitet.

 

„Alle Rahmenbedingungen, die wir unter dem Kürzel K.O.P.T (Kultur/Organisation/Prozess/Technologie) bisher analysiert haben, sind eine viel größere Herausforderung wenn wir über das einzelne Gebäude hinaus gehen. Wir werden – aus organisatorischer, kultureller und technologischer Sicht – auch heilige Kühe angreifen,“ kündigt Christoph M. Achammer, ATP architekten ingenieure im Rahmen der Podiumsdiskussion mit Karl Friedl, Sprecher der IG Lebenszyklus Bau, Siegfried Gierlinger, TU AKH, Walter Hammertinger, IC Projektentwicklung
 und Steffen Robbi, Austrian Institute of Technology (AIT) an. 

 

>> Hier finden Sie Fotos der Veranstaltung <<

>> Die Präsentation zum Jahresabschluss 2018 & Programm 2019 findet sich im Miglieder-Login-Bereich <<

 

Mobilität – Vernetzung – Verknappung

 

Ab 2019 werden die bisher entwickelten Grundlagen (siehe bisherige Publikationen) für ein ergebnisorientiertes, lebenszyklusoptimiertes Vorgehen bei Gebäuden unter den Schwerpunktthemen Mobilität, Vernetzung und Verknappung auf die Gebäude-Infrastruktur übersetzt. In Bezug auf Prozess, Organisation, Kultur & Technologie bei Planung, Errichtung, Finanzierung und Betrieb von Gebäudeinfrastrukturen rücken diese im kommenden Jahr in den Fokus der Arbeitsgruppen.

 

>> Anmeldung zu den Arbeitsgruppen <<

 

Rahmenbedingungen für lebenszyklusorientierte Gebäude

 

 

Das von der IG Lebenszyklus Bau entwickelte 4-Säulen-Modell Organisation/ Kultur/Technologie/Prozesse – bisher zur Reduzierung von Verschwendungspotenzial im Sinne ökonomischer, ökologischer und sozio-kultureller Nachhaltigkeit auf Gebäudeebene angewendet – wird nun auf regulatorische Rahmenbedingungen, Raumordnung und Kreislaufwirtschaft im Umfeld von Gebäuden übersetzt.  Ziel ist, Verschwendungspotenziale in den drei Nachhaltigkeitsebenen Ökonomie, Ökologie und Sozio-Kultur zu identifizieren und Vorschläge einzubringen, wie diese durch lebenszyklusorientierte Ansätze reduziert werden können. Ausgangspunkt ist dabei das lebenszyklusorientierte Gebäude an sich und der Standort im Kontext seines Umfeldes.

 

Klaus Reisinger, iC consulenten & Christoph M. Achammer, ATP architekten ingenieure in den Vorstand gewählt

 

Klaus Reisinger, iC consulenten & Christoph M. Achammer, ATP architekten ingenieure unterstützen die IG Lebenszyklus Bau in Ihrer neuen Vorstandsfunktion

Neben den zahlreichen Weiterentwicklungen auf inhaltlicher Ebene wurden Klaus Reisinger und Christoph M. Achammer einstimmig in den Vorstand des Vereins gewählt. Klaus Reisinger, ein jahrelanger engagierter Begleiter der IG Lebenszyklus Bau, übernimmt diese Aufgabe in seiner neuen Rolle als Partner von iC consultenten und wird vor allem den Bereich Gebäudetechnik vorantreiben. Christoph M. Achammer, ATP architekten ingenieure, der bereits vor einigen Jahren zum Ehrenvorstand gewählt wurde, wird sich künftig vor allem in die Weiterentwicklung der Vereinsagenda einbringen.

 

 

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Neue Grundlagen für die digitale Bau- und Immobilienbranche

Die digitale Transformation treibt das Tempo fast aller Geschäftsprozesse in allen Branchen an und sorgt zeitgleich für mehr Komplexität. Parallel dazu steigt die Fähigkeit, diese Komplexität durch digitale Lösungen zu bewältigen. Um Bauherren und Projektbeteiligte von Gebäuden in technischer, organisatorischer, rechtlicher und kultureller Hinsicht zu unterstützen, haben die Mitgliedsunternehmen der IG Lebenszyklus Bau 2018 neue Modelle und Leitfäden erarbeitet, die nun im Rahmen des jährlichen Herbstkongresses des Vereins in der Wirtschaftskammer Österreich präsentiert wurden. Mit dem diesjährigen Lebenszyklus-Award wurde die Landgemeinde Keutschach am See/Kärnten für das Projekt Aussichtsturm am Pyramidenkogel ausgezeichnet. Und einen weiteren Preisträger gab es im Rahmen der Start-Up-Battle in der Wirtschaftskammer Österreich: Hier konnte sich das iDWELL GmbH als Publikumsliebling durchsetzen.

 

8. IG Lebenszyklus Kongress, 14.11.2018, WKO Wien

„Ein Gebäude ohne digitalen Zwilling ist wie ein Computer ohne Betriebssystem und wird in Zukunft nicht mehr verkaufbar sein,“ ist Karl Friedl, Sprecher der IG Lebenszyklus Bau, M.O.O.CON, überzeugt vom Siegeszug des Digitalen Zwillings in der Baubranche.

 

Es ist unter anderem der digitale Gebäudezwilling, der die Art und Weise der Zusammenarbeit aller Gewerke bei Immobilienprojekten derzeit massiv verändert. Er erfordert stärkeres integrales Arbeiten der beteiligten Unternehmen und führt zu Transparenz und zu einem Aufweichen traditioneller Gewerkelogiken. Während Simulationen erleichtert werden und Systeme früher oder später lernen, autonom zu agieren (KI), fordert der digitale Wandel vom Bauherrn und seinem Team, sich auch kulturell und strukturell vorzubereiten.

 

➤ Hier geht’s zur Bildergalerie

➤ Hier finden Sie die Videos zum Lebenszyklus-Award 2018

➤ Online-Bestellung der neuen Publikationen der IG Lebenszyklus Bau

K.O.P.T.-Modell: Grundlage für erfolgreiche Projektarbeit

 

Um dies zu erleichtern, wurde nun aufbauend auf den bereits von der IG Lebenszyklus Bau erarbeiteten Säulen Kultur, Organisation und Prozesse, das K.O.P.T.-Modell erarbeitet. Als Abkürzung stehend für Kultur, Organisation, Prozess und Technologie beschreibt dieses Modell anhand von klar definierten Leitplanken, wie erfolgreiche Projektarbeit in einer zunehmend volatilen, dynamischen, vernetzten und vor allem digitalisierten Immobilienwelt funktionieren kann.

 

„Mit dem K.O.P.T-Modell schließen wir den Kreis vom kulturellen Wandel zu technologischen Entwicklungen. Erfolgreiche und zukunftsweisende Immobilienprojekte setzen ein Arbeiten mit agilen und klassischen Methoden sowie das Denken im Digitalen Zwilling voraus,“ betont Wolfgang Kradischnig, DELTA, der gemeinsam mit Karl Friedl die Arbeitsgruppe leitete und als DBS-Clubmitglied federführend an der Entwicklung des neuen Modells beteiligt war.

 

Strategien für neue Geschäftsmodelle

 

So unterschiedlich Geschäftsmodelle und individuelle Ziele der einzelnen Marktteilnehmer in der Immobilienwirtschaft auch sind, die wesentlichen Vorteile der Digitalisierung sind für alle Branchenteilnehmer gleichermaßen nutzenbringend.

 

„Unser Leitfaden soll Branchenteilnehmern dabei helfen, den individuellen Mehrwert von Schlagworten wie Kosteneffizienz, Produktivität und Skalierbarkeit durch die richtigen Fragestellungen sichtbar zu machen,“ betont Erich Thewanger, KPMG.

 

So bietet der Leitfaden „Digitale Geschäfts- und Betriebsmodelle in der Wertschöpfungskette von Immobilien“ einen praxisnahen Einstieg in die Entwicklung einer Digitalstrategie – unter Berücksichtigung von Plattform-Architektur und Cloud-Migration. Ebenso werden Grundlagen zum Thema Datenschutz und Datensicherheit im Gebäudelebenszyklus behandelt. 

