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Gebäude

 

NÖ heute “Die Zukunft des Einfamilienhauses”, Sendetermin: 31.7.2021

Wie kann der CO2-Verbrauch reduziert und der Wohntraum trotzdem erfüllt werden? Damit Einfamilienhäuser weniger CO2-Emissionen verursachen, sieht Klaus Reisinger, iC consulenten ZT GesmbH und Vorstandsmitglied der IG LEBENSZYKLUS BAU, eher die Raumordnung gefordert als einzelne Personen. Man müsse Viertel vorausschauender planen und sie nicht zu reinen Einfamilienhaus-Siedlungen machen: „Man muss im ländlichen Bereich Grätzel schaffen, wo die Alltagsmobilität vermieden wird, wo man zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Schule kommt.“

 

Mehr dazu im Artikel von Nina Pöchhacker

 

Quelle: NÖ heute “Die Zukunft des Einfamilienhauses”, Sendetermin: 31.7.2021


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EU Taxonomie für Unternehmen: Anforderungen, Auswirkungen und Herausforderungen

 

Im Rahmen des Onlineforums KONNEX BAU der IG LEBENSZYKLUS BAU wurden am 23. Juni mit rund 40 Teilnehmer*innen der Bau- und Immobilienbranche die Auswirkungen und Herausforderungen der EU Taxonomie für Unternehmen vorgestellt und intensiv diskutiert. Magdalena Quell (Raiffeisen Capital Management), Stefan Rufera (KPMG Austria) und Christian Plas (denkstatt) stellten das Klassifizierungssystem für ökologisch nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten der Europäischen Union im Detail vor. Ziel der EU Taxonomie ist die Steuerung der Kapitalströme in Richtung einer nachhaltigen ökologischen Entwicklung, was insbesondere für Kapitalgeber der Baubranche eine große Herausforderung darstellt. Finanzmarktteilnehmer erhalten durch die EU Taxonomie die Möglichkeit, den Grad der ökologischen Nachhaltigkeit einer Investition zu ermitteln. Hier werden Mindestnormen für die Energieeffizienz in Neubau und Sanierung gesetzt, die zukünftig eine Verdopplung der Renovierungsrate von öffentlichen und privaten Gebäuden zum Ziel hat. Damit ergeben sich neue Anforderungen an Unternehmen:

 

  • Wirtschaftliche Aktivitäten müssen getrennt betrachtet werden – ein kumulierter Wert auf Unternehmensebene ist nicht ausreichend
  • Bewertung von Umsätzen, Kosten, Investitionen auf Taxonomiekonformität
  • Richtigkeit von Daten und Angaben muss prüfbar sein/geprüft werden
  • z.B. bei Immobilien: Energieeffizienz muss für jede einzelne Liegenschaft ausgewiesen werden
  • Renovierungen werden steigen, um Qualität des Portfolios zu verbessern

 

Die Auswirkungen der neuen EU Taxonomie machen sich insbesondere hier deutlich bemerkbar:

 

  • Schaffung einer einheitlichen Nachhaltigkeitssprache am Kapitalmarkt
  • Reduktion von Greenwashing
  • Umlenkung der Kapitalströme in nachhaltige Investitionen
  • Einbindung des privaten Sektors in die Finanzierung der Transformation Richtung kreislauforientierter Wirtschaft
  • Neue „Gewinner/Verlierer“
  • Kurzfristig eingeschränktes Universum an investierbaren Unternehmen (i.S. einer hohen Taxonomiekonformität)

 

Daraus ergeben sich für die Bau und Immobilienbranche Herausforderungen für die nächsten Jahre und Jahrzehnte, die eine Umstellung des Reporting, die Kommunikation mit Kunden und Unternehmen, Investmentprozesse, Analyse, öffentliche Dokumente sowie Veröffentlichungen auf der Website betreffen. Die Verarbeitung enormer Datenmengen bei eingeschränkter Datenverfügbarkeit sowie der ambitionierte Zeitplan stellen die Unternehmen in Zukunft vor große Herausforderungen.

