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K.O.P.T.

 

Wie ein Projekt in Systembauweise zum Erfolg wird

 

Der Systembau ist eine Bauweise mit großem Potenzial – zur Produktivitätssteigerung, Qualitäts- und Rückbauverbesserung, Bauzeitverkürzung aber auch zur Nutzung von Effizienzmöglichkeiten bei Skalierung. Um dieses Potenzial möglichst in vollem Umfang realisieren zu können, sollten jedoch bestimmte „Spielregeln“ eingehalten werden.

 

Mehr als ein halbes Jahr hat sich eine interdisziplinäre Experten-Gruppe in Klein- und Großgruppen-Workshops, mit Impulsvorträgen und mit Exkursionen mit dem Thema „Idealtypisches Prozessmodell für hybriden und modularen Systembau“ auseinandergesetzt. Das erarbeitete Ergebnis kann sich sehen lassen: Materialneutral wurde der Systembau in verschiedenen Dimensionen „beleuchtet“ und konnten in einem kompakten Leitfaden Definitionen, Vorteile, technische und prozessuale Besonderheiten des Systembaus und verschiedene Musterprozesse im Vergleich zum konventionellen Projektablauf dargestellt werden. Die Autor*innen Wolfgang Kradischnig (DELTA), Felicitas Stocker (DELTA) und Lukas Kral (Dietrich | Untertrifaller) präsentierten im KONNEX BAU Onlineforum am 30. November die wichtigsten Erkenntnisse des Leitfadens.

 

 

 

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Projektkultur als Erfolgsfaktor. Zufall oder planbar?

Die Projektkultur stellt einen wesentlichen Faktor für den Erfolg eines Projektes dar. Der präventive Weg hin zu einer erfolgreichen Projektkultur sowie eine professionelle Methodik sind die Grundlagen dafür. Conny Exß hat am 2. März mit drei weiteren Baumediator*innen den Begleit-Prozess, die Erfolgsparameter und deren Anwendung anhand von erfolgreichen Praxis-Beispielen präsentiert. Typische Fallen wurden aufgezeigt und die möglichen Lösungswege erläutert. Den Teilnehmer*innen diskutierten intensiv Möglichkeiten und Fragen zu aktuellen Problemstellungen aus der Praxis .

 

 

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Die erfolgreiche Zusammenarbeit in Projekten mit BIM

Die Baubranche befindet sich in einem Transformationsprozess. BIM (Building Information Modeling) ist zum Synonym für die Digitalisierung des Bauprozesses geworden und bildet den Rahmen für digitale Arbeitsabläufe. Doch die Anwendung digitaler Tools beschreibt nicht nur technische Aspekte, sondern geht Hand in Hand mit einer neuen Art der Zusammenarbeit.

 

Bei unserem KONNEX BAU am 15. Februar stellte Steffen Robbi (Digital Findet Stadt) gemeinsam mit Christian Reiter (STRABAG) und Karina Breitwieser (TU Wien)  „Die erfolgreiche Zusammenarbeit bei Projekten mit BIM“ vor. BIM braucht Kooperation und eine Abstimmung aller Projektbeteiligten. Gelingt die Zusammenarbeit, so ermöglich die Anwendung digitaler Tools einen umfassenden, gemeinsamen Informationsaufbau, die Durchgängigkeit und zentrale Zugänglichkeit dieser Informationen sowie vernetzte Abläufe. Allerdings benötigt es dazu bestimmte Spielregeln, an die sich alle Projektbeteiligten halten, professionelles Informationsmanagement und Standards.

 

In der von Digital Findet Stadt geleiteten Projektgruppe „Zusammenarbeit mit BIM“ wurden die strukturellen und technischen Grundlagen erarbeitet. Gemeinsam mit Eigentümern, Planern, Bauunternehmen und Betreibern wurden in Workshops Herausforderungen für die Projektkultur und Thesen der Zusammenarbeit formuliert. Die Ergebnisse wurden im Onlineforum vorgestellt und diskutiert.

