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Neuer Initiator KPMG Advisory GmbH
Seit Anfang des Jahres 2015 ist das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG Initiator der IG Lebenszyklus Hochbau. Im Rahmen zweier Arbeitsgruppen wird KPMG-Partner Erich Thewanger insbesondere die Themen „kaufmännische Bauherrenvertretung“ und „Risikomanagement im Hochbau“ aktiv vorantreiben.
Die KPMG tritt mit 2015 der IG Lebenszyklus Hochbau als Initiator bei. Was ist die Motivation für Ihren Beitritt?
Die Beschaffung komplexer Bauprojekte setzt ein hohes Maß an technischem, rechtlichem und kaufmännischem Know-how voraus. Dabei ist es vor dem Hintergrund einer ganzheitlichen und erfolgreichen Projektentwicklung von großer Bedeutung, dass die unterschiedlichen Projektgruppen die Zielsetzungen und zentralen Treiber der jeweils anderen Beteiligten verstehen und annehmen. Als Initiator möchten wir unsere langjährige Erfahrung und unserer Fachwissen in Zusammenhang mit der kaufmännischen Beherrschbarkeit und Steuerbarkeit von Großbauprojekten einbringen. Im Rahmen der interdisziplinären Arbeitsgruppen sollen Werkzeuge, Methoden und standardisierte Vorgehensmodelle für öffentliche und private Bauherren weiterentwickelt werden.
Eines der Hauptziele des Vereins ist die Optimierung der Prozesse zwischen allen am Bauprozess beteiligten Bereichen. Warum halten Sie dies für wichtig?
Wenn man komplexe Bauprojekte als „Unternehmen auf Zeit“ betrachtet, so lässt sich feststellen, dass der Projekterfolg maßgeblich von der engen Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den technischen, rechtlichen und kaufmännischen Projektbeteiligten abhängt. Aus unserer Sicht ist es wichtig zu verstehen, dass jedes Bauprojekt auch ein kaufmännisches Projekt darstellt. Die Beschaffung und Finanzierung eines komplexen Investitionsvorhabens setzt daher auch eine konkrete Auseinandersetzung mit den übergeordneten Unternehmenszielen voraus. Abhängig von der Lage und Größe eines Projektes muss natürlich auch dessen Einfluss auf das Stadtbild und die öffentliche Wahrnehmung berücksichtigt werden. Wichtig für uns ist zu betonen, dass sich kaufmännische Effizienz und ein hoher Anspruch an die Baukultur nicht widersprechen müssen.
Was darf sich der Verein bzw. die Branche von Ihnen als Initiator erwarten?
KPMG möchte als aktiver Initiator positive Öffentlichkeitsarbeit für die Ziele der IG LEBENSZYKLUS BAU leisten. Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen das Verständnis aller Projektbeteiligten für die unterschiedlichen Zielsetzungen und Rahmenbedingungen der einzelnen Projektgruppen zu erhöhen. Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit innerhalb der IG LEBENSZYKLUS BAU wird in der aktiven Gestaltung und Leitung der Arbeitsgruppen zur Weiterentwicklung der kaufmännischen Werkzeuge und Vorgehensmodelle liegen, welche Bauherren zur Beherrschung und Steuerung von komplexen Bauprojekten benötigen.
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Neue Mitglieder und neuer Kooperationspartner
Mit ALUKÖNIGSTAHL und der Stempkowski BBC GMBH freuen wir uns über zwei neue Mitgliedsunternehmen, die im Bereich der nachhaltigen Entwicklung und ganzheitlichen Herangehensweise im Sinne des Life Cycle Managements über jahrelange Erfahrungen verfügen. Nach bereits erfolgter Zusammenarbeit in den Vorjahren dürfen wir zudem die Abteilung 16 Verkehr und Landeshochbau des Amts der Steuermärkischen Landesregierung zu den offiziellen Kooperationspartnern der IG LEBENSZYKLUS BAU zählen.
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| Stephan Messner, Alukönigstahl |
Rainer Stempkowski, Stempkowski BBC GmbH |
Andreas Tropper, Leiter der Abteilung 16 – Verkehr und Landeshochbau |
Für ALUKÖNIGSTAHL steht fest: Nachhaltigkeit beim Bauen ist ein entscheidender Zukunftsfaktor. Dies zu erreichen ist für Stephan Messner, Prokurist des vor 150 Jahren gegründeten Systemanbieters für Aluminium-Konstruktionen, eng an die Einsicht gekoppelt, zu handeln. Messner: „Der Mehrwert durch veränderte Prozesse und eine gesamtheitliche Betrachtung eines Projektes – also über den gesamten Lebenszyklus inkl. Nutzung und daraus resultierender Kosten – führt auch zu einem positiven und nachhaltigen Effekt für die Bauwirtschaft und den Immobilienwert. Die IG LEBENSZYKLUS BAU ist eine Plattform mit Vertretern aller Stakeholder, die etwas verändern möchten und auch verändern. Wir freuen uns, in diesem Kreis mitwirken zu dürfen.“
Andreas Tropper, Landesbaudirektor in der Steiermark, konnte sich 2014 im Rahmen des Bauherren Forums in Graz davon überzeugen, dass eine Kooperation der Verfolgung gemeinsamer Ziele förderlich ist: „Eine landesweit abgestimmte Vorgehensweise in bautechnischen, baukulturellen und architektonischen Angelegenheiten im Hochbau ist wünschenswert und wird auch vom Land Steiermark angestrebt. Die IG Lebenszyklus Bau hat sich als wichtiger Player in diesem Bereich etabliert, eine entsprechende Kooperation ist daher für uns naheliegend.“ Im Zuge der Kooperation stehen die gegenseitige Unterstützung bei gemeinsamen Zielen sowie die gegenseitige Einbindung in Aktivitäten des zukunftsorientierten Hochbaus im Mittelpunkt. Bereits im ersten Halbjahr 2015 ist ein weiteres Bauherren-Forum in Graz geplant. Der genaue Termin dazu wird noch bekannt gegeben.