 

„Digitalisierung & Recht“: vergabe- und vertragsrechtliche Grundlagen

 

Die von der Plattform 4.0 initiierte und von der IG Lebenszyklus Bau entsprechend begleitete Schrift „BIM in der Praxis: Digitalisierung und Recht“ verschafft Überblick zu vergabe- und vertragsrechtlichen Grundlagen, die rund um BIM im Gebäudelebenszyklus zu beachten sind.

„BIM stellt eine wirklich tolle Chance für die Baubranche dar, dabei darf aber die Regelung der für BIM notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen mit klarer Zuweisung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten sowie die Beschreibung der für BIM neuen Leistungsbilder auf keinen Fall unterschätzt werden,“ betont Thomas Anderl, Wolf Theiss Rechtsanwälte, der die Schrift federführend für die Plattform 4.0 koordinierte.

 

„Die Digitalisierung ist angekommen – auch im Recht: Fragen des Leistungsbildes und der Haftung, des Urheberrechts, des Datenschutzes – und generell der neuen Kooperationsformen –  sind vorausschauend in den Verträgen zu klären,“ ergänzt Stephan Heid, dessen Kanzlei Heid und Partner Rechtsanwälte die Schrift von Seiten der IG Lebenszyklus Bau begleitet hat.

 

Gebäudeübergreifende Energiesysteme

 

Die Energiewirtschaft ist im Umbruch. Durch die Verknappung von Ressourcen und durch die Bestrebungen, die Klimaziele zu erreichen, müssen neue Wege in der Energieversorgung gegangen werden. Lokale Energiesysteme, die mit vor Ort verfügbaren erneuerbaren Energieträgern betrieben werden, sind daher gefragt.

 

Grim: „Die Technologien für solche Energiesysteme sind vorhanden, jedoch gibt es eine Fülle von organisatorischen, rechtlichen, ökonomischen und auch technischen Herausforderungen, die eine verstärkte Umsetzung erschweren.“

 

Der unter der Leitung von Margot Grim, e7, entwickelte Praxisleitfaden dient als Unterstützung für Entscheidungsträger und richtet sich an Stadtentwickler, Energieversorger sowie Bauträger und sämtliche Akteure, die bei der Entstehung neuer Energienetze in der Stadt beteiligt sind. Er zeigt die Herausforderungen sowie die Chancen und den Nutzen bei der Umsetzung und auch die Handlungsfelder einzelner Akteure, die eine raschere Umsetzung erleichtern.

 

Ausgezeichnet: Aussichtsturm am Pyramidenkogel erhält Lebenszyklus-Award 2018

 

Der Aussichtsturm am Pyramidenkogel der Gemeinde Keutschach am See in Kärnten ist Wahrzeichen und Symbol, Architekturdenkmal und Infrastrukturprojekt zugleich. 2006 entschied die Gemeinde, das bisherige Ausflugsziel, einen Beton-Aussichtsturm aus den 1960er-Jahren, zu ersetzen. In einem intensiven Prozess mit dem Gemeinderat entwickelte Hans Steiner ein kooperatives Wettbewerbsverfahren (Architektur/Ingenieurbau). Entstanden ist die starke Vision eines Holzturms – für den Bau wurde  das Holz aus der Region (Glocknerholz) verwendet – der inzwischen rund 350.000 Besucherinnen jährlich nach Keutschach bringt.

 

„Das kooperative Ideenfindungsverfahren in der Initiierungsphase zeugt von Mut und Innovation im Vergabeprozess. Zudem wurde das Projekt über alle Phasen der Planung, des Baus und Betriebs bis zur Nachnutzung hinweg gut geplant. Hinsichtlich der Organisation sind sowohl der Einsatz eines Digitalen Zwillings als auch eine Nutzung von Sensitivitätsmodellen  und Windkanal-Versuchen hervorzuheben,“ begründet Juryvorsitzender Gerald Goger, TU Wien, die Prämierung des Projekts.

 

Gerhard Oleschko, Bauherr der Gemeinde Keutschach und Unternehmensberater Friedrich Morri, als ehemaliger Geschäftsführer der Errichtungsgesellschaft, nahmen gemeinsam mit Hans Steiner, als Vorsitzender des Baubeirates den Preis persönlich entgegen. „Mit der Verleihung dieses überregionalen Preises erhält die hohe Planungs- und Ausführungsqualität dieses Sonderbauwerks Sichtbarkeit über die Landesgrenzen hinaus. Wir hoffen, dass wir damit auch andere Bauherren davon überzeugen können, dass innovative Wege auch bei öffentlichen Gebäuden zielführend sind,“ betont Gerhard Oleschko stellvertretend für das Team aus Kärnten.

Bilder von der Pressekonferenz am 14.11.2018

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Arbeiterkammer Niederösterreich als Vorzeigeprojekt

Erstes Bauherren-Forum in Niederösterreich stellt lebenszyklusorientiertes Vorgehen bei Bauprojekten in den Fokus

Bauprojekte der öffentlichen Hand machen oftmals Schlagzeilen mit überschrittenen Zeit- und Kostenplänen. Beim Neubau des ArbeitnehmerInnen-Zentrums (ANZ) in St. Pölten konnten nicht nur zeitliche und budgetäre Vorgaben exakt eingehalten werden. Das ANZ besticht auch durch ein tätigkeitsorientiertes Bürokonzept, welches durch hohe technische Standards dem digitalen Zeitalter gerecht wird. Die wesentlichen Erfolgsfaktoren wurden jetzt im Rahmen eines Bauherren-Forums, initiiert von der IG Lebenszyklus Bau, diskutiert. Im Vordergrund standen eine präzise, auf den Lebenszyklus des Gebäudes und die Nutzerbedürfnisse ausgerichtete, Bestellqualität der Arbeiterkammer und ein ganzheitlich arbeitendes, partnerschaftliches Team.

 

„Die Prozess- und Gebäudeentwicklung fand als parallel stattfindender Arbeitsprozess unter Einbindung aller Beteiligten statt. Daher konnten individuell auf die Arbeitssituation angepasste Arbeitsplätze errichtet werden,“ erklärt Bettina Heise, Direktorin der AK NÖ, die den Bau des Projektes von Anfang an begleitete.

 

Von Anfang an setzte man im Planungs- und Errichtungsprozess auf Qualität und Transparenz. Der Einsatz moderner Technologien ermöglicht nun im Betrieb das sofortige Reagieren und die zentrale Optimierung von Prozessen. Karl Friedl, Sprecher der IG Lebenszyklus Bau, M.O.O.CON, betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung der von der IG Lebenszyklus Bau definierten drei Säulen erfolgreicher Bauprojekte: eine ergebnisorientierte Organisation, eine partnerschaftliche Kultur sowie lebenszyklusorientierte Prozesse.

 

„In den Modellen der IG Lebenszyklus Bau ist klar definiert, wer welche Verantwortung trägt und wie die Rollen im Bauprojekt vergeben werden können. Ein Bauprojekt ist wie ein Unternehmen auf Zeit. Wer das nicht verstanden hat, dem wird auch die Digitalisierung im Bauprozess nichts nutzen“, ist Friedl überzeugt.

 

Warum der Einsatz von Building Information Modeling (BIM) in der Praxis zu einem ganzheitlichen und betriebsfokussierten Planungs- und Bauprozess beiträgt, erklärte im Anschluss der BIM-Experte Christoph Eichler, Office for Digital Engineering (ODE). Eichler: „BIM ist die Sprache der digitalisierten Bauwirtschaft im 21. Jahrhundert. Diese geht auf den Kontext unserer menschlichen Sprache zurück und vermag die verschiedenen Fachsprachen zu integrieren. BIM ist zentrale Analyseinstanz, Kommunikation und Prozesssteuerung zugleich.“    

Im Anschluss an rege Tischdiskussionen nahmen die Teilnehmer an einer Führung durch das neu erbaute ArbeitnehmerInnen-Zentrum teil.

