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Vom Wohnbau zum Städtebau: Mobilität, Vernetzung und Verknappung

Als Antwort auf die fortschreitende digitale Transformation startet die IG LEBENSZYKLUS BAU mit neuen Konzepten und einer klaren Positionierung gestärkt ins neue Jahr. Neben der forcierten Implementierung digitaler Technologien als Ergänzung zu den bestehenden Säulen Kultur, Organisation und Prozess, konzentriert sich der Verein zukünftig verstärkt auf das Umfeld des lebenszyklusorientierten Gebäudes und dessen ökologische und soziokulturelle Rahmenbedingungen.

 

Anlässlich dieser Weiterentwicklung lud die IG LEBENSZYKLUS BAU am 22. Jänner 2019 zu einem exklusiven Bauträger Forum ein. Gemeinsam mit Thomas Madreiter, Planungsdirektor der Stadt Wien, der u.a. die Wichtigkeit des systemischen Umfelds für die Zukunft des Städtebaus hervorhob, diskutierten 17 hochkarätige Vertreter öffentlicher Wohnbauträger und Developer zu den drei Themenschwerpunkten Mobilität, Vernetzung und Verknappung.

 

So wurden Themen wie Infrastrukturentwicklung, Mobilitätstrends, Nachverdichtung, Energie und Daten sowie CO2 Bilanzen und Ressourcenmanagement aus Bauträgersicht beleuchtet und auf ihr Innovationspotential abgeklopft. Die drei in wechselseitigem Zusammenhang stehenden Themenschwerpunkte spannen zudem den Rahmen für die diesjährigen Arbeitsgruppen des Vereins auf.

 

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Lesen Sie im Folgenden die wichtigsten Aussagen des Dialogs, dessen Ergebnisse in die Arbeitsgruppen 2019 einfließen werden:

 

 

 

Mindmap Mobilität. Quelle: IG Lebenszyklus BAU

Mindmap Mobilität. Quelle: IG Lebenszyklus BAU

 

„Beim Thema Mobilität zeichnen sich klare Trends ab: Während die zurückgelegten Transportkilometer potenziell zunehmen werden, so verändert sich der Mobilitätsbegriff selber. Unter dem Stichwort `Mobility as a service´ ist das eigene Auto immer weniger gefragt – Sharing Modellen, autonom und elektrisch fahrenden Autos, gehört die Zukunft. Daraus ergeben sich für die Personen- und Gütermobilität ganz neue Geschäftsmodelle und -konzepte und somit auch ganz neue Wertschöpfungsketten mit neuen Spielern und neuen Ökosystemen.“

Erich Thewanger (KPMG)

 

 

 

 

 

„Zukunft ist ein auszuhandelnder Prozess und es gilt somit im Gesamtzusammenhang den gesellschaftspolitischen Wollensprozess nicht außer Augen zu lassen. Zukunft ist was wir gestalten; das gilt besonders für Mobilität.“

Thomas Madreiter (Stadt Wien)

 

 

 

 

 

 

 

„Wenn wir lebenswerte Städte wollen, brauchen wir kluge, am Bedarf orientierte Regulierungen – auch von Seiten der Bauträger. Denn niemand, weder die Bauträger noch die Nutzer, profitieren z.B. von leerstehenden Garagen. Es gibt also einen klaren Auftrag an die Politik: Lebensqualität fördern und Kosten entlasten.“

Klaus Wolfinger (Wolfinger Consulting)

 

 

 

 

 

 

„Potenziell wird unser Mobilitätsaufkommen steigen. Nun stellt sich die Frage, was wir daraus machen? Vergeuden wir wertvolle Zeit am Steuer oder nutzen wir die Zeit im Zug, um zu arbeiten?“

Karl Friedl (M.O.O.CON)

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wir befinden uns in einem Kulturwandel der Arbeitswelt, in der Mobilität und Digitalisierung eine große Rolle spielen und sich wechselseitig bedingen. Mobilität bedeutet durch die Digitalisierung auch, dass ich nicht unbedingt jeden Tag ins Büro muss – unsere Arbeitsplätze werden flexibler.“ 

Ferdinand Harnoncourt-Unverzagt (BIG)

 

 

 

 

 

 

 

„Wir haben ein Dilemma zwischen dem Ziel, Mobilität zu verringern und Lebensqualität zu steigern und das nennt sich Convenience. Während Sharing-Modelle das große Potential haben, die Ressourceneffizienz zu steigern, so werden durch die große Verfügbarkeit wieder unnötige Kilometer verfahren. Gesellschaftspolitisch werden wir uns möglicherweise von unserem Conveniencedenken wegbewegen müssen.“ 

Peter Ulm (6B47)

 

