"Nachhaltigkeit braucht Lebenszyklus.
Lebenszyklus braucht Prozessinnovation."
Aktuelles

Sanierungsgipfel 2026: Kooperation als Schlüssel zur Umsetzung

Sanierungsgipfel 2026: Vertreter:innen zentraler Institutionen und Verbände der Bau- und Immobilienbranche beim gemeinsamen Schulterschluss für die Transformation des Gebäudebestands. Credit: Christian Hofer

36 Verbände und Organisationen, ein klarer Fokus: Die Transformation des Gebäudebestands braucht abgestimmtes Handeln entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der Sanierungsgipfel 2026 hat gezeigt, wie groß das Potenzial gemeinsamer Initiativen ist – und welche Kraft im Schulterschluss zentraler Institutionen liegt.

 

Unter dem Leitgedanken „Kooperationen, die wirken“ fand der Sanierungsgipfel 2026 als gemeinsames Format von RENOWAVE.AT und IG Lebenszyklus Bau statt. Insgesamt waren 36 Verbände und Organisationen der Bau- und Immobilienwirtschaft eingebunden. Das Format wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus gefördert.

Aus Sicht der IG Lebenszyklus Bau war der diesjährige Gipfel ein großer Erfolg: Besonders hervorzuheben ist der erstmalige Schulterschluss zwischen Wirtschaftskammer Wien, Landesinnung Bau, Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder, Fachverband der Ingenieurbüros und Bundeskammer der Ziviltechniker:innen. Damit wurde ein wichtiger Schritt gesetzt, um Planung, Ausführung, Betrieb und Immobilienwirtschaft stärker miteinander zu verbinden.

 

Vom Austausch zur gemeinsamen Umsetzung

 

Der Sanierungsgipfel 2026 machte deutlich: Sanierung und Bestandsoptimierung sind längst nicht mehr nur technische oder ökologische Themen. Sie sind zentrale Aufgaben für Klimaschutz, Ressourcenschonung, Standortentwicklung und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit.

Im Mittelpunkt standen daher nicht allgemeine Problembeschreibungen, sondern konkrete nächste Schritte: bessere Datengrundlagen, tragfähige Finanzierungsmodelle, stärkere Weiterbildung, vereinfachte Rahmenbedingungen und neue Formen der Zusammenarbeit. Besonders deutlich wurde, dass die Transformation des Gebäudebestands nur dann gelingen kann, wenn bestehende Initiativen gebündelt, Schnittstellen besser koordiniert und gemeinsame Anliegen mit mehr Kraft weitergetragen werden.

 

Starkes Signal für weitere Kooperationen

 

Der Gipfel hat gezeigt, wie hoch die Relevanz des Themas in der Branche ist – und wie groß das Potenzial für weitere Kooperationen, bilaterale Aktivitäten und gemeinsame Initiativen bleibt. Für die IG Lebenszyklus Bau ist der Sanierungsgipfel damit ein wichtiger Impuls, um den Gebäudebestand nicht nur als Herausforderung, sondern als zentrales Zukunftsfeld der Bau- und Immobilienwirtschaft zu positionieren.

 

Weitere Informationen, Stimmen zum Sanierungsgipfel 2026 sowie Bilder finden Sie unter:
www.sanierungsgipfel.at


Das könnte Sie auch interessieren...