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LEBENSZYKLUS UND GREEN DEAL
Erfolge des ersten Halbjahres sowie aktuelle Projekte der IG LEBENSZYKLUS BAU wurden am 4. Juni im Rahmen einer Online-Konferenz vorgestellt. Auch die Arbeitsgruppen präsentierten erste Zwischenergebnisse vor rund 40 Teilnehmern.
Wichtige Schritte in diesem Jahr waren die Gewinnung von zahlreichen neuen Mitgliedern, die Übergabe der Petition „Gebäudetechniker*innen braucht das Land!“ an das Bundesministerium für Klimaschutz sowie die sowie die Planung des 10. Kongresses der IG zum Thema „Green Deal“ im Oktober. Ein weiteres Projekt ist die Entwicklung der IG LEBENSZYKLUS BAU Library App, mit der ab Ende des Monats ein leinfacher Zugang zu Publikationen, Modellen und Videos der IG ermöglicht wird.
Karl Friedl, Initiator und Vorstand der IG LEBENSZYKLUS BAU, stellte das Innovationslabor „Digital findet Stadt“ vor. Diese Plattform für digitale Innovation der Bau- und Immobilienwirtschaft wurde von der IG LEBENSZYKLUS BAU gemeinsam mit dem Austrian Institute of Technology (AIT) entwickelt. Sie will Digitalisierungs-Know-How in Österreich – mit Fokus auf Open BIM und Smart Buildings – bündeln und vor allem KMUs bei der Umsetzung dieser Innovationen unterstützen, sowie Forschung zum Thema vorantreiben. Offizieller Projektstart ist August 2020.
IG-Vorstand Erich Thewanger hielt eine passionierte Keynote zum Thema „Herausforderung, Nachhaltigkeit, Standorteinschätzung, Green Deal, Green Finance & Co“, die auch Stoff für Diskussion bot.
Klaus Reisinger gab einen Sneak Peak in Forschungsergebnisse der AG Klimaneutrale Gebäude, die den CO2 – Fußabdruck von einem Gebäude – Errichtung, Betrieb, Lage des Gebäudes – vergleicht. Ob ein Altbau in der Stadt oder ein Passivhaus in der Umgebung besser für’s Klima ist, wird beim 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU im Herbst verraten.
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Bauträger-Forum 2020
Welche Erfahrungen haben Sie in ihren eigenen Bauprojekten mit einem Mix aus klassischem Bauprojektmanagement und agilen Methoden bereits gemacht?
Haben Sie ein Projekt, das Sie – egal ob es erst startet oder ob es sich in Planung oder Ausführung befindet – gerne zur Verfügung stellen möchten?
„Bei komplexen Projekten gibt es kein wichtigeres Thema als ein agiles und intelligentes Projektmanagement.“ Dirk Jäger (Bundesimmobiliengesellschaft)
„Je komplexer und vielschichtiger ein Projekt, beispielsweise in der Stadtentwicklung, ist, desto wichtiger wird das Thema eines agilen und interdisziplinären Projektmanagements.“ Peter Ulm (Allora Immobilien)
„Die ständige Evaluierung von Projekten, Strukturen und ein agiles Projektmanagement sind essentiell für den Erfolg eines Bauprojekts. Ebenso wichtig ist hier ein hoher Grad an Digitalisierung. Insbesondere jetzt, in Zeiten der Corona-Pandemie, sehen wir deutlich, dass viele praktisch über Nacht etablierten Digitalisierungsschübe auch nach Corona erhalten bleiben werden. Wir planen derzeit verschiedene Home-Office Modellen, an einem neuen Gleichgewicht zwischen alt und jetzt.“ Michael Baert (IFA),
„Was werden wir nach Corona von New Work übernehmen? Die Planungen dazu bei der Stadt Wien laufen auf Hochtouren. Beispielsweise wird es für die Mitarbeiter*innen der Stadt Wien in vielen Bereichen neue Arbeitsmodelle geben, und das schon ab Juni 2020. Zwanzig bis dreißig Prozent Home Office pro Woche sind eine reale und sinnvolle Möglichkeit. In zwei bis fünf Jahren werden sich dann Arbeitsmodelle und ihre Strukturen grundlegend ändern.“ Thomas Madreiter (Stadt Wien)
Haben Investitionen in oder Reduktionen von Infrastruktur eine nachhaltigere Anreizwirkung für eine Mobilitätswende?
„Wenn man neue Stadtteile oder Stadtquartiere plant, müssen wir ausprobieren, wie wir auch in Knappheitsverhältnissen steuern und wirken können. Das Mehr oder Weniger ist insbesondere in der Stadtentwicklung nicht eindeutig zu beantworten. Wichtig ist: Es muss immer ein sinnvoller Mix aus „Push“ und „Pull“ sein. Nur wenn hier eine gute Balance erreicht wird, können Bau- und Entwicklungsprojekte erfolgreich sein.“ Thomas Madreiter (Stadt Wien)
Wie können Bauträger durch Bereitstellung energieflexibler Gebäude einen Beitrag zur Energiewende leisten?
„Energie kann man nicht ohne den Kunden denken. Energie ist ein zentrales gesellschaftliches Thema. Das beginnt bei Überlegungen von „Smart Home“ bis zur Frage des Kunden: „Wie intensiv möchte ich mich mit meiner Stromrechnung auseinandersetzen?“ Wichtig ist, dass das Thema Energieflexibilität einen Mehrwert für den Kunden schafft. Wenn ja, dann macht dieses Thema für mich einen Sinn und sollte groß und standortorientiert gedacht werden.“ Walter Hammertinger Value ONE)
„Große Fotovoltaikanlagen machen derzeit nur einen Sinn, wenn wir den Strom
selbst nutzen können. Darüberhinaus wird es schwierig. Das Thema der Energieflexibilität ist ein komplexes Thema, wenn es darum geht, Strom über die Grundstücksgrenze hinaus zu liefern.“
Dirk Jäger, (Bundesimmobiliengesellschaft)
„Energieflexibilität wird langsam aber sicher als Thema „markttauglich“. Das Thema kommt beim Kunden an.“ Walter Hammertinger Value ONE)
„Die Regierung möchte bis 2030 Fotovoltaikanlagen in Österreich in der Größe von 100 Quadratkilometern bauen. Das ist eine enorme Herausforderung und wird nur dann funktionieren, wenn diese Anlagen auf bereits bestehenden Gebäuden weitestmöglich installiert werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass es für Energieerzeugungsgemeinschaften Lösungen geben kann, die zum Wohl aller dienen können.“ Bertold Lindner (Heid & Partner)
„Es gibt einen hohen Bedarf an intelligenten technischen Schaltungen und Regelungen. Hier benötigen wir neue Regelungstechniken und eine stetige Wartung dieser neuen Anlagen.“ Dirk Jäger (Bundesimmobiliengesellschaft)
Wie würden Maßnahmen Ihr Geschäft beeinflussen, die Grundstücke aus der Position von spekulativen Commodities herausnehmen? Zum Beispiel könnten Grundstücke ab sofort nur mit einer Wertsteigerung von 50% der Inflationsrate weiterverkauft werden.
Würden Sie hundertprozentige Bodenwertabgaben zur Abschöpfung von Widmungs- und BPlangewinnen unterstützen?
„Eine Einschränkung beim Verkauf von Grundstücken ist eine Möglichkeit der Steuerung. Bei der Abschöpfung der Bodenwertabgabe ist es die Frage, wo sie anfällt. Eine Verteilungsgerechtigkeit der Bodenabgabe muss gefunden werden. Aber es ist bestimmt das tauglichste Instrument, um das knappe Gut „Boden“nicht verwertbar, aber nutzbar zu machen. Peter Ulm (Allora Immobilien)
„Wir sehen den Spekulationsgewinn am Grundstück nicht als treibende Kraft für eine Projektentwicklung. Die meisten Spekulationsprofiteure sind keine Projektentwickler.“ Christoph M. Achammer (ATP)
„Die Unsicherheit muss im Preis abgebildet sein, den man für ein Grundstück zahlt. Das Risiko muss immer kommuniziert werden .“ Thomas Madreiter (Stadt Wien)
„Grund und Boden sind grundsätzliche Ressourcen, die nicht vermehrbar sind. Wir müssen den spekulativen Teil dem Grundstück nehmen. Wertschöpfung muss der öffentlichen Hand zugutekommen. Christoph M. Achammer (ATP)
Welche recyclingfähigen Baustoffe bzw. wiederverwendbaren Bauteile setzen Sie bereits ein?
Was hindert Sie daran, ausgebaute (gebrauchte) Bauteile in Ihren Bauvorhaben weiter zu verwenden, bzw. Recyclingbaustoffe einzusetzen und wie groß sehen Sie jeweils das Potenzial dafür?