 

Verfolgen Sie in unserem Videostream sämtliche Keynotes und Diskussionsbeiträge. Hier erfahren Sie viel Maßgebliches über die EU Taxonomie aus erster Hand von führenden Expert*innen der Branche:

 

 


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Starker Auftakt von KONNEX BAU – Klimaneutrale Gebäude

Klare Wege und konkrete Hebel zum Erreichen der Klimaneutralität in der Bau- und Immobilienwirtschaft zeigte das erste Onlineforum KONNEX BAU der IG LEBENSZYKLUS BAU am 24. März auf. Die bahnbrechende Studie der Arbeitsgruppe „Klimaneutrale Gebäude“, im Oktober 2020 erstmals veröffentlicht, wurde von Klaus Reisinger (iC consulenten) und Christian Plas (denkstatt) rund 50 interessierten Expert*innen und Entscheider*innen der Branche vorgestellt und intensiv diskutiert.

 

Ziel der Arbeitsgruppe „Klimaneutrale Gebäude“ war es, neutral und unabhängig, einen CO2-Fußabdruck eines Gebäudes zu erstellen, der erstmals nicht nur klimaschädliche Emissionen der Planung, der Errichtung, des Energiebedarfs und der Instandsetzungen betrachtet, sondern auch die Emissionen jener Mobilität berücksichtigt, die das Gebäude durch seinen Standort hervorruft. Mit der Studie ist es gelungen nachzuweisen, dass die größte Beachtung aktuell die CO2-Emissionen aus der Mobilität während der Errichtung und Nutzung eines Gebäudes verdienen. Sie können so hoch sein wie die Kategorien Gebäudeerrichtung und Gebäudeenergiebedarf zusammen. Der notwendige Ausstieg aus fossiler Energie betrifft laut der Studie die Mobilität am stärksten. Eine Energieversorgung mit lokal erzeugten erneuerbaren Energiequellen und Vernetzung mit anderen Gebäuden bedeutet einen großen Schritt hin zur Klimaneutralität.

 

„Wir brauchen zukunftsweisende und mutige Projekte, die effektiv dazu beitragen, das Ziel der Klimaneutralität bei Gebäuden bis 2050 zu erreichen. Dass das möglich ist, zeigen uns einige größere Immobilien- und Stadtentwicklungsprojekte, die gerade in Entwicklung sind. Diese Realisierungen dürfen sich nicht auf Einzelaspekte des Gebäudes beschränken, sondern müssen wesentliche Elemente wie Mobilität, Vernetzung und Verknappung im Wechselspiel zwischen Raumplanung, Gebäude, Mensch und Infrastruktur miteinbeziehen. Nur ein ganzheitliches Denken und Verstehen öffnet uns die Tore Richtung Klimaneutralität.“ (Christian Plas)

 

Die vollständige Umstellung des Gebäudesektors auf eine ressourcenorientierte Kreislaufwirtschaft wird die Bau- und Immobilienbranche noch lange beschäftigen:

„Die Immobilienbranche hat in den letzten Jahren gezeigt, wie man schrittweise CO2-Emissionen reduzieren und gleichzeitig die Qualität von Gebäuden steigern kann. Betrachten wir aber den CO2-Fußabdruck eines Hauses, können wir an der Gebäudegrenze nicht Halt machen, sondern müssen Errichtung, Energiebedarf und Mobilität, die das Haus auslöst, berücksichtigen. Dabei kommen wir unzweifelhaft zur Erkenntnis, dass bei der Mobilität genau diese Errungenschaften (noch) nicht erzielt wurden. Daher ist unsere Forderung auch ganz klar: Andere Sektoren müssen rasch ebenfalls Verantwortung beim Klimaschutz übernehmen und Emissionsreduktion und Qualitätserhöhung in Einklang bringen!“ (Klaus Reisinger)

 

KONNEX BAU nachschauen

 

Sie haben die Veranstaltung verpasst oder möchten die Präsentation als Videoaufzeichnung nachschauen: 

 


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Kongress on demand: Klaus Reisinger

Eine bahnbrechende Studie veröffentlichte die AG Klimaneutrale Gebäude unter Leitung von Klaus Reisinger (iC consulenten) am 20. Oktober beim 10. Kongress der IG LEBENSZYKLUS BAU. Der wichtigste Hebel, um eine Klimaneutralität beim Gebäudebau bis 2040 zu erreichen, liegt bei der Mobilität. Warum das so ist, erfahren Sie im Vortrag von Klaus Reisinger (iC consulenten).