 

Den Leitfaden mit ersten Ergebnissen finden Sie hier: 

 

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Position beziehen zur Nachhaltigkeit

Innerhalb unseres KONNEX BAU Onlineforums am 18. Jänner 2022 haben wir mit Christian Ehrenreich (remco real estate management & collaboration gmbh) den Themenkreis „Position beziehen: So funktionieren leistbare und nachhaltige Projekte in der Praxis“ beleuchtet und den Blick auf drei konkrete Praxisbeispiele geworfen. Diese durchaus repräsentativen Projekte zeigen, dass ein hohes Maß an Nachhaltigkeitsorientierung dann leistbaren Raum ermöglicht, wenn neue, kollaborative und innovative Wege gegangen werden.

 

Gratulation den Bauträgern zu ihren Projekten:

  • Wohnbauprojekt Wientalterrassen: Wohnbauvereinigung für Privatangestellte
  • Kupetzkygasse 43 / Röbbelinggasse 20: TmitD Bauträger GmbH
  • Sanierung und Verdichtung der Wohnhausanlage in der Friedrich-Inhauser Straße in Salzburg: Heimat Österreich gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft m.b.H.

 

 

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1. K.O.P.T.- Anwenderforum: Von der Theorie zur Praxis

Am 23. Juni kamen unter der Leitung und Moderation von Wolfgang Kradischnig (DELTA) und Marc-Guido Höhne die Teilnehmer*innen zum ersten K.O.P.T.-Anwenderforum zusammen. Konkrete Projekte wurden in Form eines interdisziplinären Erfahrungs- und Ideenaustauschs rund um agiles, hybrides Projektmanagement in Bauprojekten gemäß dem K.O.P.T.-Modell (Kultur-Organisation-Prozesse-Technologie) der IG LEBENSZYKLUS BAU besprochen und analysiert.

 

Themen der konkreten Fallberatung im Kreis aus zwölf Teilnehmer*innen waren u. a. „BIM und Holzbau“, vorgestellt von Dominik Philipp und Lukas Kral (Dietrich | Untertrifaller Architekten), sowie die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Quereinstiegen von Planungs- und/oder Baumanagementbüros in bereits bestehende Großprojekte (Marc Guido Höhne).

Im Themenbereich „BIM und Holzbau“ standen Fragen wie die Schaffung eines nachhaltigen und erfolgreichen Teams sowie die Positionierung von Projekt und Vision als Zentrum des Bauprojekts im Fokus. Die richtige und Erfolg bringende Teamkultur kann hier nur über eine Prozessveränderung, eine Kulturgestaltung sowie den richtigen und frühzeitigen Auswahlprozess der Beteiligten erreicht werden, so eines der Diskussionsergebnisse des gestrigen Forums.

Der zweite Themenbereich umfasste die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Quereinstiegs in Projekte, die bereits in der Ausführungsphase begriffen sind. Das Problem hier ist, dass die Teamkultur in dieser Phase nur sehr begrenzt beeinflusst werden kann. Ein erfolgversprechender Einstieg ist für Planungsbüros nur möglich, wenn eine klare Auftragsdefinition vorliegt, klare Spielregeln gesetzt werden, sowie ein regelmäßiges System von Zwischenberichtkommunikation- und Diskussion geschaffen wird.

 

Zahlreiche weitere Fragestellungen und Themen werden beim 2. K.O.P.T.-Anwenderforum am 22. September 2021 besprochen werden.

Interessiert an einer aktiven Teilnahme? Schreiben Sie uns und wirken Sie mit am 22. September 2021 beim 2. K.O.P.T.-Anwenderforum. Anmeldungen bitte an: office@ig-lebenszyklus.at


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Das K.O.P.T.-Modell als Basis erfolgreicher Bau- und Immobilienprojekte

KONNEX BAU – das Onlineforum der IG LEBENSZYKLUS BAU, ging am 14. April mit der Präsentation und Diskussion des K.O.P.T.-Modells, der Prozessgrundlage für erfolgreiche Bauprojekte und zugleich theoretisch-praktischer Leitfaden für Bauprojektleiter*innen ist, erfolgreich in die zweite Runde. Wolfgang Kradischnig (DELTA), Marc Guido Höhne (Drees & Sommer) und Bernhard Herzog (M.O.O.CON) präsentierten das K.O.P.T.-Modell mit seinen tragenden Säulen Kultur, Organisation, Prozesse und Technologie.KOPT 4 Saeulen