 

Über das Projekt

 

Auf Grund des personellen Wachstums und der begrenzten Flächen am Zentralstandort in der Wiener Windmühlgasse waren die Abteilungen der AK Niederösterreich auf mehrere Standorte in Wien verteilt. Diese Situation erschwerte die interne Kommunikation, die Personalentwicklung sowie die fachliche Führung der MitarbeiterInnen. Mit der Umsetzung eines tätigkeitsorientierten Bürokonzeptes, das dem digitalen Zeitalter gerecht wird, nimmt die Arbeiterkammer Niederösterreich eine Vorreiterrolle im öffentlichen Sektor in Österreich ein. Mit dem 16.000m2 ArbeitnehmerInnen-Zentrums (ANZ) wurden Platz für Arbeitsplätze von 300 MitarbeiterInnen, drei Veranstaltungssäle für bis zu 400 Personen, drei Seminarräume, Workshopbereich für Schulen, Restaurant und ein Café geschaffen.

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Digitale Lösungen im Lebenszyklus von Bauwerken

Unter dem Motto „Digitale Lösungen im Lebenszyklus von Bauwerken“ versammelten sich rund 70 Personen im Rahmen der Mitglieder- und Interessentenveranstaltung der IG Lebenszyklus Bau in den Räumlichkeiten des Innovation Hubs weXelerate. Für die Teilnehmer von besonderem Interesse war der hochkarätig besetzte Bauherren-Talk zu digitalen Brennpunkten aus Bauherren-Sicht, welcher interessante Einblicke in aktuelle Fragestellungen aus Sicht von Auftraggebern und Dienstleistern gewährte. Wer die Diskussion verpasst hat, kann sie unter www.facebook.com/IGLebenszyklusBau/videos abrufen.

 

Weitere Programmpunkte waren die Vorstellung des 2018 gegründeten DBS-Clubs, das Start-Up-Battle sechs ausgewählter Jungunternehmer, die ihre digitalen Lösungen für den Gebäudelebenszyklus präsentierten, sowie der Vortrag von Felix Faltin, Speedinvest, welcher Einblicke in die Welt des Corporate Venture Capitals gab.

 

> Alle Präsentationen stehen im Mitgliederbereich zur Verfügung.

 

 

DBS-Club 2018 – Digital Building Solutions

 

Petra Hauser, Exponential Business Hub, präsentierte im Rahmen der Versammlung den neu gegründeten DBS-Club, eine Initiative der IG Lebenszyklus Bau, in dessen Rahmen Prototypen für die digitale Bau- und Immobilienwirtschaft entwickelt werden. Im Rahmen des intensiven Workshopprogramms erarbeiten Partner und Mitglieder der IG Lebenszyklus Bau unter Einbindung von Start-Ups und Experten verschiedenster Branchen konkrete Prototypen in der Planung, Errichtung, Finanzierung und im Betrieb von Gebäuden.

 

> Alle Informationen zum DBS-Club: www.dbs-club.at

 

 

IG Lebenszyklus Bau: Trägerorganisation der Plattform 4.0

 

Große Neuigkeiten gibt es auch von der organisatorischen Seite: Die IG Lebenszyklus Bau wird neben dem ÖBV, ÖIAV, der FMA, WKO, dem Hauptverband der Gerichtssachverständigen und Austrian Standards eine weitere Trägerorganisation der Plattform 4.0.

 

Jede Trägerorganisation konzentriert sich dabei auf ihre Kernkompetenz: Im Fall der IG Lebenszyklus Bau bedeutet dies die Fokussierung auf die Optimierung von Prozess, Organisation und Kultur vor dem Hintergrund digitaler Lösungen für Planung, Errichtung, Finanzierung und Betrieb von Hochbauten. Veranstaltungen und Arbeitsgruppen zur Digitalisierung in der Baubranche werden unter allen Trägerorganisationen abgestimmt, Arbeitsergebnisse harmonisiert und ggf. in gemeinsamen Schriften veröffentlicht.

 

Im Zuge dieser Neuerung legt Walter Purrer im Einvernehmen mit dem Vorstand sein Mandat per 1. Juli 2018 zurück. Wir bedanken uns für sein Engagement für den lebenszyklusorientierten Infrastrukturbau und eine partnerschaftliche Projektkultur! Die derzeitigen Vorstandsmitglieder sind daher Wolfgang Kradischnig, DELTA Stephan Heid, Heid Schiefer Rechtsanwälte Erich Thewanger, KPMG Karl Friedl, M.O.O.CON, welche zeitnah einen entsprechenden Vorschlag zur Erweiterung des Vorstands einbringen.

 

 

Die vergangene Mitglieder- und Interessentenveranstaltung in Bildern

Details zu den Start-Ups

 

www.gbuilder.com

GBuilder ist die erste Software, die BIM, eine web-basierte Benutzerschnittstelle und dynamische 3D / VR / AR -Modelle in eine einzige lückenlose Software integriert. GBuilder sorgt dafür, dass die richtigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Der ganze Vorgang wird durch eine visuelle und benutzerfreundliche web-basierte Benutzerschnittstele behandelt. Alle Materialien, die Benutzer, das Drucken, die Extra-Arbeiten, die Nachrichtenübermittlung, die Anhänge und die Bestätigung der Materialien werden im GBKern behalten.

 

www.bauplanungen.de

Das Netzwerk aller Baubeteiligten: Über das Online-Portal Bauplanungen.de können sich sämtliche Baubeteiligte objektiv präsentieren. Menschen mit Bauvorhaben können schnell und kostenlos Spezialisten und Unternehmen finden, für die Bauen eine Berufung ist. Die Idee ist eine umfassende Plattform von Bauprofis für Bauprofis mit vielen Mehrwerten.

 

www.scaffeye.de

SCAFFEYE ist Gerüstbau weitergedacht: Zu einem Gerüst haben viele Unternehmen und Personen Zugang. Das, sowie die verpflichtende Sicherheitsprüfung durch die Gerüstnutzer birgt vor allem für den Gerüstersteller Risiken und Kosten. SCAFFEYE ist die perfekte digitale Lösung zur zentralen Verwaltung jedes Gerüstes. SCAFFEYE schafft Sicherheit und Transparenz und spart als vielseitiges, digitales Werkzeug effektiv Zeit und Kosten. Zudem erlaubt SCAFFEYE eine rechtssichere und unkomplizierte Sicherheitsprüfung jedes Gerüstes per Smartphone.

 

www.moselcopter.de

Mehr als nur Luftaufnahmen: Moselcopter realisiert Luft- und Bodenaufnahmen, Raumvisualisierungen, 3D-Modelle oder maßstabsgetreue Vermessungen für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche. Ob für Bauherren, Architekten, Handwerker oder für Immobilienmakler, Gutachter und Sachverständige sowie für Feuerwehr und Polizei – Moselcopter bietet auf den unterschiedlichsten Einsatzfeldern passende Lösungen für die jeweiligen Kundenbedürfnisse.

 

www.xioneer.com

Xioneer Systems produziert professionelle high-performance 3D-Drucker für unterschiedlichste Wirtschaftsbereiche. Die 3D-Drucker werden vor allem in der Prototypenentwicklung und der Kleinserienfertigung eingesetzt. Dank patentierter Technologien erfüllen die 3D-Drucker von Xioneer Systems die höchsten Anforderungen hinsichtlich Qualität, Zuverlässigkeit, und Effizienz. Die vergleichsweise günstigen Preise ermöglichen es kleinen und mittleren Unternehmen die Vorteile des 3D-Drucks zu nutzen.

 

Hanging Gardens

Die Verbindung von Natur und High-Tech ermöglicht vielfältige Lösungen für vertikale Begrünung. Ein, auf Basis jahrelanger Erfahrung, neu entwickeltes modulares fassadengebundenes Begrünungssystem läßt sämtliche Optionen zu: Grüne Wände in jeder Form und Größenordnung – von einem bis hin zu mehreren 100 Quadratmetern, automatisch bewässert und mit geringem Energieverbrauch. Das System läßt sich sowohl im Außen- als auch im Innenbereich einsetzen und erzielt nicht nur optisch positive Effekte, sondern verbessert auch das (Raum-)Klima und die Luftqualität.