 

Die vollständige Studie der Arbeitsgruppe Klimaneutrale Gebäude finden Sie HIER.

Kongress on demand: Klaus Reisinger (iC consulenten)

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Klaus Reisinger (iC consulenten) über die Ergebnisse der brandaktuellen Studie der Arbeitsgruppe Klimaneutrale Gebäude: Mobilität als entscheidender Hebel auf dem Weg zur Klimaneutralität.

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Für Klimaschutz und Arbeitsplätze: Gebäudetechniker*innen braucht das Land

Bundesministerium für Klimaschutz – Petitionsübergabe und Präsentation der Initiative „ Gebäudetechnikerinnen braucht das Land “

 

Gebäudetechniker übernehmen zentrale Aufgabenbereiche in Bauprojekten. Sie sind u. a. zuständig für die Heizungs- und Kältetechnik, Lüftung, Sanitärinstallationen, Versorgungstechnik oder Elektroinstallationen. Sie sind die Spezialisten für Klimaschutz und Digitalisierung.

 

In der Öffentlichkeit fehlt es an Wissen über die vielfältigen Kompetenzen und die zentrale Rolle der Gebäudetechnik in der Planung und Umsetzung von Bauprojekten. Dabei ist der Beruf des Gebäudetechnikers höchst attraktiv und zugleich zukunfts- und krisenfest: Wer Gebäudetechniker wird, hat einen Job auf Lebzeit und darüber hinaus ist dieser mit weltweiten Karrieremöglichkeiten verbunden“, so Klaus Reisinger, Vorstand der IG Lebenszyklus Bau, iC consulenten ZT GmbH, der die Initiative und die Petition gemeinsam mit Roman Weigl, Fachverbandsobmannstellvertreter der Ingenieurbüros der WKO, Wolfgang Stumpf, Donau-Universität Krems und Gunther Herbsthofer, Verband der technischen Gebäudeausrüster, ins Leben rief. Die Petition „Gebäudetechniker*innen braucht das Land“ wurde von rund 40 nationalen und internationalen Unternehmen mit über 4.000 Mitarbeitern unterzeichnet.

 

Wie ein Schiff ohne Matrosen, so muss man sich den Notstand und Fachkräftemangel an Gebäudetechnikern in Österreich aktuell leider vorstellen“, betont Gunther Herbsthofer, Vorsitzender des Verbands der technischen Gebäudeausrüster. Dabei ist die Gebäudetechnik eine der zentralen und weichenstellenden Branchen für effektiven Klimaschutz und Garant für ein gesundes Klima, ohne das wir nicht leben und arbeiten können. In einer Zeit rückläufiger Lehrlingszahlen explodiert zugleich die Nachfrage nach hervorragend ausgebildeten und engagierten Gebäudetechnikern. Fachkräfte sind nötig, um die Klimavorgaben der Regierung umzusetzen. Die Nachfrage ist so hoch, dass Aufträge bereits abgelehnt werden müssen.

 

Trotz des großen Bedarfs an Fachkräften mangelt es in weiten Teilen Österreichs an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten“, so Roman Weigl, Fachverbandsobmannstellvertreter der Ingenieurbüros der WKO. Das stellt Wirtschaft, Politik und Gesellschaft vor große Probleme. Der aktuelle Notstand an Gebäudetechnikern liegt in der mangelnden technischen Grundausbildung in den Pflichtschulen begründet und setzt sich fort mit einem viel zu geringen Ausbildungsangebot vor allem im Westen und Süden Österreichs. Gegenwärtig gibt es fast ausschließlich Angebote für Gebäudetechnik HTLs im Osten der Republik. Das muss sich dringend ändern: Um den Bedarf an Fachkräften zu decken, ist ein dichteres, regionales Angebot in allen Bundesländern erforderlich. Dieses Angebot muss auch die universitäre Ausbildung umfassen, um so den komplexen Ansprüchen aus der Praxis gerecht zu werden als auch notwendige wissenschaftliche Forschungen in diesem Bereich voranzutreiben. „Um den Klimaschutz in unserem Land voranzutreiben, ist die Vermittlung eines klimaschützenden und umweltbewussten technischen Wissens der Gebäudetechniker dringend erforderlich, was in einer Weiterentwicklung und einen Ausbau des Aus- und Weiterbildungsangebotes im Bereich Gebäudetechnik münden sollte“, so Jürgen Schneider, Sektionschef im Ministerium für Klimaschutz.