„„In der Mariannengasse in Wien läuft zurzeit das größte Re-Use-Projekt europaweit. Hier haben wir damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Gute Produktdatenbanken mit Produktinformationen zum Thema sind hier sehr wichtig.“ Dirk Jäger (Bundesimmobiliengesellschaft)
„Der Materialverbrauch eines West-Europäers wie aktuell ist so in der Zukunft nicht mehr fortführbar. Wenn wir im Klimaschutz erfolgreich sein wollen, dann muss es auch staatlich verordnete Rahmenbedingungen und ordnungspolitische Vorgaben geben. Die Zeit drängt! Eine weitere Prokrastination ist nicht mehr möglich.“ Thomas Madreiter (Stadt Wien)
„Die Wiederverwendbarkeit von Baumaterial ist für uns private Bauträger ein sehr wichtiger Punkt und gewinnt stetig an Bedeutung Peter Ulm (Allora Immobilien)
Welche Maßnahmen der öffentlichen Hand sind aus Ihrer Sicht notwendig, damit eine Projektentwicklung auf industriellen/gewerblichen Brachflächen wirtschaftlich attraktiv wird?
„Die Projektentwicklung auf industriellen und gewerblichen Brachflächen ist für private Bauträger ein sehr schwieriges Thema, da hier nur eingeschränkte Verwertungschancen möglich sind, da das Risiko einfach zu hoch ist.“ Peter Ulm (Allora Immobilien)
„Bei einer Projektentwicklung auf leicht kontaminierten Brachflächen stellt sich unausweichlich die Frage nach der Übernahme der Haftung. Nur ein Dritter, also eine Versicherung, kann hier Haftungsaufgaben übernehmen.“ Thomas Madreiter (Stadt Wien)
„Nicht nur das Risiko und die eingeschränkten Verwertungschancen spielen hier eine Rolle. Auch sind oft ungünstige Grundstückslagen von Einfluss. Das ist ein sehr vielschichtiges Thema und hier gibt es viele beeinflussende Koordinaten, was eine jeweilige Einzelfallprüfung erfordert.“ Michael Baert (IFA)
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Innovative Denkansätze und Lösungen der Kreislaufwirtschaft
Wir freuen uns das Umweltbundesamt als Mitgliedsinstitution der IG Lebenszyklus Bau begrüßen zu dürfen. Das Umweltbundesamt ist Österreichs führende Expert*innenorganisation für Umwelt und zählt zu den führenden Umweltberatern Europas. Das Thema Kreislaufwirtschaft ist ein Arbeitsschwerpunkt. Gemeinsam mit Bund, Ländern und der Wirtschaft beschäftigen sich die Expert*innen mit den Themen Materialverbrauch, Stand der Technik, nachhaltiges Bauen und Monitoring der Kreislaufwirtschaft.
Dr. Brigitte Karigl leitet im Umweltbundesamt den Bereich Kreislaufwirtschaft. Als Expertin für das Thema Abfall beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit Abfallbehandlung, Abfallvermeidung und Recycling.
Interview mit Dr. Brigitte Karigl, Umweltbundesamt
Die Bauwirtschaft verantwortet mehr als zwei Drittel des Abfallaufkommens in Österreich – wo sehen Sie dringenden Handlungsbedarf?
Die Daten über den Materialverbrauch der letzten Jahre zeigen, dass der Bausektor eine Schlüsselrolle in der Kreislaufwirtschaft hat. Es geht darum, welche Mengen und Arten von Rohstoffen verbaut werden und wie sie in der End-of-Life Phase von Gebäuden sinnvoll genutzt werden. Rohstoffe werden immer knapper und daher teurer und auch die Behandlung der Abfälle ist mit beträchtlichen Kosten verbunden. Aus Umwelt- und Kostensicht ist es daher sinnvoll, Ressourcen zu schonen und das Abfallaufkommen zu reduzieren. In den letzten Jahren wurden große Fortschritte beim Recycling von Baurestmassen und bei der Wiederverwendung von Bauteilen gemacht. Die neuen Herausforderungen liegen in der Planung, im Bau und im Betrieb von Bauwerken. Wir müssen darüber nachdenken, wie Gebäude kreislauforientiert geplant werden können, wie ihre Nutzungsdauer zu verlängern ist und welche Technologien uns für die Verwertung der Baumaterialien am Ende der Nutzungsdauer zur Verfügung stehen.
Als Leiterin der AG Kreislaufwirtschaft verantworten Sie ein besonders wichtiges Thema im Arbeitsprogramm der IG Lebenszyklus Bau – welche Aspekte werden Sie besonders hervorheben?
Ich freue mich sehr, gemeinsam mit den Mitgliedern der Arbeitsgruppe das Thema Kreislaufwirtschaft voranzubringen. Wir werden uns in erster Linie auf die Planungsphase konzentrieren, da sich bereits hier entscheidet, wie Gebäude nachhaltig genutzt werden können. Gemeinsam werden wir Grundsätze für eine kreislauforientierte Planung weiterentwickeln. Für uns ist es wichtig, dass diese Grundsätze gut angewendet werden können. Die konkrete Ausgestaltung werden wir in der Arbeitsgruppe erarbeiten. Design for Recycling, Design for Reuse und der Einsatz von Sekundärrohstoffen werden wichtige Themen sein.
3 Stichworte: was sind die Zukunftsthemen, die die Bau- und Immobilienbranche in den nächsten Jahren bewegen werden?
Boden bzw. verfügbare Flächen und Rohstoffe werden immer knapper. Sand gibt es leider nicht mehr wie Sand am Meer. Diese Entwicklungen werden die Baubranche in Zukunft noch stärker beschäftigen. Auch der Klimawandel ist in der Baubranche angekommen. Die Frage, wie man in Zukunft baut, wird immer wichtiger. Wie kann man bei hohen Temperaturen möglichst angenehm leben, auch ohne Klimaanlagen? Wie kann man das Niederschlagswasser aus Starkregen sinnvoll nutzen? Das sind zentrale Fragen, für die innovative Denkansätze und Lösungen erforderlich sind. Und nicht zuletzt die gesellschaftlichen Entwicklungen werden die Bau- und Immobilienbranche beschäftigen. Die Bevölkerung wächst, Wohnraum wird knapp und die Baukosten steigen. Für diese Herausforderungen gibt es kreislaufwirtschaftliche Denkansätze, wie Flächen und Infrastruktur gemeinschaftlich zu nutzen. In diese Richtung sollten wir gemeinsam denken.
Lebenszyklus im Blick: Dr. Brigitte Karigl, Umweltbundesamt
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Komplexe Projekte erfordern einen zukunftsorientierten und innovativen Approach.
Wir freuen uns PHH Rechtsanwälte als Mitgliedsunternehmen der IG Lebenszyklus Bau begrüßen zu dürfen. Seit der Gründung 2001 ist die Wiener Kanzlei stetig gewachsen und wurde international mehrfach ausgezeichnet. PHH Rechtsanwälte zählt seit vielen Jahren zu den Top-Kanzleien für Wirtschaftsrecht und Wirtschaftsstrafrecht in Österreich.
Interview mit Annika Wolf, PHH Rechtsanwälte
Als Rechtsanwältin haben Sie bereits viele Jahre Erfahrung mit lebenszyklusorientierten Projekten – weshalb ist Ihnen dieser Ansatz besonders wichtig?
Ich habe etliche lebenszyklusorientierte Projekte begleitet und kenne daher die Motivation dahinter. An solchen Projekten sind viele Personen und Parteien beteiligt und jeder hat eine andere Aufgabe und Verantwortung. Bei lebenszyklusorientierten Projekten ist jedoch nicht jeder nur für seinen Bereich zuständig, sondern die einzelnen Bereiche gehen Hand in Hand ineinander über. Vor allem große und komplexe Projekte erfordern einen zukunftsorientierten und innovativen Approach.
Was war Ihre Motivation, der IG Lebenszyklus Bau beizutreten?
Schon vor dem Beitritt als Mitglied habe ich an vielen Veranstaltungen des IG Lebenszyklus Bau teilgenommen. Der Spirit und die innovativen Gedanken und Vorhaben der Teilnehmer*innen haben in mir die Lust geweckt, auch Teil dieser Gruppe zu sein.
Drei Stichworte: Was sind die Zukunftsthemen, die die Bau- und Immobilienbranche in den nächsten Jahren bewegen werden?
„Digitalisierung und Innovation“ und „Nachhaltigkeit“ werden einen noch viel größeren Stellenwert einnehmen als sie es bereits tun. Um diese Themen wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten kein Weg vorbeiführen.
Lebenszyklus im Blick: Annika Wolf, PHH Rechtsanwälte
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Corona-Pandemie forciert integrales und digitales Arbeiten
Die IG Lebenszyklus Bau sieht die Corona-Krise als Testfall für New-Work-Modelle und bietet neue Sichtweisen auch auf das Thema Ressourcen in einer Branche, die Innovationen gegenüber bisher eher zurückhaltend gegenüberstand. „Die jetzige Situation stellt für viele unserer Mitgliedsunternehmen ohne Zweifel eine große Herausforderung dar. Aber: Die staatlich verordneten Maßnahmen forcieren das integrale und digitale Arbeiten in unserer Branche gerade massiv. Wir haben jetzt die einmalige Chance, das digitale, integrale und partnerschaftliche Arbeiten in unserer Branche zum Wohle aller Beteiligten und der gebauten Umwelt nachhaltig zu implementieren“, betont Prof. Christoph M. Achammer, IG Lebenszyklus Bau, ATP architekten ingenieure.