 

 

 

 

 

„Verringerte Mobilität bedeutet nicht nur eine Ressourcenminderung, sondern kann auch gleichzeitig eine Erhöhung der Lebensqualität bedeuten. Vor allem dann, wenn wir von geringeren Transportzeiten sprechen.“

Michael Baert (IFA)

 

 

 

 

 

 

 

 

„Das Land schrumpft nicht, weil die Stadt wächst, sondern die Stadt wächst, weil das Land schrumpft. Am Land ist das Chancenpotenzial deutlich geringer – dagegen müssen wir arbeiten. Das bedeutet, dass Bauformen am Land urbaner werden müssen, denn die Gesellschaft wird urbaner.“ 

Thomas Madreiter (Stadt Wien)

 

 

 

 

 

 

 

„Sprechen wir doch von Dichte, anstatt Stadt und Land so zu pauschalisieren – es gibt ja genauso weniger dicht besiedelte Städte. Dichte und Mobilität hängen zusammen: Ist die Dichte gering, steigt die Mobilität. Wenn Dörfer verwaisen, weil sie nicht urban genug sind und Geschäfte, Ärzte und Postämter nicht vorhanden sind, dann steigt das Mobilitätsvorkommen. Wenn die Dichte gering ist, ist es auch schwierig, öffentlichen Verkehr effizient und für alle nutzbar zu gestalten. Für qualitätsvolle Stadtentwicklung ist die Dichte ein maßgeblicher Faktor.“

Josef Ostermayer (SOZIALBAU)

 

 

 

 

 

„Wir bewegen uns in dem Spannungsfeld zwischen Mobilität und einer möglichst hohen gesellschaftlichen Kohäsion. Daraus ergibt sich die Frage: Wie reduziere ich die Mobilität auf ein Minimum und garantiere dennoch einen hohen gesellschaftlichen Zusammenhalt?“

Erich Thewanger (KPMG)

 

 

 

 

 

 

 

In einem kurzen Impuls leiteten Margot Grim (e7 Energie Markt Analyse) und Klaus Reisinger (iC consulenten ZT) das Thema Vernetzung ein:

 

 

Mindmap Vernetzung. Quelle: IG Lebenszyklus Bau

Mindmap Vernetzung. Quelle: IG Lebenszyklus Bau

 

 

„Vernetzung durch Energiesysteme bedeutet, besonders in Bereichen zwischen sehr dicht und sehr leicht bebautem Raum, Synergien zu nutzen und z.B. gebäudeübergreifende Energiesysteme aus lokalen, erneuerbaren Energieträgern zu implementieren. So kommunizieren die Gebäude miteinander. Eine konkrete Herausforderung ist es, Alternativen zu Gas und Fernwärme zu finden und gleichzeitig auf Prozessebene zu klären, wer den Auftrag hat, dies auch umzusetzen.“

Margot Grim (e7 Energie Markt Analyse)

 

 

 

 

 

„Die Dichte ist bei Mobilität, Vernetzung und Verknappung ein maßgeblicher Faktor. Eine hohe Dichte, wie sie meist in der Stadt zu finden ist, ist genauso in punkto Energieversorgung effizienter. Wichtig ist auch, dass wir das Thema Vernetzung ganzheitlich und im Rahmen der drei Säulen der Nachhaltigkeit betrachten. Das bedeutet auf ökonomischer Ebene, dass wir effizient heizen und kühlen müssen – und das natürlich ökologisch durch nachhaltige Ressourcennutzung. Genauso muss jedoch die soziale Komponente berücksichtigt werden, Energiesysteme müssen so gestaltet werden, dass sich der Nutzer auch wohlfühlt.“

Klaus Reisinger (iC consulenten ZT)

 

 

 

 

 

„Vernetzung hat viel mit Mobilität zu tun und soll Verknappung entgegenwirken. Um wirklich effizient zu sein, müssen wir das Thema in ein holistisches Ganzes einbetten. Es braucht ein optimales systemisches Umfeld, damit einzelne Maßnahmen Sinn machen – sonst nützen selbst die besten singulären technischen Lösungen wenig. Bei Smart City geht es etwa nicht um die Umsetzung des jeweils letzten Forschungsstands, sondern darum praktikable Lösungen in die Anwendung zu bringen. Es geht – bildhaft gesprochen – um die Balance zwischen Standbein und Spielbein.“

Thomas Madreiter (Stadt Wien)

 

 

 

 

 

„Ein Grund für die stockende Implementierung übergeordneter Energienetze sind fehlende Geschäftsmodelle. Hier muss die Stadt Wien muss ihre Rolle als Koordinator für die Vernetzung wahrnehmen – denn das, können private Stakeholder nicht leisten.“

