Vom Stellplatz zur Mehrwertfläche

Parkgaragen im Wandel

Parkgaragen sind gebauter Bestand auf Vorrat: Beton, Fläche und Infrastruktur für ein Mobilitätsmodell, das sich grundlegend verändert. Während manche Stellplätze bereits leer stehen, werden andernorts weiterhin Flächen für den ruhenden Verkehr geplant. Die Frage ist daher: Was passiert, wenn wir diese Stellplätze nicht mehr brauchen?

Damit berührt die Arbeitsgruppe „Vom Stellplatz zur Mehrwertfläche: Parkgaragen im Wandel“ den IG-Lebenszyklus-Schwerpunkt 2026 „Bestand als Business Case“. Bestand bedeutet dabei nicht nur Erhalt, sondern vor allem, vorhandene Strukturen weiterzuentwickeln und neue Werte aus ihnen zu schaffen.

Auch ökologisch ist diese Frage relevant: Rund 1.240 km² sind in Österreich durch Verkehrsflächen versiegelt – etwa die dreifache Fläche Wiens (vgl. ÖROK-Monitoring Flächeninanspruchnahme und Versiegelung (2025); Datengrundlage: Umweltbundesamt).

Parkgaragen können vom Endpunkt zum Möglichkeitsraum werden: durch Umnutzung im Bestand und Reversibilität im Neubau. Diese Publikation zeigt, wie daraus langfristig neue Mehrwertflächen entstehen können.

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