 

Wolfgang Stumpf von der Donau-Universität Krems appelliert an die klimabewussten Jugendlichen unseres Landes, ihr Ja zum Klimaschutz mit einem praktischen Beitrag ihrer Berufswahl zu unterstreichen. Auch der Anteil der Frauen an Fach- und Führungskräften in technischen Berufen wie der Gebäudetechnik soll mittels Kampagnen und früher Weichenstellungen in den Pflichtschulen während der kommenden Jahre erhöht werden.

 

Mit acht konkreten Forderungen, die in der heute übergebenen Petition festgehalten sind, tritt die Initiative „Gebäudetechniker*innen braucht das Land“ an die Politik heran. Ziel ist es, budgetäre und parlamentarische Verhandlungen zur Überwindung des Fachkräftemangels in Österreich einzuleiten:

 

  • Stärkung des Images von Gebäudetechnikern
  • Mehr Technikunterricht in der Pflichtschule
  • Aufwertung des Lehrberufes: Installations- und Gebäudetechniker
  • Aufwertung und bessere regionale Verteilung der Gebäudetechnik HTLs
  • Stärkung des Bereichs Gebäudetechnik im Rahmen der universitären Ausbildung
  • Weiterentwicklung des Aus- und Weiterbildungsangebots im Bereich Gebäudetechnik
  • Unterstützung von Frauen, die sich für die Gebäudetechnik begeistern
  • Stärkung der Rolle der Gebäudetechniker*innen in Projekten

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Innovative Denkansätze und Lösungen der Kreislaufwirtschaft

Wir freuen uns das Umweltbundesamt als Mitgliedsinstitution der IG Lebenszyklus Bau begrüßen zu dürfen. Das Umweltbundesamt ist Österreichs führende Expert*innenorganisation für Umwelt und zählt zu den führenden Umweltberatern Europas. Das Thema Kreislaufwirtschaft ist ein Arbeitsschwerpunkt. Gemeinsam mit Bund, Ländern und der Wirtschaft beschäftigen sich die Expert*innen mit den Themen Materialverbrauch, Stand der Technik, nachhaltiges Bauen und Monitoring der Kreislaufwirtschaft.

 

Dr. Brigitte Karigl leitet im Umweltbundesamt den Bereich Kreislaufwirtschaft. Als Expertin für das Thema Abfall beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit Abfallbehandlung, Abfallvermeidung und Recycling.

 

Interview mit Dr. Brigitte Karigl, Umweltbundesamt

 

Die Bauwirtschaft verantwortet mehr als zwei Drittel des Abfallaufkommens in Österreich – wo sehen Sie dringenden Handlungsbedarf?

 

Die Daten über den Materialverbrauch der letzten Jahre zeigen, dass der Bausektor eine Schlüsselrolle in der Kreislaufwirtschaft hat. Es geht darum, welche Mengen und Arten von Rohstoffen verbaut werden und wie sie in der End-of-Life Phase von Gebäuden sinnvoll genutzt werden. Rohstoffe werden immer knapper und daher teurer und auch die Behandlung der Abfälle ist mit beträchtlichen Kosten verbunden. Aus Umwelt- und Kostensicht ist es daher sinnvoll, Ressourcen zu schonen und das Abfallaufkommen zu reduzieren. In den letzten Jahren wurden große Fortschritte beim Recycling von Baurestmassen und bei der Wiederverwendung von Bauteilen gemacht. Die neuen Herausforderungen liegen in der Planung, im Bau und im Betrieb von Bauwerken. Wir müssen darüber nachdenken, wie Gebäude kreislauforientiert geplant werden können, wie ihre Nutzungsdauer zu verlängern ist und welche Technologien uns für die Verwertung der Baumaterialien am Ende der Nutzungsdauer zur Verfügung stehen.

 

Als Leiterin der AG Kreislaufwirtschaft verantworten Sie ein besonders wichtiges Thema im Arbeitsprogramm der IG Lebenszyklus Bau – welche Aspekte werden Sie besonders hervorheben?