Digital pur
Die Arbeitsgruppen der IG Lebenszyklus Bau haben sich der Situation angepasst und arbeiten jetzt zu 100 Prozent digital und online. Veranstaltungen wie die Mitglieder- und Interessentenversammlung am 4. Juni werden auf voll digital umgestellt und als Videokonferenz abgehalten. Für andere Veranstaltungen in der Zukunft werden bereits digitale Formatmöglichkeiten getestet und ausgewertet. Wir halten Sie auf dem Laufenden!
Green Deal der EU als Impulsgeber
Die IG Lebenszyklus Bau hat heute eine Mitteilung an die Medien unseres Landes geschickt, um den immanenten Zusammenhang zwischen Klimaschutz und Corona-Krise zu betonen und die sich daraus entwickelnden neuen digitalen und integralen Arbeitskulturen aufzuzeigen. Des Weiteren wird die Arbeitsplanung der Arbeitsgruppen der IG Lebenszyklus Bau 2020 vorgestellt, die unter dem Impulsgeber des Green Deal der EU, des nachhaltigen Klimaschutzes und der Digitalisierung im Bereich der Gebäude-, Raum- und Stadtplanung steht. Für den 10. Kongress der IG Lebenszyklus Bau am 20. Oktober 2020 in Wien wird gerade intensiv am Programm gearbeitet, das wir hoffentlich bald veröffentlichen werden.
Die vollständige aktuelle Pressemitteilung der IG Lebenszyklus Bau zur Corona-Pandemie und den sich daraus ergebenden Chancen und Möglichkeiten sowie zum Arbeitsprogramm 2020 fiinden Sie HIER.
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Botschafter für richtige Denkanstöße
Wir freuen uns Drees & Sommer Österreich seit 2019 als Mitgliedsunternehmen der IG Lebenszyklus Bau begrüßen zu dürfen. Drees & Sommer ist der innovative Partner für Beraten, Planen und Betreiben. Als führendes europäisches Beratungs-, Planungs- und Projektmanagementunternehmen begleitet Drees & Sommer private und öffentliche Bauherren sowie Investoren seit 50 Jahren in allen Fragen rund um Immobilien und Infrastruktur – analog und digital. Durch zukunftsweisende Beratung bietet das Unternehmen Lösungen für erfolgreiche Gebäude, renditestarke Portfolios, leistungsfähige Infrastruktur und lebenswerte Städte an. In interdisziplinären Teams unterstützen rund 3.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an weltweit 43 Standorten Auftraggeber unterschiedlichster Branchen. Alle Leistungen erbringt das partnergeführte Unternehmen unter der Prämisse, Ökonomie und Ökologie zu vereinen. Diese ganzheitliche Herangehensweise heißt bei Drees & Sommer „the blue way“.
Interview mit Marc-Guido Höhne, Drees & Sommer, Österreich
Worin sehen Sie die meisten Überschneidungen im Arbeitsprogramm der IG Lebenszyklus Bau und der Motivation von Drees & Sommer?
Alle Arbeitsgruppen behandeln weitestgehend Themenbereiche, die auch Drees & Sommer bereits seit geraumer Zeit umtreiben bzw. welche wir bereits begonnen haben voranzutreiben. Dazu zählen insbesondere CO² Neutralität von Immobilien, neue Kreislaufwirtschaft, BIM und LEAN Methoden. In diesem Zusammenhang sind wir daher sehr zuversichtlich, aus unserer Erfahrung heraus den ein oder anderen Impuls in den Arbeitsgruppen der IGL setzen zu können, insbesondere in Bezug auf sämtliche Themen rund um das hybride Projektmanagement. Weiters sind wir natürlich ebenso daran interessiert innerhalb der Arbeitsgruppen die Inputs der anderen Beteiligten aufzunehmen um diese gemeinsam weiter zu entwickeln.
Sie engagieren sich für die AG Hybrides Projektmanagement – was möchten Sie zu diesem Thema unbedingt einbringen?
Die Immobilienwirtschaft und die Bauindustrie haben sich in den letzten Jahrzehnten eher dadurch ausgezeichnet, dass sich Produktivität und Effizienz eher ins Negative entwickelt haben. Im Vergleich zu anderen Branchen (z.B Industrie und Agrarwirtschaft) haben wir hier einen massiven Aufholbedarf. Wir bei Drees & Sommer beschäftigen uns seit beinahe 10 Jahren mit der Einführung von leanen und agilen Arbeitsmethoden in der Immobilienwirtschaft und halten es für unbedingt erforderlich, hier eine Veränderung der Mindsets aller Beteiligten herbeizuführen. Der Erfolg aus über 400 mit diesen Methoden abgewickelten Projekten zeigt, dass hier wesentliche Verbesserungen in Bezug auf Produktivität und Effizient möglich sind. Es bedarf aber eines gemeinsamen Verständnisses und Mitwirkens auf breiter Ebene, um die Immobilienwirtschaft hier wesentlich nach vorne zu bringen. Wir verstehen uns als Botschafter, um hier die richtigen Denkanstöße zu geben und anhand von best practice Beispiele zu untermauern.
3 Stichworte: was sind die Zukunftsthemen, die die Bau- und Immobilienbranche in den nächsten Jahren bewegen werden?
BIM; Neue Kreislaufwirtschaft bzw. Cradle2Cradle und die Implementierung von agilen und lean Methoden in unsere bestehenden Arbeitsprozesse.
Lebenszyklus im Blick: Marc-Guido Höhne, Drees & Sommer Österreich
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Change of Mindset
Wir freuen uns UBM Development Österreich seit 2019 als Mitgliedsunternehmen der IG Lebenszyklus Bau begrüßen zu dürfen. Geschäftsführer Gerald Beck engagiert sich 2020 in der Arbeitsgruppe Verknappung von Grund und Boden. Für das Unternehmen ist es ein großes Anliegen, Produkte im Hotel-, Büro- und Wohnbau so nachhaltig wie möglich gestalten, weshalb soziale und ökologische Aspekte bei jeder Entscheidung mitgedacht werden. Dass Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielt, beweist UBM mit einer 2017 eigens eingerichteten Gruppen-Stabsstelle für Green-Building sowie 15 Nachhaltigkeitszertifizierungen in den vergangenen Jahren. Wir haben Gerald Beck gefragt, welche Themen ihm besonders am Herzen liegen:
Zusammen mit Christoph M. Achammer und Walter Hammertinger verantworten Sie die AG Verknappung – welches Thema liegt Ihnen diesbezüglich besonders am Herzen?
Es freut mich, gemeinsam mit zwei Profis der Immobilienbranche dieses Thema zu bearbeiten. Im Rahmen der Arbeitsgruppe werden spannende Diskussionen stattfinden. Verknappung ist in der Wertschöpfungskette der Immobilien überall spürbar, insbesondere Grund & Boden ist nicht vermehrbar und daher ein guter Startpunkt für einen „change of mindset“.
Welche diesbezüglichen Regulierungen sollten Ihrer Meinung nach sofort in Kraft treten?
Es gibt mittlerweile Vorschriften, die renaturierte Ersatzflächen für neu zu bebauende Flächen einfordern – ein ausbaubares Modell; allerdings sollte auch die Verbesserung des CO2 Effekts bei brown field developments belohnt werden – das ist beispielsweise noch nirgendwo vorhanden. Ich bin ein großer Freund von Anreizsystemen – darüber muss nachgedacht werden.
3 Stichworte: was sind die Zukunftsthemen, die die Bau- und Immobilienbranche in den nächsten Jahren bewegen werden?
- Nachnutzung: nicht nur von Immobilien, auch von Bauelementen – von Grund & Boden sowieso…
- Digitalisierung: IoT und Big Data werden uns mehr in Anspruch nehmen, als wir uns das heute vorstellen können
- Kommunikation: ein entscheidender Erfolgsfaktor – nicht nur in der technischen, sondern insbesondere in der zwischenmenschlichen Dimension
Lebenszyklus im Blick: Gerald Beck, UBM Development Österreich
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Universitätslehrgang Nachhaltiges Bauen der TU Wien & TU Graz
Gerade in einer Zeit, in der die Themen Nachhaltigkeit und Klimaneutralität immer wichtiger werden, sucht der Markt dringend nach gut ausgebildeten Fachkräften, die mit den Anforderungen einer nachhaltigen Bauweise umgehen können. Der postgraduale, berufsbegleitende Universitätslehrgang Nachhaltiges Bauen der TU Wien in Kooperation mit der Technischen Universität Graz, vermittelt ökologische, ökonomische sowie soziokulturelle Aspekte beim Planen, Bauen und Nutzen von Gebäuden.