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Modernes Bauen mit hoher Qualität

Bauherren Forum in Wien zeigt anhand der Modernisierung des Orthopädischen Spital Speising Optimierungspotenziale bei Bauprozessen auf

 

Unter dem Motto „Modernes Bauen mit hoher Qualität“ informierten sich knapp 50 Bauherren und Branchenvertreter im Rahmen des Bauherren Forums am 8. Mai 2018 über das passende Vorgehen für ihre Gebäude. Die drei Säulen erfolgreicher Bauprojekte: Organisation, Kultur und Prozesse wurden den Teilnehmern bei der Veranstaltung innerhalb von Diskussionsrunden näher gebracht. Karl Friedl, Sprecher der IG Lebenszyklus Bau, M.O.O.CON, tritt bereits seit vielen Jahren für eine Trendumkehr der Branche in Richtung klarer Verantwortlichkeiten und gründlicher Bestellqualiät seitens des Bauherrn ein. Eine gebündelte Verantwortung stellt für ihn die Basis eines erfolgreichen Bauprojektes dar.

 

 

Werthaltung ist während des gesamten Bauprozesses für Erfolg verantwortlich

 

Für David Pötz, Geschäftsführer des Orthopädischen Spital Speising ist klar, dass der Erfolg eines Bauprojektes nicht nur von einer integralen Planung und Lebenszyklusorientierung abhängt: „Für uns waren besonders Werte wie Vertrauen, Transparenz, Respekt und Achtsamkeit für den Erfolg der Renovierung und Erweiterung des Orthopädischen Spital Speising entscheidend“, so Pötz. Besonders stolz ist der Geschäftsführer Österreichs führender Fachklinik für Orthopädie auch auf die Tatsache, dass während des gesamten seit 2001 währenden umfassenden Umbaus – darin enthalten die Errichtung einer neuen Eingangs- und Ambulanzhalle, neuer Bettenstationen, die deutliche Erweiterung der OP Kapazitäten samt neuer Tagesklinik, die Eröffnung einer Abteilung für Akutgeriatrie und einer neuen Zentralsterilisationseinheit sowie eines Kindergartens – der Betrieb durchgehend fortgesetzt werden konnte. Durch Auftraggeberklarheit und eine intensive Planungsphase konnte man so die infrastrukturelle Grundlage schaffen, die einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet hat, dass die Versorgungsleistung des Spitals seit 2001 bei unveränderter Bettenkapazität verdoppelt werden konnte.

Über das Best Practice Beispiel

 

Modernes Bauen mit hoher Qualität: In den vergangenen zehn Jahren ist das Orthopädische Spital Speising, Österreichs führende Fachklinik für Orthopädie und Teil der Vinzenz Gruppe, rundum erneuert und ausgebaut worden. Dazu zählen unter anderem die Errichtung einer neuen Eingangshalle, neue Bettenstationen, die Eröffnung einer Abteilung für Akutgeriatrie, eine neue Zentralsterilisationseinheit und ein Kindergarten. Eine moderne, energieeffiziente Bauweise, die Verwendung nachhaltiger Materialien und die generelle Umstellung von Ölheizung auf Fernwärme zeichnen das Best Practice Speising aus. Das Orthopädische Spital Speising wurde daher auch mit dem Energiemanagementsystem ISO EN 5000-1, das jährliche Audits vorsieht, zertifiziert. In der Zentralsterilisation, die fünf Kliniken in Wien versorgt, gelten darüber hinaus höchste Hygienestandards.

 

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Digitalisierung in der Energiebranche

Wien Energie ist seit 2017 Mitglied der IG Lebenszyklus Bau – wir freuen uns, den größten Energieversorger Österreichs für unsere Tätigkeiten begeistern zu können. Wir haben Thomas Angerer gefragt, wie sich die Digitalisierung im Unternehmen bemerkbar macht und was seine Motivation ist, Teil der IG Lebenszyklus Bau zu sein.

 

Inwiefern haben Sie die Digitalisierung bereits in Ihrem Unternehmen zu spüren bekommen?

 

Die Energiebranche wandelt sich durch die Digitalisierung ganz massiv. Das spüren wir nicht nur, sondern wir nutzen aktiv die Chancen und Möglichkeiten, die sich durch die Veränderung auftun. Dabei geht es etwa darum, unsere Prozesse und Technologien durch den technischen Fortschritt effizienter zu machen. Mit dem Chatbot BotTina hat Wien Energie beispielsweise erfolgreich einen neuen, digitalen Kommunikationskanal im Kundenservice etabliert. Der Chatbot beantwortet vollautomatisiert und rund um die Uhr allgemeine Kundenanfragen – so bleibt im Service-Center mehr Zeit für komplexe und individuelle Anliegen. 

 

Auch auf die Produktentwicklung hat die Digitalisierung enorme Auswirkungen. Im Stadtentwicklungsgebiet VIERTEL ZWEI in der Krieau arbeiten wir gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern an neuen Services und Produkten wie innovativen Energietarifen und binden dafür auch Technologien wie Blockchain ein. Wie die Energiezukunft ausschauen könnte, erforschen wir auch in der Seestadt Aspern. Gemeinsam mit Siemens und den Wiener Netzen entwickeln wir im Rahmen der Aspern Smart City Research nachhaltige Energieversorgungslösungen. Nicht Einzelelemente, sondern die komplexen Zusammenhänge des Energiesystems werden anhand realer Daten aus dem Stromnetz, von verschiedenen Gebäuden, Wetterdaten und nicht zuletzt die Energiedaten der User beforscht. Dieser integrative Ansatz zeichnet das Forschungsprojekt aus. 

 

Was war Ihre Motivation, bei der IG Lebenszyklus Bau beizutreten?

 

Auch bei der IG Lebenszyklus geht es um einen integrativen Ansatz. Wir sind überzeugt, dass eine ganzheitliche Betrachtung nicht nur uns, sondern auch unseren Kundinnen und Kunden klare Vorteile bringt. Als Vertriebs- und Infrastrukturunternehmen betreut Wien Energie Kundinnen und Kunden von der Projektentwicklung, zur Errichtung bis hin zur laufenden Servicierung – und das mit langjähriger Erfahrung. Die Digitalisierung hat uns aber auch gezeigt, wie wichtig Vernetzung ist. Wir öffnen unser Unternehmen und kooperieren mit Forschungseinrichtungen und Start-Ups. Diesen Weg gehen wir mit der branchenübergreifenden Zusammenarbeit über die IG Lebenszyklus Bau weiter. Hier können wir uns mit allen Beteiligten am „Lebenszyklus“ eines Bauvorhabens vernetzen, Erfahrungen austauschen, voneinander lernen und profitieren.

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Mehr als BIM: Bauwirtschaft arbeitet am digitalen Zwilling

Unter dem Motto „Brennpunkt Digitalisierung“ präsentieren wir unser Jahresprogramm 2018. Fazit: Die Anwendung von Building Information Modeling (BIM) alleine ist zu wenig, um den Nutzen digitaler Technologien im Gebäudelebenszyklus maximal ausschöpfen zu können.