 

Ich freue mich sehr, gemeinsam mit den Mitgliedern der Arbeitsgruppe das Thema Kreislaufwirtschaft voranzubringen. Wir werden uns in erster Linie auf die Planungsphase konzentrieren, da sich bereits hier entscheidet, wie Gebäude nachhaltig genutzt werden können. Gemeinsam werden wir Grundsätze für eine kreislauforientierte Planung weiterentwickeln. Für uns ist es wichtig, dass diese Grundsätze gut angewendet werden können. Die konkrete Ausgestaltung werden wir in der Arbeitsgruppe erarbeiten. Design for Recycling, Design for Reuse und der Einsatz von Sekundärrohstoffen werden wichtige Themen sein.

 

3 Stichworte: was sind die Zukunftsthemen, die die Bau- und Immobilienbranche in den nächsten Jahren bewegen werden?

 

Boden bzw. verfügbare Flächen und Rohstoffe werden immer knapper. Sand gibt es leider nicht mehr wie Sand am Meer. Diese Entwicklungen werden die Baubranche in Zukunft noch stärker beschäftigen. Auch der Klimawandel ist in der Baubranche angekommen. Die Frage, wie man in Zukunft baut, wird immer wichtiger. Wie kann man bei hohen Temperaturen möglichst angenehm leben, auch ohne Klimaanlagen? Wie kann man das Niederschlagswasser aus Starkregen sinnvoll nutzen? Das sind zentrale Fragen, für die innovative Denkansätze und Lösungen erforderlich sind. Und nicht zuletzt die gesellschaftlichen Entwicklungen werden die Bau- und Immobilienbranche beschäftigen. Die Bevölkerung wächst, Wohnraum wird knapp und die Baukosten steigen. Für diese Herausforderungen gibt es kreislaufwirtschaftliche Denkansätze, wie Flächen und Infrastruktur gemeinschaftlich zu nutzen. In diese Richtung sollten wir gemeinsam denken.

Lebenszyklus im Blick: Dr. Brigitte Karigl, Umweltbundesamt

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Im Rahmen der Serie "Lebenszyklus im Blick" melden sich die Mitglieder der IG Lebenszyklus Bau regelmässig zu aktuellen Themen rund ums Planen, Bauen, Betreiben und Finanzieren von Bauprojekten zu Wort. Weitere Informationen zur IG Lebenszyklus Bau unter ig-lebenszyklus.at.webpreview.at

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Universitätslehrgang Nachhaltiges Bauen der TU Wien & TU Graz

Gerade in einer Zeit, in der die Themen Nachhaltigkeit und Klimaneutralität immer wichtiger werden, sucht der Markt dringend nach gut ausgebildeten Fachkräften, die mit den Anforderungen einer nachhaltigen Bauweise umgehen können. Der postgraduale, berufsbegleitende Universitätslehrgang Nachhaltiges Bauen der TU Wien in Kooperation mit der Technischen Universität Graz, vermittelt ökologische, ökonomische sowie soziokulturelle Aspekte beim Planen, Bauen und Nutzen von Gebäuden.

 

Das Programm wird als 4-semestriger Master (Master of Engineering) und als 2-semestriger Zertifikatslehrgang angeboten. Der nächste Lehrgang startet am 05. November 2020.

 

Wer in der Bauwirtschaft tätig ist und seine Kompetenzen im Bereich Nachhaltiges Bauen erweitern möchte, ist in diesem Lehrgang bestens aufgehoben: Energie- und Materialeffizienz, Emissionsminderung, Kreislaufwirtschaft, Lebenszykluskosten und ein schonender Umgang mit dem Gebäudebestand sind ebenso Themen wie Sicherheit, Funktionalität oder Baukultur.

„Nachhaltiges Bauen“ im Überblick:

 

  • Abschluss Master of Engineering (MEng) oder Abschlusszertifikat der TU Wien & TU Graz 
  • Kooperation der TU Wien und der TU Graz
  • Sprache Deutsch
  • Dauer 4 Semester (Masterlehrgang)/ 2 Semester (Zertifikatslehrgang)
  • Struktur berufsbegleitend, in Modulen
  • Lehrgangsbeitrag EUR 18.000 für den Masterlehrgang/EUR 10.000 für den Zertifikatslehrgang
  • Nächster Start 05. November 2020
  • Anmeldeschluss: 28. September 2020

 

Early Bird Bonus: Bis zum 30. Mai 2020 können Sie vom Frühbucherbonus profitieren und 10% auf den regulären Lehrgangsbeitrag sparen.