Das Programm wird als 4-semestriger Master (Master of Engineering) und als 2-semestriger Zertifikatslehrgang angeboten. Der nächste Lehrgang startet am 05. November 2020.
Wer in der Bauwirtschaft tätig ist und seine Kompetenzen im Bereich Nachhaltiges Bauen erweitern möchte, ist in diesem Lehrgang bestens aufgehoben: Energie- und Materialeffizienz, Emissionsminderung, Kreislaufwirtschaft, Lebenszykluskosten und ein schonender Umgang mit dem Gebäudebestand sind ebenso Themen wie Sicherheit, Funktionalität oder Baukultur.
„Nachhaltiges Bauen“ im Überblick:
- Abschluss Master of Engineering (MEng) oder Abschlusszertifikat der TU Wien & TU Graz
- Kooperation der TU Wien und der TU Graz
- Sprache Deutsch
- Dauer 4 Semester (Masterlehrgang)/ 2 Semester (Zertifikatslehrgang)
- Struktur berufsbegleitend, in Modulen
- Lehrgangsbeitrag EUR 18.000 für den Masterlehrgang/EUR 10.000 für den Zertifikatslehrgang
- Nächster Start 05. November 2020
- Anmeldeschluss: 28. September 2020
Early Bird Bonus: Bis zum 30. Mai 2020 können Sie vom Frühbucherbonus profitieren und 10% auf den regulären Lehrgangsbeitrag sparen.
Einladung zur Info-Session
Lernen Sie den Universitätslehrgang Nachhaltiges Bauen im Rahmen einer Info-Session an der TU Wien oder TU Graz kennen. Alle Termine finden Sie hier.
Weitere Details zum Lehrgang finden Sie unter www.nachhaltigesbauen.eu sowie im Info-Folder.
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18. buildingSMART-Anwendertag in Dresden zu BIM und Lean Management
Am 22. April 2020 ist in Dresden der 18. buildingSMART-Anwendertag mit nahezu 40 Einzelvorträgen und praxisgerechten Einblicken in alle Bereiche des digitalen Planens, Bauens und Betreibens. Erwartet werden in diesem Frühjahr gut 500 Teilnehmer aus ganz Deutschland, was den buildingSMART-Anwendertag zu einem der größten und relevantesten Fachkongresse zu Building Information Modeling und dem Arbeiten mit offenen und herstellerneutralen Standards macht. Ein Schwerpunkt des 18. buildingSMART-Anwendertags im Internationalen Congress Center Dresden wird „Lean Management und BIM“ sein. Die Keynote-Rede hält dazu Prof. Dr.-Ing. Shervin Haghsheno vom KIT Karlsruhe Institute of Technology. Angefragt ist auch der Ministerpräsident des Freistaats Sachsen Michael Kretschmer.
Am Vorabend des 18. buildingSMART-Anwendertags in Dresden feiert buildingSMART Deutschland zudem sein 25jähriges Jubiläum. Zusammen mit Mitgliedern, Freunden und Förderern von buildingSMART Deutschland wird das Jubiläum am 21. April 2020 an Bord der Sächsischen Dampfschifffahrtsgesellschaft und mit einer Tour durch eine der schönsten Flusslandschaften Europas gefeiert.
Anmeldungen sind ab sofort online über eveeno.com/Anwendertag2020 möglich.
Weitere Informationen zu Programm und Ablauf des 18. buildingSMART-Anwendertags finden Sie unter www.buildingsmart.de
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Das war der Wohnbau-Kongress 2020
Ing. Mag. Christian Polak, Geschäftsführer des führenden Entwicklers 6B47 Austria & der 6B47 Wohnbauträger und ausgewiesener Experte in Sachen Projektentwicklung & Investment Management eröffnete die Konferenz mit seinem Vortrag zu Innovationsstrategien. Matthias Frick, M.Sc., Business Developer der österreichischen Rhomberg Gruppe und Stefan Schrenk (Lean Works) griffen den aktuellen Diskurs des Lean Management auf und präsentierten Wege zu mehr leistbarem Wohnraum mittels Lean Production und Lean Construction.
Und auch bei KR Mag. Wolfgang Stabauer, MBA, Investmentexperte, sowie Gründer & Geschäftsführer der ÖKO-Wohnbau, die auf den Vertrieb von steuer- und förderoptimierten Immobilieninvestments spezialisiert ist, standen Neue Denkansätze zum Leistbaren Wohnen im Fokus. Prok. Mag. Lukas Sattlegger, Head of Marketing, Sales & Controlling des Premiumbauträgers Glorit analysierte Erfolgsfaktoren für die Projektentwicklung.
Jene wurden im Anschluss bei einer regen Podiumsdiskussion in der Runde des Vormittags erläutert, der auch Mag. Hans Jörg Ulreich, Berufsgruppensprecher Bauträger des FV Immobilien- und Vermögenstreuhänder und Geschäftsführer und Eigentümer der Ulreich Bauträger, beiwohnte.
Der Nachmittag, im Zeichen von Trends und Zukunftsentwicklungen
Der Nachmittag stand dann im Zeichen von Trends und Zukunftsentwicklungen. Dr. Frederik Lehner (Interconnection Consulting) präsentierte eine marktwirtschaftliche Trendanalyse und Dipl.-Geograf Felix Embacher, Bereichsleiter für Masterplanungen und Sonderwohnformen bei bulwiengesa, einem der führenden Analyseunternehmen der Immobilienbranche, teilte sein Wissen rund um das aktuelle Thema der Mikrowohnungen. DI Marcel Nürnberg (Squarebytes) schloss den Zyklus der Vorträge mit einem Blick in die Zukunft und präsentiert Virtual Reality als Verkaufstool von morgen.
Abschließend folgte die in Kooperation mit der Österreichischen Bauzeitung realisierte Award-Verleihung, ehe die Teilnehmer bei einem gemeinsamen Ausklang noch einmal Gelegenheit hatten sich untereinander auszutauschen.
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Ökologische und ökonomische Lebenszyklusbetrachtung
In dem Spezialmodul werden Methoden und Werkzeuge der Lebenszykluskostenrechnung und der ökologischen Lebenszyklusbetrachtung von Gebäuden und Bauwerken gemeinsam mit Grundlagenwissen und Informationen zu den aktuellsten Entwicklungen in diesem Themenbereich an PraktikerInnen und ExpertInnen der Architektur-, Bau- und Immobilienbranche vermittelt – praxisnah und anwendungsorientiert. Detaillierte Informationen gibt es auf der Modulseite: www.donau-uni.ac.at/dbu/lebenszyklus
Mitglieder der IG Lebenszyklus Bau erhalten einen Nachlass von 10% auf die Teilnahmegebühr!
Ziele
Das Modul vermittelt ein vertieftes Verständnis für die ökologische und wirtschaftliche Lebenszyklusbetrachtung von Gebäuden und Bauteilen. Anhand praxisbezogener Beispiele lernen Sie aktuelle Methoden und Werkzeuge der Lebenszykluskosten-Berechnung sowie der ökologischen Bewertung von Gebäuden und Bauprodukten kennen. Sie kennen aktuelle bestehende Software-Lösungen und können das erworbene Wissen zielorientiert in Projekten einsetzen.
Das Modul behandelt die Themen und Inhalte des bis 2019 angebotenen Seminars „Gebäudelebenszyklusanalysen“ und ist einzeln buchbar.
Inhalte
- Lebenszykluskosten-Berechnung, Wirtschaftlichkeits- und Amortisationsrechnung
- Ökobilanzierung und ökologische Bewertung von Gebäuden und Bauprodukten
- Software-Anwendungen: ABK Lebenszykluskosten und eco2soft (Ökobilanz für Gebäude)
- Projektarbeit Lebenszyklusbetrachtung
Lehrveranstaltungen und Vortragende
Lernergebnisse
Sie kennen Werkzeuge und Methoden der Lebenszykluskosten-Berechnung und der ökologischen Bewertung von Gebäuden und Bauprodukten. Sie wissen für welche Anwendungsbereiche verschiedene Ansätze und Methoden zum Einsatz kommen. Sie haben einen Überblick über relevante Normen, Richtlinien und Nachschlagwerke und kennen verfügbare Software-Anwendungen. Sie können einfache Rechenmodelle selbst aufbauen, Szenarien definieren, Berechnungen durchführen und die Ergebnisse interpretieren und kommunizieren.
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Wohnbau-Kongress 2020 in Wien
Als Kooperationspartner laden wir herzlich zum 1. Wohnbau-Kongress in Wien am 30. Januar 2020 im Hotel Imperial ein. Sichern Sie sich als Mitglied der IG Lebenszyklus Bau noch bis 17. Januar 2020 einen exklusiven Rabatt von 100€ mit dem Aktionscode IGLZ2020.