 

Für das K.O.P.T.-Modell sind die Konzepte und Methoden des Lean Management, des agilen Projektmanagements und des Design Thinking grundlegend und ergänzen einander in den einzelnen Phasen des Bauprojekts. Mit den Methoden des Design Thinking öffnet der Prozess ausreichend Raum für das Ausschöpfen von Kreativität, was insbesondere in den ersten Projektphasen sehr wichtig ist. In der Konzeption und Planung sollten schwerpunktmäßig agile Methoden eingesetzt werden, die Anwendung des Lean Managements bietet vor allem in der Errichtungsphase große Vorteile.

 

Jede einzelne Phase hat ihren Methodenmix: 

 

Methodenmix KOPT

 

„Wir fügen im K.O.P.T.-Modell Methoden des klassischen und agilen Projektmanagements zu einem standardisierten Prozess zusammen. Damit schaffen wir einen praxisorientierten Rahmen, der Kreativität wahrt, Komplexität durch partnerschaftliches, vertrauensvolles Handeln reduziert und die Zuverlässigkeit getroffener Entscheidungen erhöht“, erläutert Wolfgang Kradischnig, die Vorzüge des entwickelten Modells.

 

Das von der IG LEBENSZYKLUS BAU entwickelte K.O.P.T.-Modell zeigt anhand von klar definierten Leitplanken, wie erfolgreiche Projektarbeit in einer volatilen, dynamischen, vernetzten und digitalisierten Immobilienwelt funktionieren kann. Das K.O.P.T.-Modell ist für die jeweilige Projektleitung und Prozessführung ein starkes Werkzeug, um Freiraum in kreativen Phasen zu fördern, ohne klare Vorgaben aus den Augen zu verlieren.

 

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BIM Panel-Diskussion: Was ist der Mehrwert für Errichter und Betreiber?

Die IG LEBENSZYKLUS BAU war am 2. Oktober eingeladen, die Abschlussdiskussion des 3. BIM-Forums von Business Circle zu moderieren. Unter der Leitung von Sven P. Jakobson von der IG LEBENSZYKLUS BAU diskutierten Florian Danner, M.O.O.CON, Christopher Poput, DI Wilhelm Sedlak GmbH, Erich Kotroczo, SIDE und Norbert Erlach, Architekt, denk-x.net –durchaus kontrovers – über aktuelle Fragestellungen rund um die Integration von BIM Prozessen im Lebenszyklus von Gebäuden.

 

Christopher Poput, bei der DI Wilhelm Sedlak GmbH für BIM Kalkulation verantwortlich, sieht den Mehrwert für Errichter im Moment vor allem in der Kalkulationsphase, in der „Sicherheit betreffend Mengen, Massen und Kosten“, was einen „Vorteil in der Angebotsphase“ bedeutet. In der Zukunft erwartet er sich durch die Einbindung von BIM vor allem Verbesserungen in der Qualitätskontrolle und Dokumentation auf der Baustelle: „BIM ermöglicht endlich eine Single Source of Truth, statt dem aktuellen Vertragskonvolut.“

 

Aktuell stellt sich für alle Diskutierenden oft die Frage, wer die Kosten für die Implementierung von BIM tragen soll. „Gerade für KMUs bedeutet BIM ein größeres Investment, und die große Mehrzahl der Projekte wird noch ohne BIM geplant, vor allem im Wohnbau“ gibt Florian Danner, Prozess- und Strategieberater von M.O.O.CON, zu bedenken. Dieses Verhältnis würde sich bei Großprojekten und Bürogebäuden aber schon verändern, und der Wohnbausektor werde unweigerlich nachziehen. „In Zukunft wird es umgekehrt sein, und der Großteil der Projekte wird mit BIM geplant werden.“ Man dürfe hier den Anschluss nicht verpassen.

 

Sind BIM Daten sicher und langfristig nutzbar?