 

Einladung zur Info-Session

Lernen Sie den Universitätslehrgang Nachhaltiges Bauen im Rahmen einer Info-Session an der TU Wien oder TU Graz kennen. Alle Termine finden Sie hier.

 

Weitere Details zum Lehrgang finden Sie unter www.nachhaltigesbauen.eu sowie im Info-Folder.


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Ökologische und ökonomische Lebenszyklusbetrachtung

Ab dem Frühjahr 2020 bietet die Donau-Universität Krems neu ein einzeln buchbares Spezialmodul rund um das Thema “Lebenszyklusbetrachtung von Gebäuden” an. Das nächste einwöchige Modul “ökologische und ökonomische Lebenszyklusbetrachtung” wird vom 23.-28.03.2020 am Campus stattfinden.

 

In dem Spezialmodul werden Methoden und Werkzeuge der Lebenszykluskostenrechnung und der ökologischen Lebenszyklusbetrachtung von Gebäuden und Bauwerken gemeinsam mit Grundlagenwissen und Informationen zu den aktuellsten Entwicklungen in diesem Themenbereich an PraktikerInnen und ExpertInnen der Architektur-, Bau- und Immobilienbranche vermittelt – praxisnah und anwendungsorientiert. Detaillierte Informationen gibt es auf der Modulseite: www.donau-uni.ac.at/dbu/lebenszyklus

 

Mitglieder der IG Lebenszyklus Bau erhalten einen Nachlass von 10% auf die Teilnahmegebühr!

 

Ziele

 

Das Modul vermittelt ein vertieftes Verständnis für die ökologische und wirtschaftliche Lebenszyklusbetrachtung von Gebäuden und Bauteilen. Anhand praxisbezogener Beispiele lernen Sie aktuelle Methoden und Werkzeuge der Lebenszykluskosten-Berechnung sowie der ökologischen Bewertung von Gebäuden und Bauprodukten kennen. Sie kennen aktuelle bestehende Software-Lösungen und können das erworbene Wissen zielorientiert in Projekten einsetzen.

 

Das Modul behandelt die Themen und Inhalte des bis 2019 angebotenen Seminars “Gebäudelebenszyklusanalysen” und ist einzeln buchbar.

 

Inhalte

 

  • Lebenszykluskosten-Berechnung, Wirtschaftlichkeits- und Amortisationsrechnung
  • Ökobilanzierung und ökologische Bewertung von Gebäuden und Bauprodukten
  • Software-Anwendungen: ABK Lebenszykluskosten und eco2soft (Ökobilanz für Gebäude)
  • Projektarbeit Lebenszyklusbetrachtung

 

Lehrveranstaltungen und Vortragende

 

Lernergebnisse

 

Sie kennen Werkzeuge und Methoden der Lebenszykluskosten-Berechnung und der ökologischen Bewertung von Gebäuden und Bauprodukten. Sie wissen für welche Anwendungsbereiche verschiedene Ansätze und Methoden zum Einsatz kommen. Sie haben einen Überblick über relevante Normen, Richtlinien und Nachschlagwerke und kennen verfügbare Software-Anwendungen. Sie können einfache Rechenmodelle selbst aufbauen, Szenarien definieren, Berechnungen durchführen und die Ergebnisse interpretieren und kommunizieren.


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Gebäudetechniker*innen braucht das Land


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Building Technology Austria

30 Vorträge, 80 Aussteller, 25 Workshops, ein großes Zusammentreffen von Fachleuten aus allen Bereichen der Gebäudetechnik – das wird die Building Technology Austria. Am 18. und 19. September 2019 bietet die BTA den Besuchern in der Messe Wien fünf verschiedene Bereiche, um auf Gleichgesinnte zu treffen und ihr Wissen zu erweitern: Das Fachforum, die Expo, die Start-up Village, die Labs sowie das Networking Event bilden die perfekte Plattform für fachübergreifenden Austausch.