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4. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU
Mehr als 220 Teilnehmer versammelten sich am 29. Oktober 2014 im Julius Raab Saal der Wirtschaftskammer Österreich um an informativen und zugleich spannenden Vorträgen rund um das Schwerpunktthema „Revitalisierungen“ teilzunehmen. Vor rund drei Jahren ist die IG Lebenszyklus Bau in Österreich angetreten, die Prozesse bei der Planung, Errichtung, Finanzierung und Bewirtschaftung von Hochbauten im Sinne ganzheitlich optimierter Gebäude zu optimieren. Im Rahmen des jährlichen Herbstkongresses unter dem Motto „Bestand hat Zukunft“ lässt der Verein, dem mittlerweile 60 Unternehmen der Bau- und Immobilienbranche angehören, nun mit zahlreichen Neupublikationen und einer neuen Initiative zur Sensibilisierung von Bauherren aufhorchen. „Der Schwerpunkt des Arbeitsjahres 2014 lag auf Bestandsgebäuden bzw. der Berücksichtigung aller Kriterien, die für lebenszyklusorientierte Revitalisierungen notwendig sind,“ kündigt Karl Friedl, IG Lebenszyklus Bau, M.O.O.CON, die umfangreiche Liste der Neupublikationen als Ergebnis des vergangenen Arbeitsjahres an. Neben einer überarbeiteten 2. Auflage des 2013 erschienenen Leitfadens, der nun auch für Revitalisierungen anwendbar ist, können Bauherren auf weitere Neupublikationen des Vereins zurückgreifen, die konkrete Hilfestellung bei der Realisierung lebenszyklusorientierter Hochbauten bieten.
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Wer sich einen schnellen Überblick verschaffen will, dem sei der 4-minütige Trickfilm „Bauen mit Zukunft“ empfohlen. Auf unterhaltsame Weise vermittelt dieser die wichtigsten Zutaten für ein ganzheitliches, zukunftsorientiertes Vorgehen bei Hochbauten. Alle Leitfäden können bei der IG Lebenszyklus Bau kostenlos angefordert werden.
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Bauherren Forum Dornbirn und Wirtschaftspark
| Bauherren Forum Dornbirn, 27. August 2014: Josef Liegl / WRS Energie- u. Baumanagement GmbH, Matthias Wehrle / ATP Zürich, Herbert Zitter / M.O.O.CON, Clemens Bechter / Zumtobel Lighting GmbH, Christoph Achammer / ATP architekten ingenieure |
Bauherren Forum Wirtschaftspark, 18. September 2014: Thomas Kurz / Heid Schiefer Rechtsanwälte, Karl Friedl / M.O.O.CON, Stephan Barasits / WSE Wiener Standortentwicklung GmbH, Wolfgang Kradischnig / DELTA, Klaus Pally / conject AG |
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Kick-off der neuen Veranstaltungsreihe
An den ersten Bauherren-Foren der IG Lebenszyklus Bau in Wien, Graz und Linz nahmen rund 150 Bauherren- und Branchenvertreter teil. Schon im August und September finden die nächsten Veranstaltungen – diesmal in Dornbirn und Wien – statt. Die Bauherren-Foren können von allen Mitgliedsunternehmen der IG Lebenszyklus Bau organisiert werden, die sich durch die Teilnahme an einem Qualitätsseminar für die Vermittlung der Kernbotschaften des Vereins qualifiziert haben.
Mit dieser Veranstaltungsreihe richtet sich die IG Lebenszyklus Bau in erster Linie an öffentliche und private Bauherren aus den Bundesländern. Ziel der Bauherren-Foren ist die Diskussion und der Austausch mit Bauherren über eigene Beispielprojekte anhand des Leitfadens der IG Lebenszyklus Bau.
Insgesamt fungierten rund 20 Mitglieder der IG Lebenszyklus Bau (siehe unten) als Tischmoderatoren. Sie haben sich zuvor durch die Teilnahme an einem Qualitätsseminar der IG Lebenszyklus Bau qualifiziert und diskutierten gemeinsam mit den Teilnehmern im Rahmen eines World Cafes die Phasen des lebenszyklusorientierten Hochbaus.
Dazu Margot Grim, Mitglied der IG Lebenszyklus Bau und Tischmoderatorin des Bauherren-Forums in Wien: „Als Plattform für neue Kooperations- und Beschaffungsmodelle ist es zentrale Aufgabe der IG Lebenszyklus Bau, ein Bewusstsein zu schaffen, welche Rolle der Bauherr oder der Planer hat, damit nicht erst der Errichter oder Bewirtschafter auf Fehler aufmerksam werden.“
Alles in allem ein gelungener Start einer österreichweiten Veranstaltungsreihe, die interessante Inputs und neue Perspektiven für den Neubau oder die Revitalisierung von Gebäuden liefert.