 

Oft gehörte Bedenken, was die Datensicherheit von BIM-gestützten Projekten angeht, und ob Baufirmen die Kompetenz haben, damit sicher umzugehen, möchte das Panel nicht gelten lassen; Florian Danner bezeichnet das sogar als „Ausrede“: „Dieselben Daten sind im Moment oft auf USB-Sticks oder werden in E-Mails verschickt. Das ist viel unsicherer, als sie gesammelt an einem Ort zu haben.“ BIM-Experte Erich Kotroczo vergleicht die Situation mit Online-Banking: “Auch die meisten Banken waren keine Experten, was z.B. Datensicherheit bei Banking via App angeht, und jetzt verwenden es alle. Außerdem weiß ich aus eigener Erfahrung in der Praxis, dass wir bei über 60 BIM Projekten nie ein tatsächliches Problem mit Datensicherheit hatten.“

 

Architekt Norbert Erlach sieht das Problem weniger bei der Sicherung als bei der langfristigen Nutzung der gesammelten Daten: „Nur fünf Prozent der bei Planung und Errichtung erfassten Daten werden im Facility Management gebraucht, ein noch viel kleinerer Teil für das Recycling – also etwa, dass man beim Gebäudeabbruch weiß, wo welches Material verbaut wurde. Wissen wir, ob diese Information in Jahrzenten noch gefunden und genutzt werden kann? Ich habe noch erlebt, dass Bauprojekte auf Floppy Discs gespeichert wurden, diese Daten wird niemand mehr lesen. Es braucht hier also auch Datenmanagement und Datenpflege.“

 

„Das Ziel ist, dass mit der richtigen Anwendung mehr als fünf Prozent für Facility Management nutzbar und genutzt werden,“ hält Erich Kotroczo entgegen. Dies und andere BIM-Vorteile sind aber nur möglich, wenn, so Florian Danner, „die Technologie richtig genutzt, früh in Prozesse integriert und über den gesamten Lebenszyklus eingeplant wird.“ Das scheitert im Moment auch an der Struktur der Branche, so Norbert Erlach: „Wer plant und wer nutzt, klafft auseinander – Stichwort Auftraggeber-Qualität.“

 

Dem stimmt auch Florian Danner zu: „Das Interesse von Entscheidern in der Planungs- und Bauphase – also etwa Investoren, Gremien – am Lebenszyklus ist zu gering, denn sie erleben die Nutzungsphase oft nicht mehr mit. Der Nutzen für den Nachfolger – also den Betreiber, den späteren Besitzer – ist egal, wenn es mich im Moment etwas kostet. Also investieren in BIM oft nur Idealisten, oder Großprojekte, bei denen Bauherr und Eigentümer deckungsgleich sind.“

 

Wo stehen BIM – und die Baubranche – in 10 Jahren?

 

Das Panel ist sich einig, dass BIM Nutzung leider nicht automatisch „grüne“ Gebäude bedeutet. „Technisch wäre es möglich, jedes Projekt von Anfang an auf Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit zu prüfen, und auch während des Lebenszyklus dahingehend zu optimieren,“ so Erich Kotroczo. „Leider ist das im Moment nicht der Fokus, aber eigentlich schaffen haben wir hiermit das perfekte System dafür.“

 

In seiner Zukunftsvision möchte er über den Einsatz von BIM und künstlicher Intelligenz, die sich auf Daten daraus stützt, die Menschen aus der Gefahrenzone Baustelle bringen: „Für mich hat überall dort, wo man einen Helm zum Arbeiten tragen muss, der Mensch nichts verloren.“ Christopher Poput erwartet, mit BIM effizient und sicherer zu bauen: “Wir wollen mehr wissen und besser bewerten – und, dass in 10 Jahren alle mit BIM arbeiten können.“

 

Norbert Erlach wünscht sich „Entwerfen über KI und Data Driven Design statt Architect Superstars, und, dass die Baustelle in die Halle wandert“. Für Florian Danner wird BIM in 10 Jahren schlicht „angekommen sein.“


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1,5 Mio. Euro Förderzuschlag für Innovationslabor „Digital findet Stadt“

Das Klimaschutzministerium fördert im Rahmen des Programms „Stadt der Zukunft“ das Innovationslabor „Digital findet Stadt“ mit 1,5 Millionen Euro. Dabei wird die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Bau- und Planungsunternehmen bei gleichzeitiger Erhöhung der Nachhaltigkeit verbessert.