Margot Grim (e7 Energie Markt Analyse)

 

 

 

 

 

 

 

„Eine ganzheitliche Sichtweise bedeutet nicht nur, dass wir unseren Fokus vom einzelnen Gebäude auf ganze Stadtteile ausweiten müssen, sondern auch die Bedürfnisse der Bewohner berücksichtigen müssen – denn auch die müssen von Veränderungen profitieren. Wenn wir also Fotovoltaiksysteme implementieren, könnte man das gleich mit dem Bau eines Balkons verbinden – so profitieren alle. Wir sollten aber auch von sozialer Vernetzung sprechen, die sich mit liegenschaftsübergreifenden Gemeinschaftsflächen forcieren lässt.“

Josef Ostermayer (SOZIALBAU)

 

 

 

 

 

„Wir müssen bei den Investitionen auch immer den Mieter mitdenken, denn wenn der nicht mit mitzieht, bringen die innovativsten energiebezogenen Eingriffe nichts – das gilt für die technische Gebäudeausrüstung genauso, wie für innovative Tarifmodelle.“

Thomas Madreiter (Stadt Wien)

 

 

 

 

 

 

 

„Bei der Vernetzung geht es ja auch um die Verwendung realer Gebäudedaten. Wie sehr vernetzen wir unsere Gebäude? Wie komme ich von den Daten zu einer intelligenten Gebäudenutzung? Und wie lernen wir aus den Daten?“ 

Daniel Grossmann (MINEWERK)

 

 

 

 

 

 

 

„Die Nutzung von Gebäudedaten ist noch sehr gering, wir bewegen uns da zwischen 0-3 Prozent. Auch die Verbindung von Maschinen- und Gebäudedaten ist noch nicht gelöst. Derzeit wird die gebäudeübergreifende Vernetzung massiv verhindert, weil das Quartierdenken bei den verschiedenen Stakeholdern noch nicht angekommen ist.“

Christoph M. Achammer (ATP architekten ingenieure)

 

 

 

 

 

 

„In Sachen Energieversorgung und gebäudeübergreifende Messdaten stehen liberale Rahmenbedingungen der Implementierung integraler Konzepte im Weg. Während der Status quo im Sinne einer Gewinnmaximierung jedes Gebäude einzeln betrachtet, so wäre ein Quartierdenken effizienter und nachhaltiger. Davon sind wir Lichtjahre entfernt.“

Klaus Reisinger (iC consulenten ZT)

 

 

 

 

 

 

„Wobei – beim Bauen in Baulücken ist es bereits Praxis, sich mit angrenzenden Eigentümern zu vernetzen. Was das Thema Daten betrifft – während die Messtechnik explodiert, werden die Messdaten selber bis dato kaum genutzt.“

Michael Baert (IFA)

 

 

 

 

 

 

 

In einem kurzen Impuls leitet Vorstandsmitglied Christoph M. Achammer (ATP architekten ingenieure) zum Thema Verknappung über:

 

 

Mindmap Verknappung. Quelle: IG Lebenszyklus Bau

Mindmap Verknappung. Quelle: IG Lebenszyklus Bau

 

 

„Zurzeit herrscht ein Ungleichgewicht: Wir haben Energie zum Abwinken, während Grund und Boden ein rares Gut ist. Gleichzeitig begünstigen politische Prozesse Widmungsgewinne und Eigentum, während Arbeit hoch besteuert wird – das kann nicht im öffentlichen Interesse sein. Warum drehen wir das nicht um? Wenn wir Energie besteuern und Widmungsgewinne neutralisieren, wäre das ein riesen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Verteilungsgerechtigkeit.“

Christoph M. Achammer (ATP architekten ingenieure)

 

 

 

 

 

 

„Die Zersiedelung ist in Österreich ein massives Problem – das ist weder nachhaltig noch effizient. In Deutschland läuft das anders. Daher braucht es ein Regulativ in der Flächenwidmung. Hier gäbe es den Vorschlag der der ökologischen Besteuerung. Man müsste jedoch bedenken, dass die Industrie beweglich ist und wir daher dem Risiko der Absiedelung ausgesetzt sind.“

Berthold Lindner (Heid & Partner Rechtsanwälte)

 

 

 

 

 

 

„Gut, aber nur die ressourcenfressende Industrie würde abwandern. Wenn wir Energie statt Menschen und Arbeitskraft besteuern würden, zögen wir intelligente Menschen an und würden ineffiziente Industrien auslagern – damit können wir leben. Zurzeit zahlt niemand für Energie, wir zahlen ausschließlich die Infrastruktur zur Verteilung der Energie. Das müssen wir ändern!“

Erich Thewanger (KPMG)