 

  • Rund 50 Unternehmen arbeiten gemeinsam an gewerksübergreifenden Gesamtlösungen für den digitalen Zwilling im Gebäudelebenszyklus
  • DBS-Club schafft Prototypen
  • Lebenszyklus-Award 2018 zeichnet innovative Bauherren aus

 

Einzelne Gewerke seien in der Anwendung digitaler Technologien zwar schon sehr weit, jetzt gehe es aber darum, diese funktional miteinander zu verknüpfen. „Wir laufen Gefahr, mit einzelnen Insellösungen an den Bedürfnissen von Bauherren und Nutzern vorbei zu entwickeln, wenn wir jetzt nicht beginnen, eine gewerksübergreifende Gesamtfunktion zu definieren“, betont Karl Friedl, Sprecher der IG Lebenszyklus Bau, M.O.O.CON. Mehr als 50 Unternehmen und rund 100 Personen aus der Bau- und Immobilienwirtschaft erarbeiten 2018 daher die dafür notwendigen Grundlagen in technischer, organisatorischer, rechtlicher und kultureller Hinsicht. Im Rahmen des eigens gegründeten DBS-Clubs (Digital Building Solutions) wird zudem an Prototypen zu konkreten Anwendungsfeldern gearbeitet. Und mit der Ausschreibung des Lebenszyklus-Awards 2018 schließt sich der Kreis dann in Richtung praktische Umsetzung: Zum zweiten Mal in Folge werden in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), der Wirtschaftskammer Österreich und weiteren Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft Bauherren und Institutionen für eine hohe Prozess-, Kultur- und Organisationsqualität bei der Planung, Finanzierung, Errichtung und Bewirtschaftung ihrer Hoch- und Infrastrukturbauten ausgezeichnet.

 

Alle Informationen zur Einreichung finden sich hier. 

 

„Anders, als bei anderen Auszeichnungen der Branche, steht beim Lebenszyklus-Award nicht so sehr das Ergebnis, sondern viel mehr der Prozess im Mittelpunkt,“ betont Juryvorsitzender Gerald Goger von der TU Wien. Denn, so die These: Stimmt der Prozess, so stimmt auch das Ergebnis. Bis 31. Mai 2018 können Bauherren, Institutionen und Gemeinden Neubauten und Revitalisierungen aus dem Hoch- und Tiefbau im gesamten deutschsprachigen Raum einreichen. Lebenszyklusorientierte Infrastrukturprojekte werden zudem eigens mit einem „Special-Award“ ausgezeichnet.

Auch in den vom Verein jährlich organisierten Arbeitsgruppen werden heuer aktuelle Fragen der Digitalisierung vor dem Hintergrund entsprechender Prozess-, Kultur- und Organisationsqualitäten bearbeitet.

Digitale Knochenarbeit

 

„Abseits von neuen Tools, Start-Ups und Innovation-Hubs sind es die notwendigen Vorarbeiten, Bereinigungen, Konsolidierungserfordernisse, etc. in unseren Systemarchitekturen, Datenbeständen und Prozessmodellen, auf die wir den Fokus legen müssen. Das ist harte Knochenarbeit, die jemand leisten muss“, ist Erich Thewanger, KPMG, überzeugt. Gemeinsam mit Michael Karl, DELTA, Experte für IT und Datenschutz, leitet Thewanger die Arbeitsgruppe „IT & Digitalisierung“, in deren Rahmen die derzeit absehbaren Trends, Entwicklungen, Möglichkeiten und Risiken der Digitalisierung auf die Realität der derzeitigen Arbeitsumgebungen und (IT-) Systemen projiziert werden sollen.

 

Agile Netzwerke im Hoch- und Infrastrukturbau

 

„In der Bauwirtschaft bedarf es einer stärkeren Zusammenführung zwischen den Gewerken, einer Vertrauenskultur sowie einer klaren Definition jener Möglichkeiten, die durch Digitalisierung für Bauherren entstehen“, hält Wolfgang Kradischnig, DELTA, fest, als er den Fokus der von ihm und Karl Friedl geleiteten Arbeitsgruppe verrät, welche sich mit den strukturellen und kulturellen Herausforderungen vor dem Hintergrund der Digitalisierung beschäftigt. Im Sinne agiler Netzwerke werden die Chancen und Potenziale des dynamischen Modells eines digitalen Zwillings „as it is“ über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes bearbeitet.

 

Und auch der Infrastrukturbereich kommt bei der IG Lebenszyklus Bau 2018 nicht zu kurz: Die Verbesserung der Kooperation bei Bauprojekten ist Kernthema der von Walter Purrer geleiteten Arbeitsgruppe „Agilität im Infrastrukturbau“, deren Ziel die Umsetzung erarbeiteter Grundlagen zur Verbesserung der Kooperation in der Bauwirtschaft ist.

 

Rechtliche Fragen sind zu lösen

 

Digitale Projektlösungen schaffen nicht nur eine hohe Nachvollziehbarkeit, Sicherheit und Transparenz, sondern werfen auch eine Menge rechtlicher Fragen und Problemstellungen auf. „Um das technische und wirtschaftliche Potenzial digitaler Möglichkeiten voll ausschöpfen zu können, müssen wir die rechtlichen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen abstecken und klären“, beschreibt Stephan Heid, Heid Schiefer Rechtsanwälte, das Ziel der von ihm geleiteten Arbeitsgruppe. Der in Arbeit befindliche Leitfaden werde sich unter anderem mit der vertraglichen Einbettung von digitalen Lösungen, dem Umgang mit Lizenzen und Nutzungsvereinbarungen (insbesondere Erteilung/Regelung von Nutzungsrechten und Nutzungsbewilligungen) sowie mit dem Recht der Datenverarbeitung (Datenschutzgesetz und EU Datenschutz Grundverordnung – DSGVO) beschäftigen.

 

Künftige Energiesysteme werden komplexer

 

Sollen die Ziele zum Klimaschutz erreicht werden, müssen sich neben effizienten Gebäuden auch unsere Energiesysteme ändern. Werden lokale erneuerbare Energieträger verstärkt eingesetzt, so werden die Systeme komplexer, da die Erzeugung dezentraler erfolgt. Einerseits ist für das Funktionieren solcher Systeme ein gutes Demand Side Management nötig, aber auch andere Prozesse und Geschäftsmodelle, da mehr Stakeholder involviert und die Erstinvestitionen meist höher sind. Dafür sind aber die laufenden Kosten durch die kostenfreien Energieträger niedriger. „Eine lebenszyklusorientierte Betrachtung dieser Systeme macht vor diesem Hintergrund Sinn“, so Margot Grim von der e7 Energie Markt Analyse, die heuer die betreffende Arbeitsgruppe „Lebenszyklusorientierte Energiesysteme für den Gebäudeverbund mit lokalen, erneuerbaren Energieträgern“ leitet. In dieser Gruppe sollen solche Methoden und Geschäftsmodelle erarbeitet werden, um Entscheidungsträgern hilfreiche Instrumente für ihre Projekte in die Hand zu geben.

 

DBS-Club 2018: Prototypen für die digitale Bau- und Immobilienwirtschaft

 

Die 2017 von der IG Lebenszyklus Bau ins Leben gerufene Start-Up-Initiative Digital Building Solutions (DBS) hat gezeigt, dass allem voran definiert werden muss, wo die größten Chancen und Potenziale in der Branche im Hinblick auf digitale Lösungen liegen. Aufbauend auf den Erfahrungen aus dem Vorjahr, wurde jetzt der DBS-Club als permanenter Innovation Hub für die Baubranche gegründet.

 

Im Rahmen des intensiven Workshop-Programms erarbeiten Unternehmen aus allen Bereichen des Gebäudelebenszyklus 2018 unter Einbindung von Start-Ups und Experten verschiedenster Branchen konkrete Prototypen in den Bereichen Blockchain/AI/Robotic, Digitaler Zwilling, automatisierte Bestellprozesse, digitale Gebäude- und Anlageninformationen sowie die Entwicklung kultureller Voraussetzungen im Rahmen von agilen Netzwerken.

 

Die Präsentation der Ergebnisse aller Arbeitsgruppen sowie die Verleihung des Lebenszyklus-Awards finden im Rahmen des Forum Infrastruktur am 16. Oktober 2018 im bmvit und des Kongresses der IG Lebenszyklus Bau am 14. November 2018 in der Wirtschaftskammer Österreich in Wien statt.

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Digitize & Innovate: Das Arbeitsjahr 2018

Die IG Lebenszyklus Bau hat ein spannendes Jahr vor sich: Vor dem Hintergrund von Innovation und Digitalisierung befassen sich Mitglieder und Kooperationspartner heuer in fünf Arbeitsgruppen und dem – auf der DBS-Initiative des Vorjahres gründenden – DBS-Club mit konkreten Lösungsvorschlägen, Prototypen und Herausforderungen rund um die Planung, Errichtung, Finanzierung und im Betrieb von Bauwerken.