Digitale Technologien und Anwendungen schaffen die einzigartige Möglichkeit ressourcenschonender und energieeffizienter bei Neubauten und Gebäuden zu sein. Wir steigern damit die Langlebigkeit von Bauten und unterstützen heimische Unternehmen zusätzlich wettbewerbsfähig und innovativ zu bleiben“, sagt Klimaschutzministern Leonore Gewessler.

 

Mit „Digital findet Stadt“ werden österreichweit die relevantesten Branchenvertretungen und Initiativen aus den Bereichen Planen, Bauen und Betreiben zusammengebracht und miteinander vernetzt. Alle Innovationsaktivitäten im Bereich Digitalisierung der Bau- und Immobilienbranche sollen gebündelt und Synergieeffekte geschaffen werden. Über maßgeschneiderte Leistungsportfolios sollen Innovationen in den zwei zentralen Innovationsfeldern – Open BIM (Building Information Modeling) und Smart Buildings unterstützt werden. Erste Projekte sind bereits am Start. Mit 109 Interessenskundgebungen kann auf ein breites Netzwerk aufgebaut und bestmöglich branchenübergreifend repräsentiert werden.

 

Rund 90 Prozent der Player in der Bau- und Immobilienbranche sind KMUs. Unser Ziel ist, diese in ihrer Wettbewerbsfähigkeit rund um die Digitalisierung zu stärken. Dafür nutzen wir die Schwarmintelligenz vieler kleiner und mittlerer Unternehmen. Die Beteiligung der diesbezüglich renommiertesten Forschungsinstitutionen in Österreich, zum Beispiel AIT Austrian Institute of Technology, TU Wien, TU Graz und Universität Innsbruck, gewährleistet zudem eine breite Abstimmung aller F&E Aktivitäten,“ betont Karl Friedl, Sprecher der IG Lebenszyklus Bau, der das Projekt federführend mit Steffen Robbi vom AIT Austrian Institute of Technology konzipiert hat.

 

Das Innovationslabor „Digital findet Stadt“ wurde von einer internationalen Jury als herausragend bewertet und hat die Förderzusage der FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH) im Ausmaß von 1,5 Mio. Euro erhalten. Maßgeblich konzipiert wurde das Innovationslabor von der IG Lebenszyklus Bau und dem AIT Austrian Institute of Technology GmbH. In der zu gründenden Gesellschaft sind der Verband der Ziviltechniker- und Ingenieurbetriebe (VZI), Facility Management Austria (FMA) und Smart Construction Austria vertreten. Somit sind alle Lebenszyklusphasen eines Gebäudes vertreten. Die Leistungen des Innovationslabors stehen allen österreichischen Akteuren offen. Die Laufzeit des Innovationslabors beträgt mindestens fünf Jahre.

 

Die Arbeitsbereiche des Innovationslabors reichen von der Schaffung digitaler Infrastruktur über Innovationsbegleitung von Open BIM-Pilotprojekten und Forschungs- und Entwicklungsvorhaben bis zu zielgerichteten Weiterbildungsmaßnahmen und Knowhow-Transfer, sowie Beratung von geplanten Förderprojekten. Die Interessen der Unternehmen werden durch die Gesellschafter, mit IG Lebenszyklus Bau, Austrian Institute of Technology GmbH (AIT), Verband der Ziviltechniker- und Ingenieurbetriebe (VZI), Facility Management Austria (FMA) und Smart Construction Austria vertreten. Interessensbekundungen zur Zusammenarbeit liegen bereits von konkreten Projektvorhaben (Open BIM-Pilotprojekte und F&E-Projekte), relevanten Forschungseinrichtungen, Wirtschaftsförderungsinstituten der Bundesländer, Behördenvertreter, Standardisierungsstellen und bestehenden nationale und internationalen Initiativen ähnlicher Ausrichtung vor.