 

 

 

 

 

 

„Wir können uns keinen schlampigen Umgang mit Grund und Boden leisten! Eine sinnvolle Lösung ist die sozial sensible Nachverdichtung. Smart dahingehend, dass wir vernetzt denken und aktiv die Bevölkerungsbeteiligung forcieren – dann lässt sich die Stadt mit Mehrwert für alle weiter entwickeln. Solange die Lebensqualität im Vordergrund steht, ist ein strategisches Nachverdichten positiv zu sehen.“

Thomas Madreiter (Stadt Wien)

 

 

 

 

 

 

„Genau das tun wir bereits! Wir betreuen öffentliche Parks mit unseren Projekten, wir bauen Erdgeschosszonen und Parkplätze mit E-Ladestationen.“

Josef Ostermayer (SOZIALBAU)

 

 

 

 

 

 

 

 

„Auch wir wollen Lebensräume statt Schlafräume schaffen, das ist ein klares Bekenntnis und unsere sozialpolitische Verantwortung. Statt monokultureller Silos versuchten wir uns an multifunktionalen Einheiten – das ist durchaus eine Kraftanstrengung.“

Peter Ulm (6B47)

 

 

 

 

 

 

 

„Die Politik hat hier eindeutig die Koordinierungsfunktion zwischen verschiedenen Grundstücken, Bauträgern und Bebauungsarten einzunehmen.“

Michael Baert (IFA)

 

 

 

 

 

 

 

 

„Der Zusammenschluss von Entwicklern wäre eine andere Möglichkeit. Durch große Volumina werden Abstimmungen erst möglich und zweckmäßig. Es braucht also entweder den Input der Stadt oder einen Zusammenschluss der Entwickler, die ein ganzes Gebiet betreiben, um Missverständnisse zu verringern und Synergien zu bündeln.“

Andreas Reittinger (VOLKSWOHNUNGSWERK)

 

 

 

 

 

 

„Bis jetzt haben wir viel über Neubauten gesprochen – spannend wäre aber auch eine Überlegung bzgl. des Bestands.“

Erich Thewanger (KPMG)

 

 

 

 

 

 

 

 

„Auch beim Bestand gilt eine sinnvolle Nachverdichtung mit Qualitätsvorteilen für den öffentlichen Raum und den Nutzer anzustreben. Augenmerk muss hier auf dem Dialog liegen, in dem Kommunen und Entwickler auf Augenhöhe miteinander arbeiten. Idealerweise sollten die Basisparameter von der Stadt bereits vorgegeben werden. Es braucht auf Stadt- und auf Entwicklerseite Ressourcen, um das qualifiziert diskutieren zu können. Hier geht es um eine Balance zwischen Verhandlung und Verbindlichkeiten.“ 

Klaus Wolfinger (Wolfinger Consulting)


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Seminar Gebäudelebenszyklusanalysen

Das Zentrum für Immobilien- und Facility Management am Department für Bauen und Umwelt bündelt Ihre Expertise mit der des IBO (Österreichisches Institut für Bauen und Ökologie) und bereitet das Seminar gezielt für PraktikerInnen und ExpertInnen aus der Bau- und Immobilienbranche auf. 

Erhalten Sie bei dem Seminar „Gebäudelebenszyklusanalysen“ der Donau-Universität Krems einen fundierten Einblick in die Berechnung der Lebenszykluskosten und die ökologische Bewertung von Gebäuden anhand praxisbezogener Beispiele und unter Anwendung der aktuellsten Normen, Berechnungsmethoden und Werkzeuge. Das insgesamt 6-tägige Seminar ist in drei Moduleinheiten gegliedert und bietet die Möglichkeit unter Betreuung der Vortragenden ein eigenes Projekt zu entwickeln um die erlernten Methoden direkt anzuwenden.

 

Nach Abschluss des Seminars erhalten Sie das Zertifikat „Lebenszykluskosten und ökologische Bewertung von Gebäuden“.

 

Wann:

Modul 1: Montag 25.02.2019 bis Mittwoch 27.02.2019 (3 Seminartage)

Modul 2: Montag 18.03.2019 bis Dienstag 19.03.2019 (2 Seminartage)

Modul 3: Mittwoch 10.04.2019 (Betreute Projektarbeit und Abschlusspräsentation)

 

Wo: 

Donau-Universität Krems, Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30, 3500 Krems an der Donau

 

Teilnahmegebühr:

EUR 1.900,- inkludiert sind Seminarunterlagen und Schulungslizenzen*

 

*Mitglieder der IG Lebenszyklus Bau sowie Studierende und Absolventen der Donau-Universität Krems erhalten 10% Ermäßigung!