Innovationsstrategien, leistbares Wohnen und Zukunftstrends
Am 30. Januar 2020 veranstaltet InterConnection Consulting erstmals den Wohnbau-Kongress in Wien. Die InterConnection baut dabei auf ihre Tätigkeit als Veranstalter und Marktforschungsinstitut in den Industrien Wohnbau und Fertighäuser und setzt inhaltlich folgende Akzente:
▶ Wohnbau-Projektentwicklung
▶ Marktentwicklung + Trends
▶ Wohnen der Zukunft
Dabei werden aktuellste Daten zur Marktentwicklung, zu Wohntrends und Lösungen aus erster Hand präsentiert, sowie Lösungswege bei der Projektentwicklung, um Input zur idealen Positionierung am österreichischen Wohnbaumarkt zu geben. Wohnbau-Stadträtin Kathrin Gaál begrüßt die Teilnehmer in einer Videobotschaft. Als Branchenexperten und Referenten erwarten die TeilnehmerInnen u.a. Matthias Frick/Rhomberg Bau Gruppe, Christian Polak/6B47 Austria, Jörg Ulreich; Ulreich Bauträger,…
Informationen zur Veranstaltung: www.wohnbaukongress.eu
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Das Jahresprogramm 2020
Vorgestellt wurde zudem das geplante Innovationslabor, für welches die IG Lebenszyklus Bau im Rahmen des DBS-Clubs einreicht (Details unten). Wir freuen uns des Weiteren über zahlreiche Unterstützer der Initiative „Gebäudetechniker*Innen braucht das Land“, welche Ende Februar 2020 im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung der Politik übergeben wird. Unterstützen Sie die Initiative durch Übersendung Ihres Logos oder/und Unterzeichnung der Petition (Details hier).
Neben der Weiterentwicklung des K.O.P.T.-Modells (Kultur, Organisation, Prozesse, Technologie) werden 2020 insgesamt neun Arbeitsgruppen an der Übersetzung der bislang durch die IG Lebenszyklus Bau erarbeiteten Inhalte auf das Umfeld des Gebäudes arbeiten. Unter den Schwerpunktthemen Mobilität, Vernetzung & Verknappung wird es folgende Arbeitsgruppen geben:
AG Hybrides Projektmanagement (K.O.P.T.-Modell)- AG Chancen und Herausforderungen für die Raum- und Infrastrukturentwicklung der Zukunft
- AG Technische Vernetzung
- AG Legal Set-Up von lokalen Energienetzen
- AG Soziale Vernetzung
- AG Grund & Boden
- AG Kreislaufwirtschaft
- AG In-Wertsetzung von Brachliegenschaften
- AG Klimaneutrale Gebäude
Bei Interesse an einer Teilnahme an einer der Arbeitsgruppen, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle: office@ig-lebenszyklus.at
Bislang haben sich bereits zehn weitere Unternehmen entschieden, die IG Lebenszyklus Bau im kommenden Jahr zu unterstützen und sich inhaltlich miteinzubringen. Wir freuen uns folgende Unternehmen als neue Mitglieder begrüßen zu dürfen: Bernegger GmbH, Bundesaltlastensanierungsgesellschaft m.b.H., Drees & Sommer, PHH Rechtsanwälte, UBM Development, Umweltbundesamt, neoom group, BIM SPOT, Ing. Hans Bodner Baugesellschaft mbH & Co KG und Sozialbau AG.
Im Rahmen der Mitglieder- und Interessentenveranstaltung stellten sich einige davon mit einem kurzen Statement persönlich vor.
Martin Schuster (Bundesaltlastensanierungsgesellschaft)
„Wenn die Verursacher von Umweltschäden bei durch Schadstoffe verunreinigten Flächen nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden können, führen wir die Sanierungsmaßnahmen durch. Als Experten für Altlastensanierung und Brachflächenrecycling sehen wir viele inhaltliche Überschneidungen mit der neuen Ausrichtung der IG Lebenszyklus Bau.“
Brigitte Karigl (Umweltbundesamt)
„Durch Aushubmaterialien sowie Bau-und Abbruchabfälle verantwortet die Bauwirtschaft mehr als zwei Drittel des Abfallaufkommens in Österreich. Daraus ergibt sich ein großer Handlungsbedarf in Sachen Recycling und Kreislaufwirtschaft in der Branche.“
Stefan Haslinger (neoom group GmbH)
„Wir interessieren uns vor allem für die Frage, wie man Energie intelligent verteilt und bieten darauf eine kundenfreundliche Antwort mit einer intelligenten Kombination aus Soft- und Hardware: Mit unserem IoE (Internet of Energy) Gateway schaffen wir eine offene, herstellerunabhängige Energieplattform und verbinden beliebig viele Geräte, unabhängig vom Standort, miteinander. Dabei wird sehr oft auch Energie aus PV-Anlagen mit unseren skalierbaren Stromspeichern für Zeiten ohne Sonne genutzt und zu einem virtuellen Kraftwerk verbunden.“
Gerald Beck (UBM Development)
„Wie lange wollen wir noch endliche Ressourcen verbrauchen? Wenn wir diese Frage angehen wollen, spielen Grund und Boden eine große Rolle. Es ist uns schon lange ein Anliegen, unsere Produkte im Hotel-, Büro- und Wohnbau so nachhaltig wie möglich gestalten, daher möchten wir bei diesem wichtigen Thema unseren Beitrag leisten.“
Annika Wolf (PHH Rechtsanwälte)
„Als Rechtsanwältin habe ich über Jahre unterschiedlichste lebenszyklusorientierte Projekte betreut. Dieser Ansatz macht nicht nur aus gesellschaftlicher Perspektive Sinn, sondern nützt den einzelnen Stakeholdern wie Ausführende, Betrieb, Investoren und Banken bei der Risikominimierung.“
Marc Guido Höhne (Drees & Sommer)
„Unser Unternehmen begleitet ganzheitlich private und öffentliche Bauherren in allen Phasen der Entstehung einer Immobilie, angefangen von der ersten Idee bis in den Betrieb. Wir fühlen uns vor diesem Hintergrund bei der IG Lebenszyklus besonders zuhause: Mit großen Überschneidungen in Sachen Mindset und Herangehensweise freuen wir uns, vor allem beim Thema hybrides Projektmanagement zusammenzuarbeiten und neue Denkweisen zu begründen.“
Helmut Lugmayr (Bernegger GmbH)
„Wir sind in den Bereichen Rohstoffindustrie, Bauwirtschaft und Umwelttechnik tätig und sehen bei der IG Lebenszyklus Bau viele Anknüpfungspunkte, vor allem im Bereich Brachflächenrecycling.“
Das im Rahmen des DBS-Clubs geplante Innovationslabor will BIM-basierte Innovationsvorhaben aus Planung, Errichtung, Betrieb und Rückbau sowie Smarte Technologien und die zugehörigen Prozesse, Modelle, Tools etc. unabhängig im Echtbetrieb oder in echtbetriebsnahen Situationen praktisch erproben und weiterentwickeln. Ziel ist der Nachweis der durchgängigen digitalen Prozesskette im Bauwesen anhand konkreter BIM basierter Bauprojekte, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen durch einen umfassenden Innovationsprozess für Digitale Lösungen im Bausektor sowie der Abbau von Barrieren zwischen Branchen und Gewerken und Erleichterung des Zugangs zu Expertise durch aktiven Wissens- und Erfahrungsaustausch.
Bei Zuschlag durch die Förderstelle wird im Rahmen des Innovationslabors eine eigene Betreibergesellschaft den Aufbau und die Bereitstellung von realen Entwicklungs- und Demonstrationsumgebungen vorantreiben und durchführen. Die Einreichung für den Antrag zum Innovationslabor erfolgt über die IG Lebenszyklus Bau.
➤ Alle Details hier herunterladen (pdf)
1. Mitglieder- und Interessentenversammlung
2., Praterstraße 1 / Space 28
4. Juni 2020, 17:00-19:00 Uhr
10. Kongress der IG Lebenszyklus Bau
Ort offen
20. Oktober 2020, ab 12.00 Uhr
2. Mitglieder- und Interessentenversammlung
2., Praterstraße 1 / Space 28
10. Dezember 2020, 17:00-19:00 Uhr
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Vom Gebäude zum Raum

Ökologische, soziokulturelle und ökonomische Veränderungsprozesse sowie die Digitalisierung und Automatisierung vieler Arbeitsabläufe machen die integrale Betrachtung von Gebäude- und Quartiersentwicklung heute zu einer Notwendigkeit. So der Tenor beim 9. Jahreskongress der IG Lebenszyklus Bau, die Anfang 2019 eine intensive Auseinandersetzung mit den Umweltfaktoren Mobilität, Vernetzung und Verknappung und deren Wechselwirkung auf das einzelne Gebäude eingeläutet hat. Mit den ersten Ergebnissen in Form von vier Publikationen und einem Videoprojekt präsentierte der Verband in der Wirtschaftskammer Wien neue Impulse und Leitlinien für die effektive Bewältigung anstehender Herausforderungen bei der lebenszyklusorientierten Planung, Errichtung, Finanzierung und Bewirtschaftung von Gebäuden und deren Umfeld.