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18. buildingSMART-Anwendertag in Dresden zu BIM und Lean Management

Am 22. April 2020 ist in Dresden der 18. buildingSMART-Anwendertag mit nahezu 40 Einzelvorträgen und praxisgerechten Einblicken in alle Bereiche des digitalen Planens, Bauens und Betreibens. Erwartet werden in diesem Frühjahr gut 500 Teilnehmer aus ganz Deutschland, was den buildingSMART-Anwendertag zu einem der größten und relevantesten Fachkongresse zu Building Information Modeling und dem Arbeiten mit offenen und herstellerneutralen Standards macht. Ein Schwerpunkt des 18. buildingSMART-Anwendertags im Internationalen Congress Center Dresden wird „Lean Management und BIM“ sein. Die Keynote-Rede hält dazu Prof. Dr.-Ing. Shervin Haghsheno vom KIT Karlsruhe Institute of Technology. Angefragt ist auch der Ministerpräsident des Freistaats Sachsen Michael Kretschmer.

 

Am Vorabend des 18. buildingSMART-Anwendertags in Dresden feiert buildingSMART Deutschland zudem sein 25jähriges Jubiläum. Zusammen mit Mitgliedern, Freunden und Förderern von buildingSMART Deutschland wird das Jubiläum am 21. April 2020 an Bord der Sächsischen Dampfschifffahrtsgesellschaft und mit einer Tour durch eine der schönsten Flusslandschaften Europas gefeiert.

 

Anmeldungen sind ab sofort online über eveeno.com/Anwendertag2020 möglich. 

 

Weitere Informationen zu Programm und Ablauf des 18. buildingSMART-Anwendertags finden Sie unter www.buildingsmart.de

 

 


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23. buildingSMART-Forum in Berlin

Den digitalen Wandel mitgestalten

 

Am 23. Oktober 2019 ist das 23. buildingSMART-Forum in Berlin. Unter dem Titel „Den digitalen Wandel mitgestalten“ lädt der Digitalisierungsverband der Bau- und Immobilienwirtschaft buildingSMART Deutschland zu Diskussionen mit Vertretern und Experten aus Wirtschaft, Politik  sowie Forschung und Entwicklung. Im Vordergrund der Beiträge und Diskussionen stehen globale und nationale Trends für die Entwicklung von digitalen Methoden und Werkzeugen für die Bau- und Immobilienwirtschaft und die sich ergebenden Wirkungen und Chancen für Unternehmen und Gesellschaft. In diesem Jahr widmet sich das buildingSMART-Forum unter anderem dem Thema BIM in der Infrastruktur und nimmt die Einführung des BIM-Stufenplans in den Fokus. Außerdem blickt das buildingSMART-Forum auf das topaktuelle Technologiethema Cloud and Common Data Environment (CDE).

 

 

Bereits am Vortag des buildingSMART-Forums, am Dienstag, 22. Oktober 2019, treffen sich die Fach- und Arbeitsgruppen von buildingSMART. Ebenfalls am Dienstag, 22. Oktober 2019, ist die Mitgliederversammlung mit dem anschließenden Abendempfang für buildingSMART-Mitglieder und geladene Gäste. Das 23. buildingSMART-Forum ist am Mittwoch, 23. Oktober 2019, im Ellington-Hotel in Berlin (Nähe Kurfürstendamm).

 

Anmeldungen sind ab sofort über die Web-Site von buildingSMART möglich, dort gibt es auch weitere Informationen zum Programm.

 

 

Über buildingSMART Deutschland

 

Seit annähernd 25 Jahren ist buildingSMART Deutschland das Kompetenznetzwerk für die Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft. Mehr als 500 Unternehmen, Forschungs- und Hochschuleinrichtungen, Behörden und Institutionen der öffentlichen Hand sowie Privatpersonen aus allen Bereichen der Bau- und Immobilienwirtschaft sind Mitglied bei buildingSMART Deutschland. Sie eint das Bestreben, Digitalisierung erfolgreich mitzugestalten. Dazu engagieren sich buildingSMART-Mitglieder ehrenamtlich an der Ausarbeitung von offenen und herstellerneutralen Standards für digitale Methoden und Werkzeuge und bringen über buildingSMART International diese Arbeiten auf die globale Ebene. So wirkt buildingSMART aktiv daran mit, verlässliche und anwendergerechte Rahmenbedingungen und Standards für eine erfolgreiche Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft zu entwickeln. www.buildingsmart.de


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