 

 

Alle Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

 

Anmeldungen bis 8. Februar 2019!


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Exkursion „BIM on site!“

Erfahren Sie aus erster Hand, wie BIM seitens des Bauherren implementiert werden kann und wo die Herausforderungen, aber auch die konkreten Nutzen liegen! Im Zuge der Baustellenbesichtigung besteht die Möglichkeit zum Austausch mit Vertretern der beteiligten Planenden und Ausführenden.

 

 

Zielgruppe:
Alle BIM-interessierten Bauherren, Planer, Ausführende und Betreiber

 

Termin
31. Jänner 2019, 14:00 bis 16:30 Uhr

 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis 22.1.2019 mittels Anmeldeformular erforderlich. Da die Teilnehmeranzahl beschränkt ist, werden die Anmeldungen nach Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

 

Weitere Infos zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier. 


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„Lebenszyklus neu gedacht“: Unser Arbeitsjahr 2019

Im Rahmen der 2. Mitglieder- und Interessentenveranstaltung der IG Lebenszyklus Bau wurde die kontinuierliche Weiterentwicklung der Inhalte der IG Lebenszyklus Bau – Vom Gebäude zu dessen Umfeld – für das kommende Jahr präsentiert.

 

Mehr als 50 Teilnehmer besuchten die Veranstaltung am 11. Dezember 2018 in den Räumlichkeiten von weXelerate. Neben einer kurzen Einleitung und Präsentation der Jahresergebnisse 2018 wurde die neuen Schwerpunktthemen anhand einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion eingeleitet.

 

„Alle Rahmenbedingungen, die wir unter dem Kürzel K.O.P.T (Kultur/Organisation/Prozess/Technologie) bisher analysiert haben, sind eine viel größere Herausforderung wenn wir über das einzelne Gebäude hinaus gehen. Wir werden – aus organisatorischer, kultureller und technologischer Sicht – auch heilige Kühe angreifen,“ kündigt Christoph M. Achammer, ATP architekten ingenieure im Rahmen der Podiumsdiskussion mit Karl Friedl, Sprecher der IG Lebenszyklus Bau, Siegfried Gierlinger, TU AKH, Walter Hammertinger, IC Projektentwicklung
 und Steffen Robbi, Austrian Institute of Technology (AIT) an. 

 

>> Hier finden Sie Fotos der Veranstaltung <<

>> Die Präsentation zum Jahresabschluss 2018 & Programm 2019 findet sich im Miglieder-Login-Bereich <<

 

Mobilität – Vernetzung – Verknappung

 

Ab 2019 werden die bisher entwickelten Grundlagen (siehe bisherige Publikationen) für ein ergebnisorientiertes, lebenszyklusoptimiertes Vorgehen bei Gebäuden unter den Schwerpunktthemen Mobilität, Vernetzung und Verknappung auf die Gebäude-Infrastruktur übersetzt. In Bezug auf Prozess, Organisation, Kultur & Technologie bei Planung, Errichtung, Finanzierung und Betrieb von Gebäudeinfrastrukturen rücken diese im kommenden Jahr in den Fokus der Arbeitsgruppen.

 

>> Anmeldung zu den Arbeitsgruppen <<

 

Rahmenbedingungen für lebenszyklusorientierte Gebäude

 

 

Das von der IG Lebenszyklus Bau entwickelte 4-Säulen-Modell Organisation/ Kultur/Technologie/Prozesse – bisher zur Reduzierung von Verschwendungspotenzial im Sinne ökonomischer, ökologischer und sozio-kultureller Nachhaltigkeit auf Gebäudeebene angewendet – wird nun auf regulatorische Rahmenbedingungen, Raumordnung und Kreislaufwirtschaft im Umfeld von Gebäuden übersetzt.  Ziel ist, Verschwendungspotenziale in den drei Nachhaltigkeitsebenen Ökonomie, Ökologie und Sozio-Kultur zu identifizieren und Vorschläge einzubringen, wie diese durch lebenszyklusorientierte Ansätze reduziert werden können. Ausgangspunkt ist dabei das lebenszyklusorientierte Gebäude an sich und der Standort im Kontext seines Umfeldes.

 

Klaus Reisinger, iC consulenten & Christoph M. Achammer, ATP architekten ingenieure in den Vorstand gewählt

 

Klaus Reisinger, iC consulenten & Christoph M. Achammer, ATP architekten ingenieure unterstützen die IG Lebenszyklus Bau in Ihrer neuen Vorstandsfunktion

Neben den zahlreichen Weiterentwicklungen auf inhaltlicher Ebene wurden Klaus Reisinger und Christoph M. Achammer einstimmig in den Vorstand des Vereins gewählt. Klaus Reisinger, ein jahrelanger engagierter Begleiter der IG Lebenszyklus Bau, übernimmt diese Aufgabe in seiner neuen Rolle als Partner von iC consultenten und wird vor allem den Bereich Gebäudetechnik vorantreiben. Christoph M. Achammer, ATP architekten ingenieure, der bereits vor einigen Jahren zum Ehrenvorstand gewählt wurde, wird sich künftig vor allem in die Weiterentwicklung der Vereinsagenda einbringen.