 

Die IG Lebenszyklus Bau ist Partner der BT-Austria. Als Mitglied erhalten  Sie ein kostenloses Ticket (statt 45,00 EUR). Tickets einfach unter bta@reedexpo.at anfordern.

 

Experten bringen wertvolle Inputs

 

Nach der offiziellen Eröffnung am 18. September um 09:15 Uhr, erwartet die Besucher im BTA-Fachforum ein umfangreiches Vortragsprogramm inklusive Keynotes von Prof. Thorsten Petry vom Lehrstuhl für Unternehmensführung der Hochschule RheinMain sowie Prof. Dr. Ing. Wilhelm Bauer, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts in Stuttgart. In über 30 Vorträgen und Panel-Diskussionen kommen weitere namhafte Branchengrößen zu Wort. Die Themen sind breit gefächert – von integraler Planung über Qualitätssicherung, Vernetzung von Gebäuden, Nachhaltigkeit und Möglichkeiten bis zur effizienteren Zusammenarbeit zwischen den Stakeholdern der Baubranche. Am ersten Tag zeigt zum Beispiel Werner Kreilinger, Projektleiter bei M.O.O.CON, den „digitalen Zwilling als Erfolgsfaktor“ am Praxisbeispiel des AKH Wien. Am zweiten Tag präsentiert unter anderen Dr. Karin Stieldorf von der TU Wien neueste Forschungsergebnisse zur Energieeffizienz von Gebäuden.

 

Innovationen sind das Salz in der Bausuppe

 

In den fünf Themenbereichen der BTA-Expo (Smart BuildingEnergy SystemsClimate and Water SupplySafety, Health and Security und Planning Solutions) können Besucher mit rund 80 Ausstellern über Neuigkeiten und innovative Lösungen der Industrie sprechen. In einem eigenen Start-up Village präsentieren 14 junge Unternehmen wie PATCHBOX oder roofSec kreative Zugänge zur Gebäudetechnik sowie integralem Planen und Bauen.

 

Erfahrungsaustausch schafft Klarheit

 

Wer sich noch tiefer in die Materie begeben möchte, kann sich für einen der über 25 offenen Workshops des BTA-Labs anmelden. Im kleinen Rahmen diskutieren Besucher direkt mit Vertretern von Unternehmen, Verbänden, Universitäten etc. über aktuelle Herausforderungen der Branche und arbeiten gemeinsam an Lösungen. In einer 45-minütigen Gruppendiskussion, organisiert von der Plattform innovative gebäude© und moderiert von Johannes Fechner, geht es um thermische Bauteilaktivierung und die Frage wo Bedarf für Unterstützung und Förderung besteht. Mit Mag. Bernd Kramer, Verkaufsleiter Österreich der drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH, wird über die Verbesserung der Luftqualität in Schulklassen gesprochen. Anmeldungen sind über www.bt-austria.at möglich.

 

Blind-Dates für die Zukunft des Bauens

 

Nachdem Networking und branchenübergreifender Austausch der wesentliche Faktor der BTA ist, bildet den Abschluss des ersten Tages ein zwangloses Get-together ab 17:00 Uhr. Bei kulinarischen Köstlichkeiten und einem Glas Wein können Besucher Kontakte knüpfen, beispielsweise zu potentiellen Partnern für zukünftige Bauprojekte.

 

Mit dem Fachforum, dem Ausstellungsbereich und den Workshops in einem kompakten, übersichtlichen und kreativen Rahmen ist die BTA voll und ganz auf Networking und Wissensaustausch ausgerichtet. Das neue Branchenformat verkörpert die Vision einer integralen Gebäudeplanung durch fachübergreifende Kreativität, nachhaltige Technologien und intelligente Zusammenarbeit. (+++)

 

 

Eckdaten

 

Was?               Fachveranstaltung für Gebäudetechnik, bestehend aus Fachforum, Expo, Lab und Netzwerkevent

Wann?            18.–19. September 2019

Wo?                Messe Wien, Halle D, Eingang D, Trabrennstraße 7, 1020 Wien;

U2-Station:    Krieau

Tickets           Tagesticket € 45,-

                       Dauerticket (2 Tage) € 70,-

 

Weitere Informationen unter www.bt-austria.at.


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