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„Wir haben gut daran getan, das Gebäude zu verlassen und in den Raum zu gehen“, zeigte sich Vorstandsmitglied Christoph M. Achammer, ATP architekten ingenieure, angesichts des facettenreichen Kongressprogramms und der Ergebnisse des Arbeitsjahres 2019 überzeugt. Die Auseinandersetzung mit interdisziplinären Perspektiven auf Phänomene wie soziale Vernetzung hielt er dabei für ebenso notwendig, wie das kritische Hinterfragen unzeitgemäßer Regulierungen und prozesshemmender Partikularinteressen.
Mobilität – ein Thema, das bewegt

Mobilitätskonzepte gewinnen in der Bau- und Immobilienwirtschaft zunehmend an Einfluss: Denn Veränderungen im Verkehrsnutzungsverhalten (wie E-Mobility, autonomes Fahren und Sharing-Modelle) stellen Infrastruktur-, Gebäude- und Quartierentwicklung vor große Herausforderungen und rücken Nachhaltigkeitsaspekte und effiziente Raumnutzung in den Fokus.
Mit dem neuen Diskussionspapier „Nachhaltiges Bauen braucht Mobilität“ ist eine Bündelung der für Immobilienplanung und -entwicklung wesentlichen mobilitätsbezogenen Fragen gelungen, erläuterte AG-Leiter Stefan Rufera, KPMG. Das auf Basis intensiver Gespräche mit Expertinnen und Experten aus dem Kontinuum Mobilität – Raum – Gebäude erarbeitete Meinungsbild unterstreiche u.a. die Bedeutung übergeordneter Raumkonzepte und die Notwendigkeit flexibler Gebäudegestaltung, resümierte er.
Vernetzung – ein facettenreiches Phänomen
Dem Phänomen Vernetzung näherte sich die IG Lebenszyklus Bau im vergangenen Arbeitsjahr sowohl aus technologischer als auch sozialer Perspektive. Daraus entstanden ist der Praxisleitfaden „Schritt für Schritt zum gebäudeübergreifenden Energiesystem“, der neben technischen Voraussetzungen auch die Rollen der beteiligten Stakeholder und die Bedeutung zentraler Koordination in den Fokus nimmt, sowie ein Videoprojekt, das den Facettenreichtum sozialer Austausch- und Vernetzungsprozesse auf Grundlage von Expertenmeinungen sichtbar macht.
Was den Leitfaden anbelange, skizziere man erstmals eine integrale Herangehensweise an die Entwicklung lokaler Energienetze, erläuterte AG-Leiterin Margot Grim-Schlink, e7 energy innovation & engineering. Zwar sei die praktische Umsetzung der dargestellten Schritte noch eher Ausnahme als Regel, doch sprechen günstige Rahmenbedingungen und zahlreiche Vorteile für ein konzertiertes Vorgehen. Den Nutzen von Kooperation unterstrich auch IG Lebenszyklus-Vorstand Klaus Reisinger (iC consultenten), der soziale Vernetzung eng mit Fragen der Lebensqualität verbunden sah. Dass weiterer fachübergreifender Austausch über das Thema stattfinden müsse, stand für ihn außer Frage: Die IG Lebenszyklus Bau werde dabei eine Vorreiterrolle einnehmen.
Verknappung – eine gewichtige Grundsatzfrage
Als ressourcenintensivste Industrie ist die Bauwirtschaft auch zur intensiven Beschäftigung mit Verknappungsfragen aufgerufen. Die einschlägige Arbeitsgruppe der IG Lebenszyklus Bau befasste sich im Arbeitsjahr 2019 daher vertieft mit Flächenverbrauch und möglichen Optimierungsmaßnahmen. Schon der Umstand, dass Wien jährlich um Eisenstadt wachse, müsse Anlass geben, ganzheitlich zu denken, forderte Walter Hammertinger, Value One: Eigentums- und Nutzungsgrenzen gelte es in diesem Kontext ebenso zu thematisieren wie multifunktionale Nutzungen, Aktivierung von Brachen, Entwicklungen in die Höhe und antiquierte Regularien.
Praxis-Werkzeuge für bessere Entscheidungen

Das K.O.P.T.-Modell als Prozessgrundlage erfolgreicher Bau- und Immobilienprojekte verliert auch vor dem Hintergrund der Perspektiverweiterung nicht an Relevanz: Mit dem ergänzenden Praxisleitfaden „Hybrides Projektmanagement“ erhält das Theoriemodell mit den vier Säulen Kultur, Organisation, Prozesse und Technologien sogar Erweiterung und Vertiefung: „Wir haben Methoden des klassischen und agilen Projektmanagements zu einem standardisierten Prozess zusammengeführt. Damit schaffen wir einen praxisorientierten Rahmen, der Kreativität wahrt, Komplexität durch partnerschaftliches, vertrauensvolles Handeln reduziert und die Zuverlässigkeit getroffener Entscheidungen erhöht“, erläuterte IG Lebenszyklus Bau-Vorstand Wolfgang Kradischnig, DELTA, die Vorzüge des entwickelten Modells.
Nachhaltigkeit darf kein Wettbewerbsnachteil sein

Bauunternehmen, die lebenszyklus- und nachhaltigkeitsorientiert arbeiten, soll dadurch kein Wettbewerbsnachteil entstehen. Was die Nachsorgephase anbelangt, würden jedoch Regelungen, die einen Fokus auf Nachhaltigkeit sicherstellen, fehlen, skizzierte Berthold Lindner, Heid & Partner Rechtsanwälte. Das neue Positionspapier „Implementierung von Lebenszyklen in Genehmigungsverfahren“ schlägt vor, Nachnutzungsfragen bereits im Baubewilligungsverfahren zu berücksichtigen – ohne ein weiteres Genehmigungskriterium einzuführen. Habe man bereits in der Planungsphase über etwaige Nachnutzungsoptionen nachgedacht, könnten Umwelt- und Klimabelastungen durch Abbrüche reduziert werden, erläuterte Lindner die Intention des präsentierten Vorschlags.
Mitglieder- und Interessentenveranstalung am 11. Dezember 2019
Bei der Mitglieder- und Interessentenveranstaltung erfahren Sie, wie es 2020 weitergeht, was unsere neuen Mitgliedsunternehmen einbringen und bei welchen Arbeitsgruppen Sie sich im neuen Jahr beteiligen können.
WANN: 11. Dezember 2019, 17:00-19:00 Uhr | anschließend Networking (Beginn pünktlich!)
WO: Design Tower, Praterstraße 1, 2. Stock, Raum 28 Eventroom | 1020 Wien
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Gebäudetechniker*innen braucht das Land
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Building Technology Austria
Die IG Lebenszyklus Bau ist Partner der BT-Austria. Als Mitglied erhalten Sie ein kostenloses Ticket (statt 45,00 EUR). Tickets einfach unter bta@reedexpo.at anfordern.
Experten bringen wertvolle Inputs
Nach der offiziellen Eröffnung am 18. September um 09:15 Uhr, erwartet die Besucher im BTA-Fachforum ein umfangreiches Vortragsprogramm inklusive Keynotes von Prof. Thorsten Petry vom Lehrstuhl für Unternehmensführung der Hochschule RheinMain sowie Prof. Dr. Ing. Wilhelm Bauer, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts in Stuttgart. In über 30 Vorträgen und Panel-Diskussionen kommen weitere namhafte Branchengrößen zu Wort. Die Themen sind breit gefächert – von integraler Planung über Qualitätssicherung, Vernetzung von Gebäuden, Nachhaltigkeit und Möglichkeiten bis zur effizienteren Zusammenarbeit zwischen den Stakeholdern der Baubranche. Am ersten Tag zeigt zum Beispiel Werner Kreilinger, Projektleiter bei M.O.O.CON, den „digitalen Zwilling als Erfolgsfaktor“ am Praxisbeispiel des AKH Wien. Am zweiten Tag präsentiert unter anderen Dr. Karin Stieldorf von der TU Wien neueste Forschungsergebnisse zur Energieeffizienz von Gebäuden.
Innovationen sind das Salz in der Bausuppe
In den fünf Themenbereichen der BTA-Expo (Smart Building, Energy Systems, Climate and Water Supply, Safety, Health and Security und Planning Solutions) können Besucher mit rund 80 Ausstellern über Neuigkeiten und innovative Lösungen der Industrie sprechen. In einem eigenen Start-up Village präsentieren 14 junge Unternehmen wie PATCHBOX oder roofSec kreative Zugänge zur Gebäudetechnik sowie integralem Planen und Bauen.