 

Interdisziplinärer Erfahrungsaustausch

 

Auf dem 2017 geschaffenen Bewusstsein für die Digitalisierung in der Baubranche aufbauend, soll nun konkretisiert werden, was in den kommenden Jahren konkret in Angriff genommen werden muss. Die Definition und Bearbeitung von „pain points“ und Innovationsfeldern der digitalen Transformation in der Bau- und Immobilienwirtschaft wird sowohl in den fünf Arbeitsgruppen des Vereins, als auch in dem neu ins Leben gerufenen DBS-Club auf der Agenda stehen.

 

DBS-Club: Von der Kampagne zum Innovation Hub

 

Die 2017 gegründete Start-Up-Initiative Digital Building Solutions (DBS) war ein voller Erfolg und hat doch gezeigt, dass allem voran definiert werden muss, wo die größten Chancen und Potenziale in der Branche im Hinblick auf digitale Lösungen liegen. Aufbauend auf den Erfahrungen aus dem Vorjahr wurde jetzt der DBS-Club ins Leben gerufen, der als permanenter Innovation Hub für die Baubranche etabliert werden soll. Im Rahmen eines intensiven Workshopprogramms erarbeiten Partner und Mitglieder der IG Lebenszyklus Bau unter Einbindung von Start-Ups und Experten verschiedenster Branchen konkrete Prototypen in der Planung, Errichtung, Finanzierung und im Betrieb von Gebäuden.

 

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Arbeitsgruppen 2018 – vor dem Hintergrund von Innovation & Digitalisierung

 

Die Arbeitsgruppen der IG Lebenszyklus Bau dienen vorrangig der Weiterentwicklung bisheriger Inhalte sowie der Zusammenführung verschiedener Verantwortungsbereiche, Interessen und Schwerpunkte. „Was müssen wir jetzt und in den nächsten Jahren angehen, um Digitalisierung möglich zu machen und die Chancen, welche mit ihr einhergehen, erfolgreich zu nutzen“, verrät Erich Thewanger, KPMG, Vorstand der IG Lebenszyklus Bau, den Schwerpunkt des Arbeitsjahres 2018. Dabei soll jenen Voraussetzungen nachgegangen werden, welche mit der Entwicklung der digitalen Baubranche rund um Organisation und Prozesse eines Bauprojektes einhergehen. Zusammen mit Michael Karl, DELTA, Experte für IT und Datenschutz, leitet Thewanger in diesem Jahr die Arbeitsgruppe IT & Digitalisierung, in deren Fokus Systeme, Daten, Security & Co stehen.

 

Kooperation und Kultur sind Thema der von Karl Friedl, M.O.O.CON und Wolfgang Kradischnig, DELTA, geleiteten Arbeitsgruppe Kollaboratives Zusammenwirken im Hochbau, welche die strukturellen und kulturellen Herausforderungen im Hochbau thematisiert. „Aufbauend auf den geschaffenen Grundlagen der letzten Jahre beschäftigen wir uns heuer auch mit agiler Projektorganisation in der Baubranche. In der Bauwirtschaft bedarf es mehr Zusammenführung zwischen den Gewerken und einer Vertrauenskultur sowie einer klaren Definition der Möglichkeiten, die durch Digitalisierung für Bauherren entstehen“, verrät Friedl.

 

Digitale Projektlösungen schaffen nicht nur eine hohe Nachvollziehbarkeit, Sicherheit und Transparenz, sondern werfen auch eine Menge rechtlicher Fragen und Problemstellungen auf. Diesem Thema widmen sich Stephan Heid und Berthold Hofbauer, Heid Schiefer Rechtsanwälte, heuer in der Arbeitsgruppe Rechtsrahmen für digitale Bauprojekte“.

Eine Methode, die Entscheidungsträger befähigt, sich für eine mittel- und langfristig lebenszyklusoptimierte Energieversorgung für den Gebäudeverbund zu entscheiden, wird unter dem Titel Lebenszyklusorientierte Energiesysteme für den Gebäudeverbund mit lokalen, erneuerbaren Energieträgern unter der Leitung von Margot Grim, e7 Energie und Marktanalyse, aktiv vorangetrieben.

 

Und auch der Infrastrukturbereich kommt bei der IG Lebenszyklus Bau 2018 nicht zu kurz: Die Verbesserung der Kooperation bei Bauprojekten ist Kernthema der Arbeitsgruppe Agilität im Infrastrukturbau, deren Ziel die Erreichung eines Gleichschritts von strukturellem und kulturellen Wandels in der Branche ist. Die Ergebnisse aller Arbeitsgruppen werden wie jedes Jahr im Herbst im Rahmen des Forum Infrastruktur am 16. Oktober und des Kongresses der IG Lebenszyklus Bau am 14. November in Wien präsentiert.

 

 

Alle Details & Anmeldung

 

 Lebenszyklus-Award 2018: Schwerpunkt Innovation

 

Mit dem 2016 erstmals verliehenen Lebenszyklus-Award werden auch 2018 wieder die Prozess-, Kultur- und Organisationsqualität bei der Planung, Errichtung, Finanzierung und Bewirtschaftung von Gebäuden ausgezeichnet. Anders als bei vielen anderen Auszeichnungen der Branche steht nicht so sehr das Ergebnis, als vielmehr der Prozess und die Organisation von Bauprojekten im Mittelpunkt und wird durch eine interdisziplinär zusammengesetzte Jury bewertet. Eingereicht werden können Neubauten und Revitalisierungen aus dem Hoch- und Tiefbau privater und öffentlicher Bauherren im gesamten deutschsprachigen Raum. Lebenszyklusorientierte Infrastrukturprojekte werden zudem eigens mit einem „Special-Award“ im Rahmen des Forum Infrastruktur ausgezeichnet.

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Die Digitalisierung muss den Menschen nutzen

Wir freuen uns, die Bundesimmobiliengesellschaft als neues Mitglied der IG Lebenszyklus Bau begrüßen zu dürfen. Wir haben Wolfgang Gleissner, Geschäftsführer der BIG und damit verantwortlich für ein Portfolio von rund 2.100 Liegenschaften in ganz Österreich, gefragt, wie die digitale Projektkultur in seinem Unternehmen gelebt wird und was die Digitalisierung für die Baubranche bedeutet.

 

Tipp: Sehen Sie hier auch das Kurzinterview aus unserer Serie „Lebenszyklus im Blick“

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Wie sehen Sie das Verhältnis zwischen Mensch und Technik beim Thema Digitalisierung, einem der der derzeit größten Trends in der Baubranche?

 

Wolfgang Gleissner: Wichtig ist eine ganzheitliche Betrachtung, die alle Aspekte der Nachhaltigkeit miteinschließt. Dazu gehört neben Ökonomie und Ökologie auch die soziale Perspektive, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Demnach muss Digitalisierung für den Anwender einen konkreten Nutzen darstellen.

 

Was bedeutet Digitalisierung konkret für die Baubranche?

 

Wolfgang Gleissner: Hier geht ohne die IT schon lange nichts mehr. Denken Sie nur an die vielen Daten, die wir zu einem Objekt brauchen, um den Überblick zu behalten: sämtliche Informationen aus dem Grundbuch, unterschiedlichste Flächenangaben, Zustandserhebungen und die daraus resultierende Instandhaltungsplanung. All das ist bereits weitgehend elektronisch organisiert. Hier ist der digitale Trend schon vor langer Zeit im Arbeitsalltag eines Immobilienverwalters angekommen. Im Rahmen der Bauprozesse sehe ich den Softwareeinsatz differenzierter. Derzeit werden sehr viele Fragen zum Thema BIM-Softwaresysteme gestellt, die von manchen Planern genutzt werden. Die Gedankenwelt von Building Information Modeling (BIM) kann den ganzheitlichen Denkansatz sicher unterstützen, weil sie bereits in einer sehr frühen Phase des Projekts alle Beteiligten auf einer gemeinsamen Plattform zusammenführt. Wenn damit alle dieselbe Sprache sprechen, jeder seine Daten dort offenlegt, schafft das eine gemeinsame Basis für die Abwicklung eines Projekts. Es gibt aber immer noch viele Architektur- oder Ziviltechnikerbüros, die die Möglichkeiten nicht ausschöpfen. Die Kette müsste wirklich die gesamte Planung aller Gewerke einbinden, damit vor allem die Daten zum Gebäude, die wir über den gesamten Lebenszyklus verwenden wollen, strukturiert gesammelt werden. Dazu gehören beispielsweise auch alle Anlagen und technischen Ausstattungen. Nur so würde eine optimale Wartung und Betrauung im Zuge der Verwaltung sichergestellt.