 

 


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Neue Grundlagen für die digitale Bau- und Immobilienbranche

Die digitale Transformation treibt das Tempo fast aller Geschäftsprozesse in allen Branchen an und sorgt zeitgleich für mehr Komplexität. Parallel dazu steigt die Fähigkeit, diese Komplexität durch digitale Lösungen zu bewältigen. Um Bauherren und Projektbeteiligte von Gebäuden in technischer, organisatorischer, rechtlicher und kultureller Hinsicht zu unterstützen, haben die Mitgliedsunternehmen der IG Lebenszyklus Bau 2018 neue Modelle und Leitfäden erarbeitet, die nun im Rahmen des jährlichen Herbstkongresses des Vereins in der Wirtschaftskammer Österreich präsentiert wurden. Mit dem diesjährigen Lebenszyklus-Award wurde die Landgemeinde Keutschach am See/Kärnten für das Projekt Aussichtsturm am Pyramidenkogel ausgezeichnet. Und einen weiteren Preisträger gab es im Rahmen der Start-Up-Battle in der Wirtschaftskammer Österreich: Hier konnte sich das iDWELL GmbH als Publikumsliebling durchsetzen.

 

8. IG Lebenszyklus Kongress, 14.11.2018, WKO Wien

„Ein Gebäude ohne digitalen Zwilling ist wie ein Computer ohne Betriebssystem und wird in Zukunft nicht mehr verkaufbar sein,“ ist Karl Friedl, Sprecher der IG Lebenszyklus Bau, M.O.O.CON, überzeugt vom Siegeszug des Digitalen Zwillings in der Baubranche.

 

Es ist unter anderem der digitale Gebäudezwilling, der die Art und Weise der Zusammenarbeit aller Gewerke bei Immobilienprojekten derzeit massiv verändert. Er erfordert stärkeres integrales Arbeiten der beteiligten Unternehmen und führt zu Transparenz und zu einem Aufweichen traditioneller Gewerkelogiken. Während Simulationen erleichtert werden und Systeme früher oder später lernen, autonom zu agieren (KI), fordert der digitale Wandel vom Bauherrn und seinem Team, sich auch kulturell und strukturell vorzubereiten.

 

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➤ Hier finden Sie die Videos zum Lebenszyklus-Award 2018

➤ Online-Bestellung der neuen Publikationen der IG Lebenszyklus Bau

K.O.P.T.-Modell: Grundlage für erfolgreiche Projektarbeit

 

Um dies zu erleichtern, wurde nun aufbauend auf den bereits von der IG Lebenszyklus Bau erarbeiteten Säulen Kultur, Organisation und Prozesse, das K.O.P.T.-Modell erarbeitet. Als Abkürzung stehend für Kultur, Organisation, Prozess und Technologie beschreibt dieses Modell anhand von klar definierten Leitplanken, wie erfolgreiche Projektarbeit in einer zunehmend volatilen, dynamischen, vernetzten und vor allem digitalisierten Immobilienwelt funktionieren kann.

 

„Mit dem K.O.P.T-Modell schließen wir den Kreis vom kulturellen Wandel zu technologischen Entwicklungen. Erfolgreiche und zukunftsweisende Immobilienprojekte setzen ein Arbeiten mit agilen und klassischen Methoden sowie das Denken im Digitalen Zwilling voraus,“ betont Wolfgang Kradischnig, DELTA, der gemeinsam mit Karl Friedl die Arbeitsgruppe leitete und als DBS-Clubmitglied federführend an der Entwicklung des neuen Modells beteiligt war.

 

Strategien für neue Geschäftsmodelle

 

So unterschiedlich Geschäftsmodelle und individuelle Ziele der einzelnen Marktteilnehmer in der Immobilienwirtschaft auch sind, die wesentlichen Vorteile der Digitalisierung sind für alle Branchenteilnehmer gleichermaßen nutzenbringend.

 

„Unser Leitfaden soll Branchenteilnehmern dabei helfen, den individuellen Mehrwert von Schlagworten wie Kosteneffizienz, Produktivität und Skalierbarkeit durch die richtigen Fragestellungen sichtbar zu machen,“ betont Erich Thewanger, KPMG.