Erfahrungsaustausch schafft Klarheit
Wer sich noch tiefer in die Materie begeben möchte, kann sich für einen der über 25 offenen Workshops des BTA-Labs anmelden. Im kleinen Rahmen diskutieren Besucher direkt mit Vertretern von Unternehmen, Verbänden, Universitäten etc. über aktuelle Herausforderungen der Branche und arbeiten gemeinsam an Lösungen. In einer 45-minütigen Gruppendiskussion, organisiert von der Plattform innovative gebäude© und moderiert von Johannes Fechner, geht es um thermische Bauteilaktivierung und die Frage wo Bedarf für Unterstützung und Förderung besteht. Mit Mag. Bernd Kramer, Verkaufsleiter Österreich der drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH, wird über die Verbesserung der Luftqualität in Schulklassen gesprochen. Anmeldungen sind über www.bt-austria.at möglich.
Blind-Dates für die Zukunft des Bauens
Nachdem Networking und branchenübergreifender Austausch der wesentliche Faktor der BTA ist, bildet den Abschluss des ersten Tages ein zwangloses Get-together ab 17:00 Uhr. Bei kulinarischen Köstlichkeiten und einem Glas Wein können Besucher Kontakte knüpfen, beispielsweise zu potentiellen Partnern für zukünftige Bauprojekte.
Mit dem Fachforum, dem Ausstellungsbereich und den Workshops in einem kompakten, übersichtlichen und kreativen Rahmen ist die BTA voll und ganz auf Networking und Wissensaustausch ausgerichtet. Das neue Branchenformat verkörpert die Vision einer integralen Gebäudeplanung durch fachübergreifende Kreativität, nachhaltige Technologien und intelligente Zusammenarbeit. (+++)
Eckdaten
Was? Fachveranstaltung für Gebäudetechnik, bestehend aus Fachforum, Expo, Lab und Netzwerkevent
Wann? 18.–19. September 2019
Wo? Messe Wien, Halle D, Eingang D, Trabrennstraße 7, 1020 Wien;
U2-Station: Krieau
Tickets Tagesticket € 45,-
Dauerticket (2 Tage) € 70,-
Weitere Informationen unter www.bt-austria.at.
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ÖGUT-Umweltpreis 2019
Zum 33. Mal sucht die ÖGUT PionierInnen und Engagierte in Kommunen und Städten, Wissenschaft, Forschung und Unternehmen!
Der Umweltpreis 2019 wird in folgenden Kategorien vergeben:
- Frauen in der Umwelttechnik (Sponsor: BMVIT)
- Nachhaltige Kommune (Sponsor: Städtebund)
- Partizipation und zivilgesellschaftliches Engagement (Sponsor: BMNT)
- Stadt der Zukunft (mit Unterstützung des BMVIT)
- World without waste (Sponsor: Coca Cola)
Details „Stadt der Zukunft“ (mit Unterstützung des BMVIT)
Erneuerbare Energie wird meist produziert, wenn der Wind weht und die Sonne scheint. Aus diesem Grund beschäftigt sich „Stadt der Zukunft“ seit vielen Jahren mit der Entwicklung und Demonstration von Speichertechnologien, die innerhalb und rund um das Gebäude verbaut und genutzt werden können. Wir suchen F&E- sowie Demoprojekte, die das Potenzial von Gebäuden als netzdienliche und flexible Energiespeicher ausloten.
Preisgeld: 5.000 EUR
Die Ausschreibungsunterlagen zu den Kategorien finden Sie hier: https://www.oegut.at/de/initiativ/umweltpreis/2019/
Einreichfrist ist der 30. September 2019. Insgesamt kommen 22.000 Euro Preisgeld zur Vergabe! Die Auswahl treffen zwei unabhängige Jurys. Die Preisverleihung findet im Rahmen des ÖGUT-Jahresempfangs am 20. November statt.
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Neuer Kooperationspartner: fm.benchmarking
Über fm.benchmarking
fm.benchmarking erhebt kontinuierlich Immobiliennutzungskosten und verwaltet dadurch die größte branchenübergreifende Datenbank für Nutzungskosten im deutschsprachigen Raum. Unter der Leitung von Prof. Uwe Rotermund stellt fm.benchmarking als verbandsoffenes Projekt im jährlichen Bericht die wesentlichen Führungs- und Analysekennzahlen der Nutzungs- und Betriebskosten von Gebäuden vor. Die fm.benchmarking Detailberichte stellen eine Ergänzung zu diesem Kompendium dar. Hier werden einzelne Themen vertieft betrachtet.
Das fm.benchmarking bietet die Möglichkeit Kosten-, Verbrauchs- und Flächenkennzahlen von Immobilien zu vergleichen. Eigentümer bzw. Verwalter von Immobilien oder auch FM-Dienstleister können so ihre Kennzahlen beurteilen und ggf. Optimierungspotenziale feststellen.
Bei der Analyse spezifischer Kennzahlen kann das fm.benchmarking Team auf eine große Datensammlung von Immobiliennutzungskosten auf Vollkostenbasis zurückgreifen. Der aktuelle fm.benchmarking Datenpool umfasst Daten von mehr als 95 Mio. m² Brutto-Grundfläche (Stand Februar 2019).
>> Lesen Sie hier die Aussendung zum fm.benchmarking-Bericht 2019
Vorteile für Teilnehmer am fm.benchmarking
Als Teilnehmer am fm.benchmarking erhalten Sie eine individuelle Teilnehmerauswertung Ihrer Gebäude im Vergleich zu den fm.benchmarking Kennzahlen des jeweils aktuellen Berichtes als PDF-Dokument zugesandt. Zudem erhalten Sie ein Exemplar des danach erscheinenden fm.benchmarking Berichtes kostenfrei zugesandt (nicht bei der Teilnahme fm.benchmarking Lite). Weitere Vorteile finden Sie hier.
Über den Herausgeber
Prof. Uwe Rotermund ist geschäftsführender Gesellschafter der rotermund.ingenieure und öffentlich-bestellter und vereidigter Sachverständiger für Facility Management. Neben 22 Jahren Berufserfahrung als Betreiber, Planer, Berater und seiner Professur für Immobilien-Lebenszyklus-Management u. Facility Management setzt er sich mehrfach für Nachhaltiges Bauen ein. „Der fm.benchmarking Bericht ist für viele Verantwortliche im Facility Management eine wichtige Orientierungshilfe“, so Prof. Uwe Rotermund, Herausgeber des seit 2003 erscheinenden Vergleichswerks.
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FM-Day 2019
Die Konferenz für Querdenker
Auch heuer bietet der FM-Day wieder ausreichend Möglichkeit zum Querdenken. Ein Tag, an dem in der Branche etwas anders gedacht werden darf und soll.
Der FM-Day wurde 2015 ins Leben gerufen. Er soll keine weitere Fachkonferenz für Facility und Real Estate Management sein, sondern er hat das Ziel, mit einem innovativen Format an einem besonderen Ort Mehrwerte zu schaffen. Gemeinsam mit Referenten, Diskutanten und Teilnehmern wird über den Tellerrand geschaut. Das diesjährige Motto lautet:
Erlebnisse schaffen. Zukunft gestalten.
„Das Erlebnis ist ein Ereignis im individuellen Leben eines Menschen, das sich vom Alltag des Erlebenden so sehr unterscheidet, dass es ihm lange im Gedächtnis bleibt“, weiß Wikipedia. Wir betrachten ein Erlebnis als einzigartige, beeindruckende Erfahrung, die begeistert und so Mehrwerte schafft.
Will man das Umfeld für wertvolle und erinnerungswürdige Erlebnisse schaffen, braucht man Flexibilität. So muss etwa berücksichtigt werden, dass auch die Werte in unserem Leben sich entwickeln – einige, grundlegende, bleiben vielleicht gleich; aber andere ändern sich im Lauf der Jahre, richten sich nach neuen Erkenntnissen, Bedürfnissen oder auch Moden. Mit dem Motto des diesjährigen FM-Days werden die neuesten Trends unserer Branche beleuchtet und geprüft, wie diese Einfluss auf unsere Zukunft nehmen.
Erlebnisse zu schaffen bedeutet auch, eine angenehme Atmosphäre zu gestalten, die zu positiven Emotionen und Wahrnehmungen unserer Umgebung und unserer Mitmenschen anregt.
Die diesjährigen Themen reichen von der Immobilie der Zukunft bis hin zu den Trends im Facility Management und in der Digitalisierung.
Am FM-Day werden unter anderem folgende Fragen diskutiert:
Facility Management fungiert auch als Inkubator, letztendlich mit dem Ziel, dem Menschen näher zu kommen und ihn in den Mittelpunkt zu rücken. Was wird zukünftig passieren und vor allem wie wird es passieren? Lässt sich Zukunft überhaupt gestalten, und welchen nachhaltigen Beitrag können wir, kann Facility Management dazu leisten?