 

Jede Form der Veränderung wird letztlich von den Menschen getragen, die sie umsetzen. Erleben Sie Ihre MitarbeiterInnen und KundInnen in einer neugierigen Aufbruchsstimmung oder eher skeptisch abwartend wenn es um das Thema Digitalisierung geht? Was ist Ihre ganz persönliche Perspektive dazu?

 

Wolfgang Gleissner: Es gibt im wesentlichen drei Gruppen. Da sind einerseits die absoluten Pioniere jeden Alters, die ein hohes Interesse für neue Medien haben und sie in der Regel auch sinnvoll einsetzen. Zu dieser Gruppe gehören auch junge Menschen, die bereits ganz natürlich mit allen Möglichkeiten spielerisch umgehen. Also quasi mit dem Smartphone auf die Welt gekommen sind. Auf der anderen Seite des Spektrums gibt es jene Menschen, die Entwicklungen wie der zunehmenden Digitalisierung ablehnend gegenüber stehen. Die muss man aktiv einbinden, Vorteile und auch Möglichkeiten aufzeigen, aber gleichzeitig nicht alles Alte über Bord werfen, denn das hat durchaus seine Qualitäten. Dazwischen liegt die größte Gruppe, nämlich alle jene, die technologische Entwicklungen mit einer gewissen Verzögerung und gleichzeitig wenig emotionaler Verbindung nutzen.

 

Ohne die IT-Welt könnten wir den Betrieb schon lange nicht mehr aufrechterhalten. Es bedarf aber immer eines Miteinanders zwischen analoger und digitaler Welt. Das ist auch ein Grund für unseren geplanten Umzug. Seit September 2017 sind wir mit der BIG an einem neuen, modernen Standort. Das eröffnet nicht nur neue technische Möglichkeiten, sondern die offenere Bürostruktur erlaubt auch die zwischenmenschlichen Beziehungen zu stärken.

 

Unsere digitalen Medien, von Smartphone über Laptop bis zu den unzähligen anderen elektronischen Devices und Services, haben unsere Art der Kommunikation und der sozialen Interaktion stark verändert. Unsere Kultur wird damit jeden Tag mehr zu einer „digitalen“ Kultur. Gibt es sie schon, die digitale Projektkultur? Wenn ja, wie gestaltet sich diese?

 

Wolfgang Gleissner: Nachdem wir in allen Bundesländern tätig sind, nutzen wir zum Beispiel für Abstimmungsprozesse im Zuge der Projekte gemeinsame elektronische Ablagesysteme oder auch ein Videokonferenzsystem, das uns die Kommunikation über die Distanz, nach Graz oder Salzburg, wesentlich vereinfacht. Dennoch kann man das persönliche Gespräch niemals ersetzen. Nur dort entsteht Vertrauen. Denn ausschließlich im direkten Kontakt kann ich erkennen, ob meine Botschaft vielleicht falsch verstanden wurde. Per Email habe ich diese Chance nicht, weil der Sinn beim Empfänger entsteht. Da ist es doch viel besser, ich stimme mich kurz persönlich ab, im Zweifel per Telefon. Danach kann man die wichtigsten Punkte per Email als kurze Dokumentation schicken. In diesem Punkt ist die elektronische Kommunikation wieder unersetzbar. So kann man leicht Beteiligte informieren, die nicht persönlich dabei waren und auch das Ablegen und Wiederfinden der Informationen vereinfacht sich wesentlich. Wir streben an, das Papier noch stärker zu reduzieren. Die anstehende Übersiedlung ist eine gute Möglichkeit dafür.“

 

Was ist Ihnen persönlich noch besonders wichtig im Hinblick auf die digitale Projektkultur in Ihrem Unternehmen? Wo setzen Sie Schwerpunkte?

 

Wolfgang Gleissner: „In den letzten beiden Jahren haben wir ein Projekt unter dem Motto `Alt lernt von Jung, Jung lernt von Alt´ verfolgt. Unsere jüngeren MitarbeiterInnen, die digitale Medien deutlich selbstverständlicher nutzen, haben sich dabei aktiv mit jenen ausgetauscht, die sehr lange Zeit nur mit Papier gearbeitet haben oder sogar noch an der Schreibmaschine gesessen sind – für junge Menschen heute unvorstellbar. Beide Seiten haben davon sehr profitiert, da die älteren Mitarbeiter vielleicht nicht immer technologischen Entwicklungen aufgeschlossen gegenüber stehen, aber über einen unglaublichen Erfahrungsschatz verfügen.

 

Noch zwei Punkte scheinen mir besonders wichtig: Wir dürfen unser Gespür dafür nicht verlieren, ob Ergebnisse, die mir ein elektronisches System liefert, vielleicht auch falsch sein könnten. Außerdem gilt es, aus der Vielfalt an Informationen relevante Aussagen zu filtern. Beides hat auch in der Baubranche höchste Bedeutung. Wir müssen unsere elektronischen Instrumentarien bewusst einsetzen, dürfen uns aber nicht vom Werkzeug dominieren lassen.

 

Themen wie Vertrauen und Transparenz sind für das Funktionieren einer digitalen Kultur wichtig. Was sind die wesentlichen Faktoren zur Sicherstellung eines produktiven, digitalen Umfelds?

 

Wolfgang Gleissner: Ein wesentliches Thema dabei ist Verantwortung. Aufgrund des hohen Grades der Arbeitsteilung, muss man sich auf die Qualität der Daten des Kollegen oder Geschäftspartners verlassen können. Dazu gehören auch Disziplin und Konsequenz beispielsweise bei Themen der Dokumentation. Ein produktives digitales Umfeld kann aber nur entstehen, wenn auch die analoge Welt in Ordnung ist. Daher müssen wir die informelle Kommunikation im Unternehmen stärken. Jeder kurze Stopp an der Kaffeemaschine, jede Fahrt im Aufzug verschafft mir einen Überblick.

 

Interviewführung: Jeanny Gucher, Beraterin der 4dimensions, Spezialistin zum Thema Mensch und Kultur in der Bauwirtschaft

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Digitalisierung als Motor für Prozessoptimierung

7. Kongress der IG Lebenszyklus Bau zeigt digitale Praxis im Lebenszyklus von Gebäuden auf / Neuer Online-Selbsttest zur Projektkultur unter www.erfolgreich-bauen.at.

 

 

 

 

Unter dem Motto „Zukunft passiert jetzt“ stand der 7. Kongress der IG Lebenszyklus Bau ganz im Zeichen der digitalen Transformation. Simultaneous Engineering, digitale Logistik- und Abrechnungsprozesse, Crowdinvesting, Automation, Predictive Maintenance und zahlreiche weitere Beispiele aus der Praxis – präsentiert von 33 Vortragenden aus allen Bereichen des Gebäudelebenszyklus – machten deutlich, dass digitale Lösungen bereits heute ein wesentlicher Hebel für die lebenszyklusorientierte Optimierung von Planung, Errichtung, Finanzierung und Betrieb von Gebäuden sind. „Der digitale Zwilling lebt – auch in der Baubranche. Digitalisierung ist kein Zukunftsthema mehr. Sie findet bereits heute statt und trägt massiv zur Optimierung des gesamten Gebäudelebenszyklus bei“, betont Karl Friedl, Sprecher der IG Lebenszyklus Bau, M.O.O.CON.

