"Nachhaltigkeit braucht Lebenszyklus.
Lebenszyklus braucht Prozessinnovation."
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Rohstofflager Stadt

25. August 2015 – Um die gebaute Stadt als Lager leichter lesbar zu machen, startete die Ressourcen Management Agentur im Jänner 2014 das Forschungsprojekt “Das anthropogene Lager in der Steiermark. Entwicklung eines Urban-Mining-Katasters”. Dabei wurde ein 29 Hektar großes, gemischt genutztes Stadtquartier in Graz-Eggenberg anhand von schriftlichen Dokumenten, Bau- und Ausführungsplänen sowie unterschiedlichen Geoinformationsdaten bis auf zehn Zentimeter genau gescannt und dreidimensional dokumentiert.

 

“Selbst wenn ein Haus am Ende seines Lebenszyklus angelangt ist und abgetragen wird, hat es immer noch einen weitaus höheren Wert als die meisten Grundstückseigentümer vermuten würden”, sagt Hans Daxbeck, geschäftsführender Obmann des 1998 gegründeten Vereins RMA, der sich auf die Themenbereiche Klimaschutz, Ressourcenschonung und Abfallwirtschaft spezialisiert hat.

 

Bisher musste man jedes Abbruchobjekt einzeln untersuchen und seine Brauchbarkeit von Fall zu Fall abwägen. Mit dem Urban-Mining-Kataster wird man sich bereits im Vorfeld einen Überblick über die Zusammensetzung von Häusern verschaffen und unterschiedliche Lager miteinander vergleichen können. Dargestellt werden die immobilen Ressourcenlager in einem dreidimensionalen CAD-System.

In diesem Zusammenhang setzen die Forscher auf das neue Planungstool BIM “Building Information Modeling”.

 

Hier gehts zum aktuellen Artikel auf standard.at.

 

 


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