Welche Entwicklungen entlang der Wertschöpfungskette einer Immobilie bewegen uns aktuell und welche hinterlassen bleibende, zukunftsweisende Spuren? Immobilien gab es schon immer – doch wie verändert sich ihre Qualität und wie sieht die Immobilie der Zukunft aus? Unsere Immobilien spiegeln unsere Unternehmenskultur wider, sind eng
verbunden mit Fragen wie: Wo und wie wollen wir arbeiten, wer und was unterstützt uns dabei?
Haben Trends von gestern auch morgen noch eine Berechtigung? Ist Facility Management ein Trendsetter oder jagen wir stets den Trends hinterher? Wo sehen wir den Facility Manager der Zukunft? Und können Maschinen Menschen ersetzen? Zeigen uns Start-ups den Weg? Diese Fragen (und noch viele mehr) werden gemeinsam mit Ihnen beantwortet.
Dipl.-Ing. Werner H. Bittner, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der Umdasch Ventures GmbH, wird den FM-Day 2019 eröffnen. Im Rahmen der Abendveranstaltung dürfen die Teilnehmer Mag. Bettina Glatz-Kremsner, Generaldirektorin der Casinos Austria AG und Österreichische Lotterien GmbH im Interview mit Gerald Groß begrüßen.
Unter der Moderation von Gerald Groß sorgen die Veranstalter wieder für einen spannenden Konferenztag mit angeregten Diskussionen und viel Raum für Informations- und Erfahrungsaustausch.
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23. buildingSMART-Forum in Berlin
Am 23. Oktober 2019 ist das 23. buildingSMART-Forum in Berlin. Unter dem Titel „Den digitalen Wandel mitgestalten“ lädt der Digitalisierungsverband der Bau- und Immobilienwirtschaft buildingSMART Deutschland zu Diskussionen mit Vertretern und Experten aus Wirtschaft, Politik sowie Forschung und Entwicklung. Im Vordergrund der Beiträge und Diskussionen stehen globale und nationale Trends für die Entwicklung von digitalen Methoden und Werkzeugen für die Bau- und Immobilienwirtschaft und die sich ergebenden Wirkungen und Chancen für Unternehmen und Gesellschaft. In diesem Jahr widmet sich das buildingSMART-Forum unter anderem dem Thema BIM in der Infrastruktur und nimmt die Einführung des BIM-Stufenplans in den Fokus. Außerdem blickt das buildingSMART-Forum auf das topaktuelle Technologiethema Cloud and Common Data Environment (CDE).
Bereits am Vortag des buildingSMART-Forums, am Dienstag, 22. Oktober 2019, treffen sich die Fach- und Arbeitsgruppen von buildingSMART. Ebenfalls am Dienstag, 22. Oktober 2019, ist die Mitgliederversammlung mit dem anschließenden Abendempfang für buildingSMART-Mitglieder und geladene Gäste. Das 23. buildingSMART-Forum ist am Mittwoch, 23. Oktober 2019, im Ellington-Hotel in Berlin (Nähe Kurfürstendamm).
Über buildingSMART Deutschland
Seit annähernd 25 Jahren ist buildingSMART Deutschland das Kompetenznetzwerk für die Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft. Mehr als 500 Unternehmen, Forschungs- und Hochschuleinrichtungen, Behörden und Institutionen der öffentlichen Hand sowie Privatpersonen aus allen Bereichen der Bau- und Immobilienwirtschaft sind Mitglied bei buildingSMART Deutschland. Sie eint das Bestreben, Digitalisierung erfolgreich mitzugestalten. Dazu engagieren sich buildingSMART-Mitglieder ehrenamtlich an der Ausarbeitung von offenen und herstellerneutralen Standards für digitale Methoden und Werkzeuge und bringen über buildingSMART International diese Arbeiten auf die globale Ebene. So wirkt buildingSMART aktiv daran mit, verlässliche und anwendergerechte Rahmenbedingungen und Standards für eine erfolgreiche Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft zu entwickeln. www.buildingsmart.de
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Cooporate or Die
Wie transparent und offen können und müssen Unternehmen sich heute begegnen? Wie entsteht im Zeitalter der Digitalisierung Innovation? Und was genau ist eigentlich ein Ökosystem? Diese und andere Fragen wurden im Rahmen der ersten DBS Academy unter dem Titel „Cooperate or Die“ in aspern Seestadt diskutiert. Das Ergebnis: Innovation braucht Partnerschaft. Die Herausforderung besteht oft darin, zu entscheiden, wann diese in welcher Form Mehrwert stiftet und wie tief sie in die unternehmenseigenen Prozesse integriert werden kann.
Partnerschaften müssten dabei vor allem einen Mehrwert bieten, den ein einzelnes Unternehmen so nicht schaffen kann, betont Gernot Wagner, Geschäftsführer PORR Design & Engineering GmbH, und ergänzt: „Hier muss es nicht unbedingt um Geld gehen, das können auch zufriedene Mitarbeiter sein oder ein guter Chef und eine Arbeitsumgebung, in der ich mich gerne und produktiv betätige.“
Als Konzept dafür eigne sich etwa ein „Innovation-Ökosystem“, das multilaterale Verbindungen zwischen Unternehmen aus verschiedensten Branchen ermöglicht, skizziert Maximilian Böger, Projektmanager und Doktorand der Universität St. Gallen. „Das Ökosystem selbst ist nicht die Lösung, sondern ein Konzept, das man nutzen kann. Jedes Ökosystem braucht ein positives Outcome. Manchmal macht es einfach keinen Sinn, mit Partnern zusammen zu arbeiten und das ist dann auch wichtig zu erkennen.“
Auch Bernhard Lehner, Vorstand und Co-Founder der startup300 AG, spricht aus Erfahrung, wenn er sagt: „Im Innovationsprozess hinterfragt man Dinge und unterstützt Personen, die bereit sind, aus der Kultur auszubrechen. Wohin diese Reise dann führt, weiß man oft nicht und das kann manchmal vielleicht sogar das Unternehmen zerreißen. Aber genau diese unorthodoxe Art und Weise, diesen Mut, braucht es. Das kann man – kontrolliert – im geschützten Bereich gut machen, aber loslassen ist entscheidend.“
Dass das nicht immer geht und stark vom jeweiligen Unternehmen abhängt, weiß Kurt Hofstädter, Director of Digital Strategy der Siemens AG Österreich: „Unternehmen ab einer gewissen Größenordnung brauchen sowohl stabile als auch dynamische Elemente. Die kreativen Spielräume sind bei unserer Größe leider teils sehr gering. Dynamik bekommt man in erster Linie durch Zukäufe und komplettes Fremdarbeiten, aber nicht aus den eigenen Strukturen, das ist extrem schwierig.“
Mehr zum firmenübergreifenden Zusammenarbeiten im DBS-Club finden Sie unter www.dbs-club.at
Smart Building Demonstration Lab: Entwicklung, Planung und Demonstration an einem Ort
Mit dem Smart Building Demonstration Lab (SBD-Lab) entsteht eine einzigartige Plattform in aspern Seestadt, in der verschiedene Smart Building Technologien komprimiert an einem Ort getestet und erlebt werden können. Das vom AIT Austrian Institute of Technology federführend konzipierte Lab wurde als Test- und Demonstrationszentrum für die Bedürfnisse von Entwicklern, Bauherren, Investoren, Planern und Betreibern von Gebäuden entwickelt und soll 2020 starten.
Das SBD-Lab wurde konzeptionell finalisiert (www.dbs-club.at/#sbd-lab) und steht nun interessierten Nutzerinnen und Herstellern zur Verfügung. Wir nehmen das Thema Smart Building daher zum Anlass und Ausgangspunkt für den nächsten Digital Vision Workshop am 09. September 2019. Ziel des Workshops: Welchen Mehrwert bietet Digitalisierung und IoT im intelligenten Gebäude der Zukunft und welche Herausforderungen können wir dazu gemeinsam im Rahmen des DBS-Clubs erarbeiten?
>> Hier geht`s zur Anmeldung <<







Im Rahmen der ersten Mitglieder- und Interessentenveranstaltung 2019 wurde die inhaltliche Weiterentwicklung der IG Lebenszyklus Bau, welche seit Anfang des Jahres in Umsetzung ist, umfangreich vorgestellt. Die Arbeitsgruppen präsentierten erste Zwischenergebnisse zu den Schwerpunktthemen des Arbeitsjahres: Mobilität, Vernetzung und Verknappung. „Eine Erkenntnis können wir bereits vorwegnehmen: Sämtliche Werthaltungen, die wir für einzelne Gebäude formuliert haben – nämlich die der interdisziplinären Zusammenarbeit, die des integralen Miteinander – gelten auch für die erweiterte Diskussion der Umwelt und des Umfelds eines Gebäudes. Nur heißen diese Gartenzäune nun Gemeindegrenzen, Grätzelgrenzen und Eigentumsgrenzen – und um diese Grenzen zu überwinden, rufen wir Sie auf, gemeinsam daran zu arbeiten.“ – so Christoph M. Achammer, Vorstand der IG Lebenszyklus Bau.