 

Digitalisierung berührt Mensch und Organisation

 

Dabei ist der Einsatz digitaler Instrumente kein Allheilmittel, sondern dient vielmehr als Motor für die Weiterentwicklung einer Branche, die unter intransparenten Prozessen und ineffizienten Organisationsstrukturen leidet. Basis für die notwendige Neuorientierung ist ein kultureller Wandel, der in einer partnerschaftlichen Projektkultur zwischen den Projektbeteiligten begründet ist.

 

Den Einfluss der gelebten Projektkultur auf den wirtschaftlichen Erfolg bei eigenen Projekten, können Bauherren und Projektbeteiligte jetzt unter www.erfolgreich-bauen.at testen. Als Basis für den Online-Selbsttest dient eine 2016 durchgeführte Studie der IG Lebenszyklus Bau, welche den direkten Zusammenhang zwischen Projektkultur und wirtschaftlichen Projekterfolg nachweisen konnte. „Der Online-Selbsttest schafft die Möglichkeit, das eigene Projekt auf zentrale Erfolgskriterien zu testen und in die Ergebnisse in die Studie einfließen zu lassen“, erklärt Wolfgang Kradischnig, DELTA, der das Projekt als Vorstandsmitglied der IG Lebenszyklus Bau vorantrieb.

 

Planen mit virtuellem Gebäude

 

Die Frage, ob die Planung dem Beispiel des Engineerings folgen kann, das bereits in virtuellen Fabriken Abläufe testet, wurde mit Vertretern aus der Bauwirtschaft sowie Planern, Beratern und Betreibern von Software-Start-Ups diskutiert. „Der Digitale Zwilling bringt auch im Baubereich mehr Planungssicherheit“, sagt Karl Friedl über das Planen mit BIM. Es ist möglich, komplexe Bauaufgaben mit mehr Zufriedenheit für alle Beteiligten zu bewältigen. „Wir können frühzeitig Teile mit ihren digitalen Eigenschaften zur Ausschreibung bringen“, so Prof. Christoph Achammer, ATP architekten ingenieure. Eigenschaften von Gebäudeteilen würden sich je nach Anwendergruppe unterschiedlich darstellen und daher auch nutzen lassen. So können zum Beispiel auch Feuerwehrpläne frühzeitig hinsichtlich einer Bauaufgabe getestet werden. Stephan Heid, Heid Schiefer Rechtsanwälte, empfiehlt jedenfalls eine vertragliche Absicherung für den Bauherren, was sowohl das Eigentum am Modell betrifft, als auch die Verwendung von digitalen Cloud-Lösungen.

 

Am Bau in Echtzeit reagieren

 

Dank unterstützender Baudokumentation ergeben sich für den Baustellenverantwortlichen bis zu sieben Wochenstunden an Zeitersparnis. „Wir sind überzeugter Nutzer“, sagt daher Gernot Wagner von der PORR AG und sieht den Erfolg der Einführung der Lösungen von PlanRadar durch die Akzeptanz im Unternehmen bestätigt. Auch beim Betriebsmanagement in Bezug auf die Baugeräte wird gezielt eine digitale Erfassung und Auswertung betrieben. Das garantiert mehr Kontrolle über die Betriebsmittel und ergibt weniger bürokratischen Aufwand. „Mit dem digitalen Planwesen sind auch in der Bauphase Änderungen noch gut möglich“, streicht Claudius Weingrill von der BIG das Ergebnis von Pilotprojekten hervor und ist froh, damit auch auf geänderte Rahmenbedingungen in Echtzeit reagieren zu können. 

 

Leichter finanzieren, rascher bewerten

 

Die Qualität der finanziellen Bewertung von Projekten oder Immobilien ist mit digitalen Lösungen besser geworden. „Transaktionskosten gehen massiv runter und der Durchlauf einer Bewertung wird beschleunigt“, sagt Erich Thewanger, KPMG. Das Start-Up-Unternehmen DataScience Service liefert die dafür notwendigen Daten und verspricht eine Arbeitsersparnis für Bewerter. Die dadurch gewonnene Sicherheit soll helfen, Vertrauen aufzubauen. „Bei mehr Finanzierungsvolumen kann dann gezielt noch individuelle Expertise einfließen“, sieht Peter Ulm von 6B47 Investors Potenzial für größere Deals. Ohnehin nimmt Crowdfunding zur Einbeziehung von Kleinanlegern als Markenbotschafter zu. Andreas Kettenhuber von der Kommunalkredit Austria sieht das als Option: „Mittelgroße Projekte auf örtlicher oder regionaler Ebene lassen sich damit gut abwickeln.“

 

Service Level steigern

 

Die Thyssen Group betreibt digitale Fehlersuche im Aufzugbetrieb und die „HoloLens“ von Microsoft wird eingesetzt, um im Immobilienbetrieb den Service Level zu steigern. Wartungstechniker können sich damit über Competence Center Hilfe holen. So berichtet Alexander Wallisch von Wien Energie vom Pilotprojekt mit der Datenbrille: „Das Schöne an den Dingen ist, je besser sie gestaltet und entwickelt sind, desto weniger Einschulungsbedarf ist notwendig.“ Für die Durchdringung mit der Technologie sei das Mitziehen der Partner wesentlich. Betriebliche Einsparungen, so ein weiteres Ergebnis des Panels, würden sich ergeben, wenn man vom gebäudebezogenen Denken zu einem personenbezogenen wechselt. Die Steigerung bei der Produktivität im Gebäude sei dabei ein wesentlicher Hebel.

 

 

Pressebereich

 

Download: Presseaussendung als PDF

 

Hochaufgelöste Fotos (Bild in neuem Tab öffnen. Alle Fotos aus der obigen Galerie können in hoher Auflösung angefordert werden):

 

Diskutierten die Chancen und Herausforderungen der digitalen Bau- und Immobilienwirtschaft: Christoph Achammer (ATP architekten ingenieure), Wolfgang Kradischnig (DELTA), Erich Thewanger (KPMG), Karl Friedl (M.O.O.CON), Stephan Heid (Heid Schiefer Rechtsanwälte) und Daniel Cronin, Start-Up-Experte (v.l.n.r.)

 

Weitere Informationen:

 

Mag. Helene Fink
DieFink | Agentur für Kommunikation
+43 (0) 664 521 4389

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Österreichischer Schienen- und Straßenbau Vorreiter bei Lebenszyklusorientierung

Gut unterwegs!

 

 

Österreichischer Schienen- und Straßenbau Vorreiter bei Lebenszyklusorientierung

 

Im Rahmen des Forum Infrastruktur, erstmals initiiert vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und der IG Lebenszyklus Bau, kamen rund 130 Vertreter des österreichischen Infrastrukturbereichs zusammen, um jene Erfolgsfaktoren zu diskutieren, die für den zukunftsorientierten Schienen- und Straßenbau von größter Bedeutung sind.

 

Bei insgesamt 12 Beispielprojekten wurden drei Faktoren von den 33 Vortragenden – darunter Klaus Schierhackl (ASFINAG), Franz Bauer (ÖBB), Christian Molzer (Amt der Tiroler Landesregierung), Peter Krammer (STRABAG), Alfred Sebl-Litzlbauer (PORR), Konrad Bergmeister (BBT), Judith Engel (Flughafen Wien), Johann Herdina (TIWAG) – besonders hoch bewertet:

 

Ein grundsätzlicher Fokus aller Projektbeteiligten auf Nachhaltigkeitsfaktoren, das klare Commitment zu gemeinsamen Projektzielen und die Sicherstellung des Projekterfolgs durch den Auftraggeber. „Ein lebenszyklischer Zugang ist im Tiefbau traditionell schon wesentlich natürlicher als im Hochbau – quasi „genetisch“ – verankert. Die Frage, wie man eine unter Verkehr stehende Strecke irgendwann einmal sanieren will, stellt man sich ja am besten immer ganz am Anfang“, betont Erich Thewanger, KPMG, Vorstand der IG Lebenszyklus Bau. Der entsprechende Leitfaden kann HIER kostenlos angefordert werden.

 

Galerie: Forum Infrastruktur 2017