 

So bietet der Leitfaden „Digitale Geschäfts- und Betriebsmodelle in der Wertschöpfungskette von Immobilien“ einen praxisnahen Einstieg in die Entwicklung einer Digitalstrategie – unter Berücksichtigung von Plattform-Architektur und Cloud-Migration. Ebenso werden Grundlagen zum Thema Datenschutz und Datensicherheit im Gebäudelebenszyklus behandelt. 

 

„Digitalisierung & Recht“: vergabe- und vertragsrechtliche Grundlagen

 

Die von der Plattform 4.0 initiierte und von der IG Lebenszyklus Bau entsprechend begleitete Schrift „BIM in der Praxis: Digitalisierung und Recht“ verschafft Überblick zu vergabe- und vertragsrechtlichen Grundlagen, die rund um BIM im Gebäudelebenszyklus zu beachten sind.

„BIM stellt eine wirklich tolle Chance für die Baubranche dar, dabei darf aber die Regelung der für BIM notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen mit klarer Zuweisung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten sowie die Beschreibung der für BIM neuen Leistungsbilder auf keinen Fall unterschätzt werden,“ betont Thomas Anderl, Wolf Theiss Rechtsanwälte, der die Schrift federführend für die Plattform 4.0 koordinierte.

 

„Die Digitalisierung ist angekommen – auch im Recht: Fragen des Leistungsbildes und der Haftung, des Urheberrechts, des Datenschutzes – und generell der neuen Kooperationsformen –  sind vorausschauend in den Verträgen zu klären,“ ergänzt Stephan Heid, dessen Kanzlei Heid und Partner Rechtsanwälte die Schrift von Seiten der IG Lebenszyklus Bau begleitet hat.

 

Gebäudeübergreifende Energiesysteme

 

Die Energiewirtschaft ist im Umbruch. Durch die Verknappung von Ressourcen und durch die Bestrebungen, die Klimaziele zu erreichen, müssen neue Wege in der Energieversorgung gegangen werden. Lokale Energiesysteme, die mit vor Ort verfügbaren erneuerbaren Energieträgern betrieben werden, sind daher gefragt.

 

Grim: „Die Technologien für solche Energiesysteme sind vorhanden, jedoch gibt es eine Fülle von organisatorischen, rechtlichen, ökonomischen und auch technischen Herausforderungen, die eine verstärkte Umsetzung erschweren.“

 

Der unter der Leitung von Margot Grim, e7, entwickelte Praxisleitfaden dient als Unterstützung für Entscheidungsträger und richtet sich an Stadtentwickler, Energieversorger sowie Bauträger und sämtliche Akteure, die bei der Entstehung neuer Energienetze in der Stadt beteiligt sind. Er zeigt die Herausforderungen sowie die Chancen und den Nutzen bei der Umsetzung und auch die Handlungsfelder einzelner Akteure, die eine raschere Umsetzung erleichtern.

 

Ausgezeichnet: Aussichtsturm am Pyramidenkogel erhält Lebenszyklus-Award 2018

 

Der Aussichtsturm am Pyramidenkogel der Gemeinde Keutschach am See in Kärnten ist Wahrzeichen und Symbol, Architekturdenkmal und Infrastrukturprojekt zugleich. 2006 entschied die Gemeinde, das bisherige Ausflugsziel, einen Beton-Aussichtsturm aus den 1960er-Jahren, zu ersetzen. In einem intensiven Prozess mit dem Gemeinderat entwickelte Hans Steiner ein kooperatives Wettbewerbsverfahren (Architektur/Ingenieurbau). Entstanden ist die starke Vision eines Holzturms – für den Bau wurde  das Holz aus der Region (Glocknerholz) verwendet – der inzwischen rund 350.000 Besucherinnen jährlich nach Keutschach bringt.

 

„Das kooperative Ideenfindungsverfahren in der Initiierungsphase zeugt von Mut und Innovation im Vergabeprozess. Zudem wurde das Projekt über alle Phasen der Planung, des Baus und Betriebs bis zur Nachnutzung hinweg gut geplant. Hinsichtlich der Organisation sind sowohl der Einsatz eines Digitalen Zwillings als auch eine Nutzung von Sensitivitätsmodellen  und Windkanal-Versuchen hervorzuheben,“ begründet Juryvorsitzender Gerald Goger, TU Wien, die Prämierung des Projekts.

 

Gerhard Oleschko, Bauherr der Gemeinde Keutschach und Unternehmensberater Friedrich Morri, als ehemaliger Geschäftsführer der Errichtungsgesellschaft, nahmen gemeinsam mit Hans Steiner, als Vorsitzender des Baubeirates den Preis persönlich entgegen. „Mit der Verleihung dieses überregionalen Preises erhält die hohe Planungs- und Ausführungsqualität dieses Sonderbauwerks Sichtbarkeit über die Landesgrenzen hinaus. Wir hoffen, dass wir damit auch andere Bauherren davon überzeugen können, dass innovative Wege auch bei öffentlichen Gebäuden zielführend sind,“ betont Gerhard Oleschko stellvertretend für das Team aus Kärnten.

