Portfoliomanagement im Gebäudebestand
Acht unterschiedliche Wege zu einer strategischen, wirtschaftlichen und klimafitten Bestandsentwicklung
Impressum
Herausgeber
IG Lebenszyklus Bau, Wipplingerstr. 10/Top 9, Stoß im Himmel, 1010 Wien, office@ig-lebenszyklus.at, www.ig-lebenszyklus.at
In Kooperation mit
Arbeitsgruppenleitung
Grim-Schlink Margot (e7)
Höhne Marc Guido (DELTA)
Reisinger Klaus (ClimatePartner)
Autor:innen
Barabash Nataliya (ÖBB Infra)
Berg Romana (AIT)
Buchmayr Astrid (Umweltbundesamt)
Frey Andreas (POST)
Gerlich Sebastian (BIG)
Haider Annegret (einszueins)
Herold Denise (BIG)
Horak Daniel (AIT)
Jakoby Miriam (ATP sustain)
Jaksik Franz (Stadt Wien MA34)
Käfer Martin (M.O.O.CON)
Klatil Lucia (FCP)
Kobetic Andrea (Uni Credit Group)
Kovacs Peter (Stadt Wien MA34)
Kovacsova Veronika (Post)
Mayer Claus (CMY-Consulting)
Meyer Susen (e7)
Pendlmayr Markus (einszueins)
Picha Nathalie (BUWOG)
Rammerstorfer Johannes (e7)
Schrattenecker Inge (ÖGUT / klimaaktiv)
Steiner Jonathan (ÖBB Infra)
Widu Gert (BIG)
Zilker Markus (einszueins)
Schlussredaktion & grafische Gestaltung
FINK | Kommunikations- und Projektagentur
solo ohne — Studio für Gestaltung
Stand
Oktober 2026
Beteiligte Mitgliedsunternehmen
Steigende regulatorische Anforderungen, Klimaziele und wirtschaftlicher Druck machen ein strategisches Portfoliomanagement für Gebäudebestände zunehmend unverzichtbar. Die Publikation „Portfoliomanagement im Gebäudebestand“ stellt acht unterschiedliche Ansätze aus der Praxis vor und zeigt, wie Organisationen ihren Bestand analysieren, Handlungsbedarf erkennen und Sanierungs-, Dekarbonisierungs- und Investitionsmaßnahmen priorisieren.
Die Beispiele machen deutlich, dass es kein einheitliches Patentrezept gibt: Die geeignete Methodik hängt von Portfolio, Eigentümerstruktur, Nutzung, Zielsetzung und Rahmenbedingungen ab. Gemeinsam ist erfolgreichen Ansätzen jedoch eine belastbare Datengrundlage, eine nachvollziehbare Priorisierungslogik sowie die Verknüpfung von technischen, wirtschaftlichen und klimabezogenen Kriterien. Aus dem Vergleich werden übertragbare Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen für die eigene Portfoliostrategie abgeleitet.
- Ein universelles Modell für erfolgreiches Portfoliomanagement gibt es nicht – die Methodik muss auf Bestand, Zielsetzung, Eigentümerstruktur und organisatorische Rahmenbedingungen abgestimmt werden.
- Eine verlässliche und kontinuierlich gepflegte Datengrundlage bildet das Fundament für belastbare Portfolioentscheidungen.
- Klare, messbare Ziele und nachvollziehbare Priorisierungskriterien ermöglichen einen gezielten Einsatz begrenzter finanzieller und personeller Ressourcen.
- Technische Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit, Klimawirkung und zukünftige Nutzung eines Gebäudes sollten gemeinsam betrachtet werden.
- Standardisierte Maßnahmen und Clusterungen ermöglichen Skaleneffekte, während komplexe oder besondere Gebäude weiterhin objektspezifische Analysen benötigen.
- Quick Wins und kurzfristige Effizienzmaßnahmen sollten von langfristigen Transformations- und Sanierungsprogrammen unterschieden und entsprechend gesteuert werden.
- Klare Governance, Verantwortlichkeiten und die Einbindung relevanter Unternehmensbereiche sind ebenso wichtig wie die technische Analyse des Portfolios.
- Klimarisiken und die zukünftige Resilienz von Gebäuden sollten frühzeitig in die strategische Bestandsentwicklung einbezogen werden.
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