Bilder von der Pressekonferenz am 14.11.2018


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Arbeiterkammer Niederösterreich als Vorzeigeprojekt

Erstes Bauherren-Forum in Niederösterreich stellt lebenszyklusorientiertes Vorgehen bei Bauprojekten in den Fokus
Bauprojekte der öffentlichen Hand machen oftmals Schlagzeilen mit überschrittenen Zeit- und Kostenplänen. Beim Neubau des ArbeitnehmerInnen-Zentrums (ANZ) in St. Pölten konnten nicht nur zeitliche und budgetäre Vorgaben exakt eingehalten werden. Das ANZ besticht auch durch ein tätigkeitsorientiertes Bürokonzept, welches durch hohe technische Standards dem digitalen Zeitalter gerecht wird. Die wesentlichen Erfolgsfaktoren wurden jetzt im Rahmen eines Bauherren-Forums, initiiert von der IG Lebenszyklus Bau, diskutiert. Im Vordergrund standen eine präzise, auf den Lebenszyklus des Gebäudes und die Nutzerbedürfnisse ausgerichtete, Bestellqualität der Arbeiterkammer und ein ganzheitlich arbeitendes, partnerschaftliches Team.

 

„Die Prozess- und Gebäudeentwicklung fand als parallel stattfindender Arbeitsprozess unter Einbindung aller Beteiligten statt. Daher konnten individuell auf die Arbeitssituation angepasste Arbeitsplätze errichtet werden,“ erklärt Bettina Heise, Direktorin der AK NÖ, die den Bau des Projektes von Anfang an begleitete.

 

Von Anfang an setzte man im Planungs- und Errichtungsprozess auf Qualität und Transparenz. Der Einsatz moderner Technologien ermöglicht nun im Betrieb das sofortige Reagieren und die zentrale Optimierung von Prozessen. Karl Friedl, Sprecher der IG Lebenszyklus Bau, M.O.O.CON, betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung der von der IG Lebenszyklus Bau definierten drei Säulen erfolgreicher Bauprojekte: eine ergebnisorientierte Organisation, eine partnerschaftliche Kultur sowie lebenszyklusorientierte Prozesse.

 

„In den Modellen der IG Lebenszyklus Bau ist klar definiert, wer welche Verantwortung trägt und wie die Rollen im Bauprojekt vergeben werden können. Ein Bauprojekt ist wie ein Unternehmen auf Zeit. Wer das nicht verstanden hat, dem wird auch die Digitalisierung im Bauprozess nichts nutzen“, ist Friedl überzeugt.

 

Warum der Einsatz von Building Information Modeling (BIM) in der Praxis zu einem ganzheitlichen und betriebsfokussierten Planungs- und Bauprozess beiträgt, erklärte im Anschluss der BIM-Experte Christoph Eichler, Office for Digital Engineering (ODE). Eichler: „BIM ist die Sprache der digitalisierten Bauwirtschaft im 21. Jahrhundert. Diese geht auf den Kontext unserer menschlichen Sprache zurück und vermag die verschiedenen Fachsprachen zu integrieren. BIM ist zentrale Analyseinstanz, Kommunikation und Prozesssteuerung zugleich.“    

Im Anschluss an rege Tischdiskussionen nahmen die Teilnehmer an einer Führung durch das neu erbaute ArbeitnehmerInnen-Zentrum teil.

 

Über das Projekt

 

Auf Grund des personellen Wachstums und der begrenzten Flächen am Zentralstandort in der Wiener Windmühlgasse waren die Abteilungen der AK Niederösterreich auf mehrere Standorte in Wien verteilt. Diese Situation erschwerte die interne Kommunikation, die Personalentwicklung sowie die fachliche Führung der MitarbeiterInnen. Mit der Umsetzung eines tätigkeitsorientierten Bürokonzeptes, das dem digitalen Zeitalter gerecht wird, nimmt die Arbeiterkammer Niederösterreich eine Vorreiterrolle im öffentlichen Sektor in Österreich ein. Mit dem 16.000m2 ArbeitnehmerInnen-Zentrums (ANZ) wurden Platz für Arbeitsplätze von 300 MitarbeiterInnen, drei Veranstaltungssäle für bis zu 400 Personen, drei Seminarräume, Workshopbereich für Schulen, Restaurant und ein Café geschaffen.